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Kluge Fragen an den:die Arbeitgeber:in im Vorstellungsgespräch

Am Ende eines Vorstellungsgesprächs hast du das Ruder in der Hand: „Haben Sie noch Fragen an uns?“ ist deine Chance, echtes Interesse und Selbstbewusstsein zu zeigen. Wer keine Fragen stellt, wirkt desinteressiert und verschenkt wertvolle Informationen. Ein Interview ist schließlich keine Einbahnstraße, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen.

Bereite dir im Vorfeld acht bis zehn Fragen vor, aus denen du zwei bis fünf situativ auswählst. Notizen dabei zu haben, ist ausdrücklich erlaubt und wirkt strukturiert. Frage nach der Unternehmenskultur, den Erwartungen an die Rolle oder den wichtigsten Wachstumsfeldern. Vermeide dabei geschlossene Ja-Nein-Fragen sowie Dinge, die du leicht selbst googeln kannst. Hab keine Angst, auch „unangenehme“ Themen wie Benefits oder Gehaltsstrukturen respektvoll anzusprechen. So findest du heraus, ob der Job wirklich zu dir passt, und hinterlässt gleichzeitig einen professionellen Eindruck als mitdenkende:r Bewerber:in.

„Haben Sie noch Fragen an uns?“ Dieser Satz fällt in praktisch jedem Vorstellungsgespräch, in der Regel gegen Ende. Das ist deine Chance: Mit den richtigen Fragen kannst du nochmal punkten und bei deinem:deiner Arbeitgeber:in einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Wir sagen dir, welche Fragen du im Vorstellungsgespräch stellen solltest und welche lieber nicht.

Fragen an den:die Arbeitgeber:in: Dein Einsatz im Bewerbungsgespräch

Dein Gegenüber im Bewerbungsgespräch ist mit seinen Fragen an dich durch? Dann ist es jetzt Zeit, die Rollen zu tauschen: Die Gelegenheit, noch mehr über das Unternehmen und die freie Position zu erfahren, solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen.

Wenn du auf die Frage, ob du noch Fragen an den:die Arbeitgeber:in hast, nur „Nein, eigentlich nicht“ murmelst, verschenkst du die letzte Chance, dich von anderen Bewerber:innen abzuheben. Gute Fragen für das Vorstellungsgespräch zeigen Vorbereitung, echtes Interesse und auch ein gewisses Selbstbewusstsein.

Gleichzeitig liefern sie dir vielleicht noch die Informationen, die du brauchst, um am Ende selbstJa oder Nein zum Job zu sagen. Es geht im Bewerbungsgespräch nicht nur darum, die Zusage für den Job zu bekommen, sondern aktiv herauszufinden, ob die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld langfristig zu deinen persönlichen Zielen passen.

Fragen stellen im Bewerbungsgespräch: Mit alten Regeln brechen

Vielleicht hast du in einem älterem Bewerbungsratgeber gelesen, dass man auf keinen Fall nach Urlaubstagen, Bonuszahlungen oder Benefits fragen sollte. Das kannst du getrost streichen: Die Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren sehr gewandelt.

Fachkräftemangel, Sinnsuche und immer mehr Menschen, die einen größeren Fokus auf eine gesunde Work-Life-Balance legen, haben dazu geführt, dass viele der alten Regeln nicht mehr gelten.

Ein Vorstellungsgespräch ist schließlich nicht nur dafür da, dass du dich dem Unternehmen präsentierst – es soll auch dir bei deiner Entscheidung helfen, ob du hier einen Großteil deiner Zeit verbringen willst. Und wenn dafür wichtig ist, ob du deinen Hund mit zur Arbeit bringen oder freitags Homeoffice machen kannst, ist die Frage durchaus berechtigt.

Wie viele Fragen solltest du im Bewerbungsgespräch stellen?

Zwischen zwei und fünf Fragen sind ideal. Weniger wirkt möglicherweise etwas desinteressiert, mehr sprengt oft den zeitlichen Rahmen – und das Ganze soll ja nicht zum Verhör werden. Wichtiger als die Anzahl der Fragen ist aber, was du den:die Arbeitgeber:in fragst.

