Vier-Tage-Woche: Das ist die rechtliche Lage 2026
Die Vier-Tage-Woche ist längst kein bloßer Wunschtraum mehr, sondern wird weltweit und im DACH-Raum in Pilotprojekten getestet. Dabei unterscheiden sich zwei Modelle: Die komprimierte Woche verteilt die volle Stundenzahl auf vier Tage, während die echte Arbeitszeitverkürzung bei gleichem Gehalt auf gesteigerte Produktivität setzt.
Die rechtliche Lage bleibt 2026 heterogen: Während in Deutschland eine große Arbeitszeitreform diskutiert wird, ist das Modell in Österreich bereits explizit geregelt. In der Schweiz sind die Rahmenbedingungen durch wöchentliche Höchstgrenzen theoretisch flexibel. Trotz positiver Studienergebnisse – etwa zur gestiegenen Lebenszufriedenheit und Produktivität – fehlt im deutschsprachigen Raum ein flächendeckender Rechtsanspruch. Während die Vier-Tage-Woche als Recruiting-Vorteil überzeugt, bleibt sie vor allem in Branchen wie Pflege oder Schichtdienst eine Herausforderung. Wer sich für das Modell interessiert, sollte prüfen, ob der Arbeitgeber eine echte Verkürzung anbietet oder nur die Arbeitszeit verdichtet.
Vier Tage arbeiten, drei Tage frei haben – das klingt für viele Arbeitnehmer:innen traumhaft. Schon seit einiger Zeit steht deshalb das traditionelle Modell der Fünf-Tage-Woche auf dem Prüfstand. Einige Unternehmen testen neben der Vier-Tage-Woche auch Varianten wie die 30-Stunden-Woche. Inzwischen liefern groß angelegte Studien und sogar staatliche Pilotprojekte belastbare Daten. Was unterscheidet die Modelle, welche Vor- und Nachteile haben sie und wie sieht eigentlich die rechtliche Lage 2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus? Wir haben uns für dich schlau gemacht.
Was ist die Vier-Tage-Woche?
Hinter dem Begriff der Vier-Tage-Woche stecken zwei mitunter stark unterschiedliche Modelle. Bei der komprimierten Vier-Tage-Woche verteilst du deine bisherigen Wochenstunden auf vier statt fünf Tage. Arbeitest du 40 Stunden pro Woche, sind das künftig zehn Stunden pro Tag. An deiner Stundenzahl – und damit auch an deinem Gehalt – ändert sich nichts. In der gesellschaftlichen und politischen Diskussion geht es meist um diese Form der Vier-Tage-Woche.
Das zweite Modell setzt jedoch auf echte Arbeitszeitverkürzung. Du arbeitest an vier Tagen weniger Stunden als bisher, bekommst aber weiterhin dein volles Gehalt. Der Output deiner Arbeit soll durch die entgegengebrachte Wertschätzung und deine daraus resultierende gestärkte Motivation gleich bleiben. Genau dieses Prinzip, also reduzierte Arbeitszeit bei gleichem Gehalt und gleicher Produktivität, stand etwa im Mittelpunkt eines großen deutschen Pilotprojekts der Universität Münster. Hier konnte nachgewiesen werden, dass die Produktivität der Arbeitnehmer:innen in diesem Setting leicht anstieg.
Für beide Varianten gilt in jedem Fall, dass gesetzliche Vorgaben zur Höchstarbeitszeit stets bestehen bleiben müssen. Dass du 15 Stunden an einem Tag und dafür nur sieben am nächsten arbeitest, ist dementsprechend nicht möglich – selbst, wenn es dein Arbeitgeber erlauben würde.
Ländervergleich: gesetzliche Vorgaben für die Vier-Tage-Woche in Deutschland, Österreich & der Schweiz
Ob du deine volle Stundenzahl an vier Tagen unterbringen darfst, hängt davon ab, wo du arbeitest. Deutschland, Österreich und die Schweiz setzen bei den Höchstgrenzen pro Tag und pro Woche unterschiedliche Schwerpunkte. In Deutschland ist die Lage aktuell besonders brisant, denn es steht eine größere Arbeitszeitreform im Raum.
Deutschland
Das deutsche Arbeitszeitgesetz sieht grundsätzlich bis zu acht Stunden pro Werktag für Vollzeitbeschäftigte vor. Bis zu zehn Stunden sind erlaubt, solange du innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen im Schnitt wieder auf acht Stunden pro Werktag kommst. Weil das Gesetz von sechs Werktagen (Montag bis inklusive Samstag) ausgeht, ist eine 40-Stunden-Woche an vier Tagen mit je zehn Stunden rechtlich zulässig. Einseitig anordnen kann dein Arbeitgeber das Modell allerdings nicht.
