Arbeitsalltag
WM 2026: Wann Beschäftigte lieber schlafen als Fußball schauen
Die Fußball-WM 2026 verspricht sportliche Highlights, doch viele Fans in Deutschland werden einen Großteil der Spiele wohl verpassen. Der Grund liegt nicht am mangelnden Interesse, sondern an den Anstoßzeiten. Eine aktuelle kununu Umfrage zeigt: Für viele Beschäftigte endet die Fußballbegeisterung dort, wo der Arbeitsalltag am nächsten Morgen beginnt.
Die Anstoßzeiten werden zum Problem
Die Weltmeisterschaft 2026 findet in den USA, Kanada und Mexiko statt. Dadurch werden 64 der insgesamt 104 Spiele aufgrund der Zeitverschiebung in Deutschland erst nach Mitternacht angepfiffen.
Für viele Beschäftigte ist das ein Ausschlusskriterium. 59 Prozent geben an, dass die Uhrzeit eines Spiels entscheidend dafür ist, ob sie überhaupt einschalten.

Bis 21 Uhr ist alles entspannt – danach kippt die Stimmung
Spiele am Abend lassen sich für die meisten noch gut mit dem Job vereinbaren. 61 Prozent halten einen Anpfiff um 21 Uhr für unproblematisch.
Anders sieht es in der Nacht aus:
- 21 Uhr: 61 % halten die Uhrzeit für vereinbar mit dem Job
- 0 Uhr: nur noch 19 %
- 3 Uhr: nur noch 7 %
- 6 Uhr: wieder 14 %
Die Daten zeigen deutlich: Mit jeder späteren Anstoßzeit sinkt die Bereitschaft, live dabei zu sein.
Selbst Fußballfans ziehen irgendwann die Grenze
Auch unter den Fußballfans nimmt die Begeisterung bei Nachtspielen deutlich ab. Während noch 32 Prozent ein Spiel um Mitternacht verfolgen würden, bleiben bei einem Anpfiff um 3 Uhr morgens nur noch 12 Prozent dabei.
Selbst die deutsche Nationalmannschaft kann diesen Trend nur teilweise aufhalten. Spielen die Deutschen nach 22 Uhr, würden noch 44 Prozent aller Beschäftigten einschalten. Findet die Partie erst nach Mitternacht statt, sinkt der Anteil jedoch auf 28 Prozent.
Das Fazit
Die WM 2026 könnte viele Zuschauer in Deutschland kosten. Nicht wegen mangelnden Interesses am Fußball, sondern wegen der Uhrzeit. Die kununu-Daten zeigen: Sobald der Anpfiff in die Nacht fällt, entscheiden sich viele Beschäftigte lieber für ausreichend Schlaf als für 90 Minuten Fußball.