Bereite ruhig acht bis zehn mögliche Fragen vor: Im Vorstellungsgespräch werden wahrscheinlich sowieso einige schon im Gesprächsverlauf beantwortet. Wenn du dran bist, wählst du zwei bis fünf Fragen aus, die noch offen und dir wirklich wichtig sind. Eine kleine Liste mit Stichpunkten dabeizuhaben, ist übrigens völlig in Ordnung und wirkt sogar gut vorbereitet.

Gute Fragen für das Vorstellungsgespräch

💡 Tipp für deine Fragenauswahl: Stelle auf keinen Fall alle Fragen auf einmal! Um die Zeit deiner Gesprächspartner:innen nicht zu strapazieren, wähle nur wenige Kernfragen aus.

Schlechtes Beispiel: „Welche Werte sind im Unternehmen wichtig?“

Gutes Beispiel:„Ich habe auf Ihrer Website gesehen, dass Sie großen Wert auf Nachhaltigkeit und Transparenz legen. „Wie genau werden diese Werte bei Ihnen im Arbeitsalltag gelebt?“

Sofern das nicht schon im Laufe des Gesprächs geklärt wurde, ist es eine tolle Frage an den:die Arbeitgeber:in. Du erfährst vielleicht noch mehr über die Anforderungen, kannst Missverständnisse über Aufgabenbereiche früh ausräumen und noch einmal gezielt auf deine Stärken hinweisen.

Mögliche Variationen dieser Frage:

  • „Wie genau würden die ersten Wochen in dieser Position aussehen?
  • „Wie würden sich die Erwartungen nach den ersten drei Monaten verändern?“

 

Du kennst die öffentlichen Zahlen und die grobe Strategie. Personaler:innen nach ihrer persönlichen Einschätzung zu fragen, liefert dir wertvolle Insider-Einblicke. Die Antwort zeigt dir, ob deine Rolle langfristig an Bedeutung gewinnt, und gibt dem Unternehmen die Chance, sich positiv von der Konkurrenz abzuheben.

Varianten zu dieser Frage:

  • „Wo liegen die größten Chancen im Vergleich zu den Mitbewerber:innen?“
  • „Was sind die nächsten Ziele / Schritte bei der Entwicklung des Unternehmens?“

 

Wer diese Frage stellt, findet schnell heraus, ob Werte und Struktur zu den eigenen Vorstellungen passen. Du erfährst nicht nur etwas über die Kultur insgesamt, sondern auch über Führungsstil und Zusammenarbeit.

Durch diese Frage erfährst du mehr über die Dynamik und Kultur des Unternehmens. Der große Vorteil: Du bekommst obendrauf einen persönlichen Eindruck vom Unternehmen aus der Sicht eines Mitarbeitenden und eröffnest vielleicht ein spannendes Gespräch. Wenn hier jemand zögert oder ausweicht, liefert er oder sie dir ebenfalls eine relevante Antwort.

Mögliche Variationen dieser Frage:

  • „Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?“
  • „Warum würden Sie sich wieder dazu entscheiden, für dieses Unternehmen zu arbeiten?“

 

Wenn du diese Frage stellst, erfährst du in der Regel nicht nur, welche Ziele bereits erreicht wurden. Du erhältst Einblicke, wie die Zusammenarbeit im Unternehmen abläuft und wie die einzelnen Teams arbeiten. Außerdem bietet diese Frage schon im Vorstellungsgespräch die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, wo deine Fähigkeiten gebraucht werden.

Variationen zu dieser Frage:

  • „Wie hat diese Position zu den jüngsten Erfolgen des Unternehmens beigetragen?“
  • „Welche Ziele bzw. Erfolge strebt das Unternehmen im kommenden Jahr an und was ist dafür nötig?“

 

Diese Frage erfüllt mehrere Zwecke: Du erfährst, welche Anforderungen im Job gestellt werden, was von dir erwartet wird und welche Hürden dich vielleicht erwarten. Gleichzeitig gibt dir die Frage die Chance, im Gespräch direkt darauf einzugehen, wie du mit Herausforderungen umgehst.

