Karriere & Arbeitsleben
WM 2026: Viele Beschäftigte wählen die Homeoffice-Taktik
Späte Anstoßzeiten, früher Arbeitsbeginn: Die Fußball-WM 2026 wird für viele Beschäftigte zur Organisationsfrage. Eine aktuelle kununu-Umfrage zeigt, dass rund um die Deutschland-Spiele deutlich mehr Arbeitnehmer auf Homeoffice als auf Urlaub setzen.
Homeoffice statt Urlaub
Wenn die deutsche Nationalmannschaft spielt, planen viele Beschäftigte offenbar schon den nächsten Arbeitstag mit.
Laut einer aktuellen kununu-Umfrage möchte mehr als jede fünfte Person mit Homeoffice-Möglichkeit (22 Prozent) nach Deutschland-Spielen von zu Hause aus arbeiten. Unter den Fußballfans steigt der Anteil sogar auf 36 Prozent.
Zum Vergleich: Nur 11 Prozent planen Urlaubstage rund um die Spiele der DFB-Elf.

Auch das Finale beeinflusst den Arbeitsalltag
Selbst das WM-Finale könnte Auswirkungen auf die Arbeitsplanung haben. Jeder fünfte Beschäftigte (20 Prozent) möchte am Montag nach dem Endspiel im Homeoffice arbeiten. Unter den Fußballfans liegt der Anteil bei 34 Prozent.
Homeoffice bietet vielen Beschäftigten rund um die WM mehr Flexibilität. Wer nicht pendeln muss, gewinnt zusätzliche Zeit am Morgen und kann den Arbeitstag oft einfacher organisieren. Möglicherweise erklärt das, warum deutlich mehr Beschäftigte Homeoffice als Urlaubstage rund um die WM einplanen.
Flexible Lösungen statt freier Tage
Viele Beschäftigte setzen nicht auf Urlaub, sondern auf kleinere Anpassungen ihres Arbeitsalltags. So möchte jede vierte Person (25 Prozent) nach späten Spielen später mit der Arbeit beginnen. Unter den Fußballfans plant das sogar fast jede zweite Person (43 Prozent).
Das Fazit
Die WM 2026 wird für viele Fans nicht nur auf dem Platz entschieden. Die kununu-Daten zeigen: Rund um die Deutschland-Spiele setzen Beschäftigte vor allem auf Flexibilität – und deutlich häufiger auf Homeoffice als auf Urlaubstage.