Für das Jahr 2026 steht bei der rechtlich erlaubten Arbeitszeit aber eine umfassende Reform im Raum. Die Regierung mit CDU/CSU und SPD hat im Koalitionsvertrag vereinbart, statt einer täglichen eine wöchentliche Höchstarbeitszeit zu ermöglichen. Im Juni 2026 hat die am 12. Oktober 2026 zurückgetretene Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas dazu einen Referentenentwurf vorgelegt. Demnach sollen Tarifvertragsparteien künftig eine wöchentliche Höchstarbeitszeit vereinbaren können. Für Branchen ohne Tarifvertrag bleibt es im Grundsatz beim Tageslimit. Parallel soll die elektronische Arbeitszeiterfassung gesetzlich verankert werden. Einen Kabinettsbeschluss gab es bis dato (Stand: Oktober 2026) noch nicht.
Österreich
Im Gegensatz zu Deutschland ist die Vier-Tage-Woche in Österreich ausdrücklich geregelt. Verteilst du deine Wochenarbeitszeit regelmäßig auf vier Tage, darf die tägliche Normalarbeitszeit laut Wirtschaftskammer Österreich auf bis zu zehn Stunden steigen, ohne dass Überstunden anfallen. Drei Tage pro Kalenderwoche – idealerweise aufeinanderfolgend – müssen dann frei bleiben. Arbeitest du doch an einem davon, gelten diese Stunden als Überstunden mit einem Zuschlag von 50 Prozent.
Seit der Arbeitszeitreform 2018 liegt die Höchstarbeitszeit inklusive Überstunden bei zwölf Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche. Individuelle Regelungen für deinen Job findest du in deinem Kollektivvertrag. Darin wird die Vier-Tage-Woche teils enger definiert. Möglich ist auch, dass bei dir ein Zehn-Stunden-Tag nur dann erlaubt ist, wenn deine vier Arbeitstage zusammenhängen.
Schweiz
Das Schweizer Arbeitsgesetz begrenzt in erster Linie deine Wochenarbeitszeit. Für Büropersonal, technische Angestellte, Industrie und große Detailhandelsbetriebe gilt 2026 eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 45 Stunden. Beschäftigte anderer Branchen dürfen höchstens 50 Stunden pro Woche arbeiten.
Pro Tag gibt es dagegen keine fixe Stundenobergrenze. Stattdessen gibt das Gesetz Arbeitgebern einen Rahmen zur Orientierung vor. Deine Tages- und Abendarbeit muss laut SECO inklusive Pausen und allfälliger Überstunden innerhalb von 14 Stunden liegen. Einer Vier-Tage-Woche mit 40 oder 42 Stunden steht damit zumindest in der Theorie nichts im Wege.
Wo gibt es die Vier-Tage-Woche bereits?
Du arbeitest in Belgien? Dann hast du einen Rechtsanspruch auf eine Vier-Tage-Woche. Das Land hat im November 2022 eines der ersten Gesetze zur Vier-Tage-Woche in Europa eingeführt. Beschäftigte im Privatsektor dürfen seitdem beantragen, ihre volle Wochenarbeitszeit an vier statt fünf Tagen zu erbringen. Das sind in der Praxis also 9,5 Stunden pro Tag bei einer 38-Stunden-Woche oder zehn Stunden bei 40 Wochenstunden.
Aber wird diese Möglichkeit in der Praxis auch genutzt? Ehrlicherweise fällt die Bilanz nüchtern aus. Laut einer Analyse des HR-Dienstleisters Acerta arbeiten nur rund 0,8 Prozent der belgischen Beschäftigten in diesem Modell.
Deutlich mehr Begeisterung zeigt sich in Großbritannien. Im zweiten Halbjahr 2022 testeten 61 britische Organisationen die Vier-Tage-Woche mit reduzierter Arbeitszeit bei vollem Gehalt. Ein Jahr nach Ende des Pilotprojekts stand fest, dass 89 Prozent der Firmen zunächst weiterhin im neuen Modell arbeiteten. 51 Prozent der Unternehmen hatten es zu diesem Zeitpunkt bereits dauerhaft eingeführt. Alle befragten Führungskräfte bewerteten die Auswirkungen auf ihr Unternehmen als positiv oder sehr positiv.
Spannend ist auch der Blick ins deutsche Nachbarland Polen. Dort testet die Regierung in einem staatlich finanzierten Programm kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohn. Von fast 2.000 Bewerbungen wurden 90 Arbeitgeber mit mehr als 5.000 Beschäftigten ausgewählt. Sie reduzieren die Arbeitszeit im ersten Halbjahr um zehn und im zweiten Halbjahr um 20 Prozent. Die Gehälter und Arbeitsbedingungen dürfen sich für die Arbeitnehmer:innen nicht verschlechtern. Die Testphase läuft noch bis Ende 2026 und der Abschlussbericht soll spätestens im Mai 2027 vorliegen.