Andererseits bekommst du vielleicht auch eine Idee davon, welche Möglichkeiten und Chancen du im Unternehmen hast. Und das Wichtigste: Du siehst klarer, wie gut die Stelle zu dir und deinen Zielen passt. Das macht die Frage ideal, um sie im Bewerbungsgespräch einem:einer potenziellen Arbeitgeber:in zu stellen.

 

Deine Rückfragen sind nicht nur ein Werkzeug, um tiefere Einblicke in die Position und das Team zu gewinnen – sie sind auch ein Schaufenster für deine Persönlichkeit, deine Motivation und deine Arbeitsweise.

Weitere gute Fragen für dein Bewerbungsgespräch

Nicht jede Frage passt in jedes Gespräch. Hier findest du weitere Fragen an den:die Arbeitgeber:in geordnet nach dem, was dir persönlich wichtig ist.

Fragen zum Arbeitsalltag  

  • Werde ich im Team oder alleine arbeiten? 
  • Was sind die Kernarbeitszeiten? 
  • Schließt die Stelle eine Reisetätigkeit ein? 
  • Arbeite ich direkt mit Kunden zusammen? 

Tipp: Bei etwas „brisanten“ Fragen, zum Beispiel zu Überstunden, kommt es auf die richtige Formulierung an. Statt “Muss ich hier viele Überstunden machen?” formulierst du die Frage lieber etwas neutraler, etwa “Gibt es im Unternehmen eine offizielle Regelung für den Umgang mit Überstunden?”.

Fragen zur Rolle und dem Team 

  • Welchen Aufgabenbereich umfasst die Position konkret?
  • Wie viel Zeit ist für die Einarbeitung vorgesehen?
  • Aus wie vielen Personen besteht das Team?
  • Wer wäre meine direkte Führungskraft?
  • Wie läuft die Kommunikation zwischen den Abteilungen ab?

Fragen zur Unternehmenskultur 

  • Welche Werte spielen in der Unternehmenskultur die größte Rolle? 
  • Gibt es regelmäßige, unternehmensübergreifende Updates in Sachen Strategie und Visionen? 
  • Wie wird Feedback zwischen Führungskräften und Teams gelebt?
  • Gibt es innerhalb der Teams Events oder Meetings, um das Teamgefühl zu stärken? 
  • Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?
  • Warum würden Sie sich wieder dazu entscheiden, für dieses Unternehmen zu arbeiten?

Fragen zu den Benefits

Ein Arbeitsverhältnis ist eine Beziehung auf Augenhöhe – du darfst deine Bedürfnisse kommunizieren. Beschränke dich dabei auf deine wichtigsten Prioritäten:

  • Gibt es eine offizielle Homeoffice-Regelung? 
  • Wäre es theoretisch möglich, einen Hund mit ins Büro zu nehmen? 
  • Gibt es eine Kantine oder kümmern sich Mitarbeitende selbst um ihr Mittagessen? 
  • Gibt es Zuschüsse zum ÖPNV oder andere Mobilitätsangebote?
  • Sind im Jahresgehalt Zusatzzahlungen (wie Weihnachtsgeld, Bonus, etc.) inkludiert? 
  • Hat das Unternehmen ein firmeninternes Sportangebot? 
  • Gibt es Weiterbildungsprogramme für Mitarbeiter:innen? 

3 kreative Fragen für das Vorstellungsgespräch, mit denen du auffällst

Wer dieselben Fragen stellt wie alle anderen, hinterlässt auch denselben Eindruck wie alle anderen. Diese drei Fragen sind ungewöhnlicher, zeigen aber echte Neugier und strategisches Denken.

