Initiativbewerbung

Hallo, hier bin ich: So baust du eine wirklich gute Initiativbewerbung auf

Stell dir vor, du hast gerade gelesen, in welchen Unternehmen die Mitarbeiter mit ihren Gehältern am glücklichsten sind. Jetzt siehst du vor deinem inneren Auge natürlich nur noch dicke Scheine, Diamanten und Eurozeichen und hättest dich am liebsten schon gestern bei diesen Arbeitgebern beworben. Aber nun der Schock: Keine einzige der ausgeschriebenen Stellen entspricht deinen Qualifikationen. Eine Initiativbewerbung muss schnell her! Wie aber baust du diese am besten auf? Was musst du unbedingt beachten, damit deine Spontanbewerbung nicht sofort wieder aussortiert wird?

Unser Kooperationspartner Bewerbung.com gibt dir in diesem Artikel die wichtigsten Antworten rund um deine Fragen zum Thema Initiativbewerbung. Wenn du die Tipps beachtest und die Personaler überzeugst, steht dem großen Geld bei den Gewinnern des kununu Rankings sicher kaum mehr etwas im Wege.

Die Basics

Vor einer Initiativbewerbung musst du ein Unternehmen ganz gezielt aktiv auswählen und solltest nicht willkürlich Blindbewerbungen verschicken. Du kannst dich dabei an folgenden Tipps orientieren:

Checke alle Jobs ab, die das Unternehmen aktuell ausgeschrieben hat. Die geben dir nämlich einen Eindruck davon, in welchem Bereich dein Traumarbeitgeber Verstärkung sucht. Selbst, wenn dein konkretes Berufsbild nicht auf der Stellenbörse steht, hat die Initiativbewerbung für einen besonders gefragten Bereich größere Chancen.

Informiere dich über die Geschäftsfelder des Unternehmens. Was stellt die Firma her? Welche Dienstleistungen bietet sie an? Sind die Kunden Privatleute oder andere Unternehmen? Verkauft das Unternehmen am meisten in Deutschland, Osteuropa oder Asien? Du solltest diese Fragen beantworten können,  um dem Unternehmen zu zeigen, wie du es mit deinen Fähigkeiten unterstützen und weiterbringen kannst.

Überlege genauer, wo sich deine Fähigkeiten und die Unternehmensbedürfnisse überschneiden können. Auf diese Frage läuft es letzten Endes hinaus: Welche Lücken hat das Unternehmen, die du füllen könntest? Aber Vorsicht bei der Formulierung: Erkläre der Firma in der Initiativbewerbung nicht, wie du die Geschäfte besser machen kann. Denn Klugscheißer mag auch bei der Bewerbung niemand.

Was berichten die Medien über das Unternehmen? Bei deiner Recherche für die Initiativbewerbung solltest du nicht nur darauf schauen, was das Unternehmen über sich selbst sagt, sondern auch was andere dazu zu sagen haben. Manche interessanten Informationen bekommst du nämlich eher aus Zeitungen oder Branchenmagazinen.

Such dir einen konkreten Empfänger für die Initiativbewerbung. Auch bei einer Initiativbewerbung kommt die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ nicht unbedingt gut an. Ruf doch vorher am besten beim Unternehmen an und frage bei der Personalabteilung nach dem Leiter der Fachabteilung, in der du arbeiten möchtest. Dann hast du nicht nur einen Namen für das Anschreiben der Spontanbewerbung, sondern bereits einen hoffentlich guten ersten Eindruck hinterlassen.

Und warum das Ganze? Anschreiben, die sich nicht an namentlich adressierte Ansprechpartner richten, sind meistens Zeitverschwendung. Die Personaler empfinden sie besonders dann als überflüssig, wenn sie inhaltlich nicht individuell gestaltet sind und offensichtlich nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden.

Inhaltlich fällt die Initiativbewerbung ebenso umfangreich aus, wie die Bewerbungsmappe für eine ausgeschriebene Stelle. Zu den Standards gehören also ein Bewerbungsfoto, Zeugnisse und Zertifikate sowie unter Umständen ein Motivationsschreiben. Eine Ausnahme ist erlaubt: Beim Besuch von Fach- oder Karrieremessen kann es sinnvoller sein, interessierten Ansprechpartnern zunächst nur ein verkürztes Anschreiben sowie einen auf die wesentlichen Ausbildungs- und Berufsstationen beschränkten Lebenslauf an die Hand zu geben und später vollständige Unterlagen nachzureichen. Hört sich erstmal easy an, oder? Jetzt sagt dir Bewerbung.com, worauf du beim Aufbau des Initiativ-Anschreibens im Speziellen achten musst.

Der Aufbau nach dem klassischen Muster

Das Initiativ-Anschreiben kannst du grundsätzlich ähnlich gliedern wie bei der Bewerbung auf eine konkrete Stellenanzeigen. Einige Unterschiede in der Ausführung gibt es aber.

Die Betreffzeile beginnt mit einem Hinweis darauf, dass du aus eigenem Antrieb und außer Konkurrenz ins Rennen gehst: „Initiativbewerbung als …“, oder „Initiativbewerbung um eine Stelle im Bereich …“.

Im ersten Abschnitt legst du in zwei bis drei kurzen Sätzen dar, wer du bist, was du suchst und warum du deiner Meinung nach zum Unternehmen passen könntest. Aufmerksamkeit erweckt es garantiert, wenn du dich dabei auf einen bereits erfolgten telefonischen oder persönlichen Kontakt beziehen kannst.

Im Hauptteil präsentierst du Einstellungsargumente, die du wo immer möglich damit verknüpfst, was du vorab über deinen Wunscharbeitgeber in Erfahrung bringen konntest.

Im letzten Absatz bittest du darum, die Einsatzmöglichkeiten für dich zu prüfen und bringst deine Vorfreude auf die Antwort zum Ausdruck.

Nach dem Versand solltest du zwischen ein und zwei Wochen warten, um dann nachzufragen, ob der Empfänger die Bewerbung erhalten hat. Diese Nachfrage kannst du natürlich auch telefonisch – und damit persönlicher – machen. Initiative und Zielstrebigkeit zeigst du immerhin nicht zuletzt dadurch, dass du am Ball bleibst. Wenn du einen guten Eindruck hinterlassen hast, derzeit aber keine Stelle zu besetzen ist, kommt man bei passender Gelegenheit möglicherweise auf dich zurück.

Puh, so viele Informationen auf einmal. Da kann man schon einmal in Bewerbungspanik verfallen und verzweifeln. Aber, aber! Nicht verzagen. Unser Kooperationspartner Bewerbung.com stellt dir unter diesem Link eine übersichtliche Checkliste für eine erfolgreiche Initiativbewerbung zum Download zur Verfügung. Damit kann doch (fast) nichts mehr schiefgehen.


Gastbeitrag von Bewerbung.com

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