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4 Wege, wie du im Vorstellungsgespräch den Cultural Fit testen kannst

Personaler haben ja bekanntlich ihre Geheimnisse, worauf sie beim Bewerbungsgespräch achten. Aber auf einen Punkt scheinen HRler immer mehr Wert zu legen: den Cultural Fit. Eine Studie vom Personaldienstleister Allen Associates zeigt, dass für 48% der 122 befragten HR Manager ein positiver Match zwischen Bewerber und Unternehmenskultur an erster Stelle steht. [1] Nutze auch du die Gelegenheit und erfahre mehr über die Unternehmenskultur bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber. Passt er wirklich zu dir? Mit diesen 4 Tipps findest du beim Bewerbungsgespräch heraus, ob der berühmt berüchtigte Cultural Fit gegeben ist.

#Fahre deine Antennen aus

Achte auf den ersten Eindruck vor Ort. Wird geduzt oder doch gesiezt? Welche Kleidung tragen die Mitarbeiter? Laufen nur Krawatten-Schnösel durchs Büro oder sind Hipster Turnschuhe das gängige Bild? Deine Mission: Auf die kleinen Details achten. Sherlock Holmes undercover. So erfährst du vielleicht, welche Stimmung im Unternehmen herrscht und ob es sich mit deinen Erwartungen deckt. Letztlich läuft alles auf die Frage hinaus, ob du hier gerne jeden Morgen zur Arbeit gehen möchtest. Musst du dich verstellen oder kannst du so sein, wie du bist?

#Stelle die richtigen Fragen

Ganz ohne Fachskills wirst du im Bewerbungsgespräch nicht punkten, aber ähnliche Wertevorstellungen wie das Unternehmen können dich auf jeden Fall einen Schritt weiter bringen. Aus diesem Grund gilt: Wissen ist Macht – Persönlichkeit mächtiger! Also trau dich. Scheu dich nicht, offen zu sein. Stelle Fragen, die deinem Charakter und deiner Arbeitsweise entsprechen. Gute Fragen, um die Unternehmens-DNA zu entziffern, könnten beispielsweise sein: Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur in drei Worten beschreiben? Wie würde mein zukünftiger Arbeitsplatz aussehen? Und wie mein Team?

#Mach auch du mal den Airport-Test

Sehr üblich im Recruitingprozess ist der sogenannte „Airport-Test“: Manager fragen sich, ob sie mit einem Bewerber im Schneesturm am Flughafen sitzen bleiben wollen, wenn der Flug gestrichen wird. Also dreh den Spieß mal um und stell dir genau dieselbe Frage: Würdest du mit deinem Gegenüber sitzen bleiben wollen? Wenn die Person im Gespräch so aussieht, als hätte sie einen Stock im Arsch, alles nur gekünstelt wirkt und der Augenkontakt dann eher wie ein psychopathisches Anstarren rüber kommt – dann wohl eher nicht. Schließlich repräsentiert der Personaler ja in einem gewissen Maße auch die Firma und deren Prinzipien.

#Hör auf dein Bauchgefühl

Die Körpermitte für eine wichtige Karriere-Entscheidung zu Rate zu ziehen? Klingt banal, ist es aber nicht. Denn eins steht fest: Die Chemie muss stimmen. Eine Online-Studie zum Thema „Bauchgefühl“, die TNS durchgeführt wurde, zeigt: Wenn es um Karriere-Entscheidungen geht, liegt das Bauchgefühl als Einflussfaktor mit 42 Prozent klar in Führung.[2] Also vertraue auf deine eigene Intuition. Denn auch im Job ist es wie beim ersten Date: entweder es funkt oder eben nicht.

Und sofern du es noch nicht getan hast: check auf kununu.com die Erfahrungsberichte. Denn auch hier erfährst du, was es mit dem Arbeitgeber wirklich auf sich hat.

 

Und wie lief deine letzte Bewerbung?

Quellen:
[1] allen-associates.co.uk
[2] ots.at