  1. „Welche Fähigkeit oder Eigenschaft hat die Person, die auf dieser Position zuletzt erfolgreich war, von anderen unterschieden?“
     Du erfährst, was in der Praxis wirklich zählt und geschätzt wird.
  2. „Wenn Sie zwei Jahre in die Zukunft schauen: Woran würden Sie merken, dass die Entscheidung, mich einzustellen, die richtige war?“
    Hilft dir zu verstehen, wie Erfolg in dieser Rolle definiert wird.
  3. „Gibt es etwas in meinen Unterlagen oder aus unserem Gespräch, das Sie noch zögern lässt?“
     Die mutigste Frage – sie gibt dir die Chance, letzte Zweifel direkt im Gespräch auszuräumen.

Recruiterin oder Vorgesetzte:r? Ein großer Unterschied

In der Realität sitzt dir mal ein:e Personaler:in gegenüber, mal deine zukünftige Führungskraft und manchmal beide. Passe deine Fragen an dein Gegenüber an:

Wenn du mit Recruiter:innen oder HR sprichst

Sie kennen das Unternehmen als Ganzes gut, die Fachtiefe der Stelle aber oft weniger. Hier passen Fragen rund um Unternehmenskultur, Bewerbungsprozess, Benefits und Onboarding.

  • Wie sehen die nächsten Schritte im Auswahlprozess aus?
  • Wie würden Sie die Unternehmenskultur beschreiben?
  • Gibt es eine offizielle Regelung für Homeoffice oder mobiles Arbeiten?
  • Was schätzen Mitarbeitende hier besonders?

Wenn du mit der Führungskraft sprichst

Diese Person kennt die Stelle ganz genau. Hier kannst du tiefer gehen und zum Beispiel nach Erwartungen, Teamdynamik und konkreten Herausforderungen der Rolle fragen.

  • Was sind die wichtigsten Ziele in den ersten 90 Tagen?
  • Welche Fähigkeiten fehlen im Team gerade, die diese Position schließen soll?
  • Wie würden Sie Ihren Führungsstil beschreiben?
  • Wo lag die größte Herausforderung bei der letzten Person in dieser Rolle?

Die letzte Frage ist besonders aufschlussreich: Die Antwort verrät dir garantiert mehr über den Job als jede Stellenanzeige.

Tipp: Welche Fragen stellen Personaler:innen häufig im Bewerbungsgespräch und wie bereitest du dich am besten darauf vor? Entdecke sie in unserem Beitrag zu den häufigsten Bewerbungsfragen.

Vorsicht: Diese Fragen solltest du im Bewerbungsgespräch nicht stellen

 Damit du dir nicht versehentlich selbst ein Bein stellst, vermeide folgende Fragen:

Klingt engagiert, wirkt aber berechnend. Für Personaler:innen hört sich das oft an wie: „Der eigentliche Job interessiert mich wenig, ich brauche ihn nur als Sprungbrett.“ Wenn du dich für Entwicklungsmöglichkeiten interessierst, formuliere es anders: „Wie sehen typische Karrierewege von Personen aus, die in ähnlichen Positionen gestartet sind?“

Die goldene Regel lautet: Alles, was sich googeln lässt, solltest du nicht fragen. Vermeide es unbedingt, nach Informationen zu fragen, die du leicht selbst auf der Unternehmensseite oder durch Recherche gefunden hättest.

„Haben Sie ein gutes Team?“ „Ja.“ Gespräch vorbei. Geschlossene Fragen unterbrechen den Gesprächsfluss und bringen dir keine verwertbaren Informationen. Formuliere grundsätzlich offen: Statt „Ist die Teamatmosphäre gut?“ lieber „Wie würden Sie die Dynamik im Team beschreiben?“

Keine Fragen zu stellen, signalisiert Desinteresse. Falls alles geklärt wurde, sage: „Sie haben bereits alles angesprochen, was mir wichtig war.“ Vielleicht fällt dir ja spontan noch etwas ein: Ergänzende Fragen zur Unternehmens- und Teamkultur gehen eigentlich immer.

Warum auch “unangenehme Fragen” wichtig sind

Wenn du von Anfang an das Gefühl hast, viel zu wenig Geld zu bekommen oder nicht genug Urlaub zu haben, startet das Arbeitsverhältnis nicht gerade optimal und endet manchmal schneller als gedacht, weil deine Bedürfnisse zu spät ans Licht kommen. 

Darum: Trau dich! Und bleibe dabei charmant und respektvoll. Es ist übrigens auch ok, wenn du durch Fragen herausfindest, dass die ausgeschriebene Position eben doch nicht die richtige für dich ist. 

Fazit: Trau dich neugierig zu sein!

EEin Vorstellungsgespräch ist kein Verhör, sondern ein gegenseitiges Kennenlernen auf Augenhöhe. Du bewirbst dich nicht nur bei einem Unternehmen – du prüfst genauso, ob das Arbeitsumfeld zu deinen Wünschen und Zielen passt.

Bereite mehr Fragen vor als du brauchst, wähle im Gespräch situativ aus und scheue dich nicht vor den entscheidenden Details. So stellst du aktiv die Weichen für deine berufliche Zukunft.Wie ist dein:e zukünftige:r Arbeitgeber:in wirklich? Was dein:e potenzielle:r Arbeitgeber:in über Kultur, Führung und Benefits denkt, erfährst du auf kununu. Wirf vor deinem Gespräch einen Blick auf die Bewertungen von Mitarbeitenden und bereite deine Fragen noch gezielter vor! Jetzt auf kununu nachschauen.

FAQ: Gute Fragen für das Vorstellungsgespräch

Ja. Die alte Regel, dass Bewerber:innen das Thema Gehalt auf keinen Fall ansprechen sollten, ist überholt. Wenn der:die Arbeitgeber:in die Gehaltsvorstellung nicht von sich aus anspricht, kannst du das Thema gegen Ende des Gesprächs selbst aufmachen: „Können Sie mir etwas zur Gehaltsrange für diese Position sagen?“ Das ist keine Dreistigkeit, das ist Informationsbedarf.

Das ist ein gutes Zeichen, weil das Gespräch offenbar ausführlich und informativ war. Du musst dennoch nicht kommentarlos den Saal verlassen. Sag es so: „Sie haben tatsächlich bereits alles angesprochen, was ich vorbereitet hatte. „Eine Sache beschäftigt mich noch…“ und greife einen Punkt aus dem Gespräch auf, den du vertiefen möchtest. Wer aufmerksam zugehört hat, findet immer eine solche Anknüpfung.

Nicht automatisch, aber es ist eine verpasste Chance. In einer Umfrage unter Personalverantwortlichen gaben die meisten an, dass fehlende Rückfragen negativ auffallen, weil sie auf mangelndes Interesse schließen lassen. Es gibt keinen objektiven Grund, keine Fragen zu haben, wenn es um einen Job geht, bei dem du einen Großteil deiner Wachzeit verbringen wirst.

Solltest du sogar. Notizen mitzubringen, wirkt strukturiert und vorbereitet, nicht unsicher. Viele Personaler:innen nehmen es positiv wahr, wenn Bewerber:innen sich während des Gesprächs Dinge notieren. Es zeigt, dass du das Gespräch ernst nimmst.

Geschlossene Fragen (die mit ja oder nein beantwortet werden können), zu viele Fragen zu Benefits und alles, was du auch googeln könntest. Idealerweise willst du auch mit Fragen zeigen, dass du dich gut informiert hast, dich für die Zukunft der Firma interessierst und ein echtes Interesse daran hast, langfristig zum Unternehmenserfolg beizutragen.

Ja, du kannst KI gerne verwenden, um dir weitere Fragen an das Unternehmen generieren zu lassen.

Wichtig dabei: Nutze die KI-Antworten als Inspiration, verlasse dich aber nicht starr auf ein vorgefertigtes Skript. Nutze deine eigenen Erfahrungen, deine individuelle Persönlichkeit und deine spontane Empathie, diese Dinge kann kein Algorithmus ersetzen.