Was aktuelle Studien zur Vier-Tage-Woche zeigen
2024 haben 45 Organisationen in Deutschland sechs Monate lang die Vier-Tage-Woche getestet. Organisiert wurde das Projekt von der Berliner Beratung Intraprenör und der Non-Profit-Organisation 4 Day Week Global. Die dazugehörige wissenschaftliche Auswertung der Universität Münster zeigt eine signifikant höhere Lebenszufriedenheit der Beschäftigten – vor allem dank der zusätzlichen Freizeit. Umsatz und Gewinn blieben trotz weniger Arbeitsstunden stabil.
Die Ergebnisse des Tests zeigen in diesem Fall allerdings auch, dass die Vier-Tage-Woche kein Selbstläufer ist. Jeweils über 60 Prozent der Teams reduzierten gezielt Ablenkungen und optimierten Prozesse. Gut die Hälfte der Unternehmen stellte die Meetingkultur um.
Auch international zeigen andere Studien ähnliche Effekte. Eine besonders umfassende Untersuchung erschien im Juli 2025 im Fachjournal Nature Human Behaviour. Darin wertete ein Team um die Soziologinnen Wen Fan und Juliet Schor vom Boston College Daten von 2.896 Beschäftigten aus 141 Organisationen in den USA, Großbritannien, Irland, Kanada, Australien und Neuseeland aus. Nach sechs Monaten mit dem Modell der Vier-Tage-Woche zeigten sich Verbesserungen bei Burnout, Arbeitszufriedenheit sowie psychischer und körperlicher Gesundheit. Dieser Effekt konnte in zwölf Vergleichsfirmen mit normaler Arbeitswoche dagegen nicht gefunden werden.
Vier-Tage-Woche: die Vorteile
1. Ein neu gewonnener, freier Tag
Du gewinnst einen ganzen Tag pro Woche für Dinge, die in einer Fünf-Tage-Woche oft zu kurz kommen: Sport, Arzttermine, Behördengänge oder einfach Zeit zum Durchatmen. Besonders berufstätige Eltern können davon profitieren. Im oben erwähnten deutschen Pilotprojekt von Intraprenör und 4 Day Week Global sank der Anteil der Beschäftigten, die sich mehr Zeit mit der Familie wünschten, von 64 auf 50 Prozent.
2. Leistung und Stimmungsbarometer steigen
Während der Anwesenheit im Unternehmen legst du den Fokus nach wie vor auf deine Tages-, Wochen- oder Monatsziele und womöglich arbeitest du sogar konzentrierter als in einer weniger komprimierten Arbeitswoche. Sind die vier Tage vorüber, bist du glücklich, weil du viel geschafft hast, deine Freizeit genießen und Abstand von der Arbeit gewinnen kannst. Bist du dann wieder zurück im Unternehmen, legst du eine ganz neue Motivation an den Tag, denn du hattest genügend Zeit, um die Batterien wieder aufzuladen.
3. Längere Ruhepausen
So ein Wochenende vergeht wie im Flug, vor allem, wenn man die Zeit benötigt, um Einkäufe zu erledigen und sich um den Haushalt zu kümmern. Richtig abschalten und den beruflichen Stress vergessen, ist an zwei freien Tagen oft nicht möglich. Ein weiterer freier Tag pro Woche kann das ändern und mehr Zeit bieten, um frische Energie und Motivation zu tanken.
4. Ein starkes Argument im Recruiting
Nicht nur du als Arbeitnehmer:in erhältst durch die Vier-Tage-Woche einen Vorteil. Für Arbeitgeber kann die Einführung des Modells in Zeiten des Fachkräftemangels zum Wettbewerbsvorteil werden. Die oberösterreichische Agentur eMagnetix erhält beispielsweise seit der Umstellung auf die 30-Stunden-Woche laut eigenen Angaben rund zehnmal so viele Bewerbungen für eine Junior-Stelle wie zuvor.
Vier-Tage-Woche: die Nachteile
1. Längere Arbeitstage
Bleibt deine Stundenzahl gleich und fällt ein Tag weg, wird es an den übrigen Tagen intensiv. 40 Stunden auf vier Tage verteilt bedeuten zehn Arbeitsstunden täglich, mit Pausen bist du schnell bei über zehneinhalb Stunden im Büro. Kommt ein langer Arbeitsweg dazu, bleibt unter der Woche kaum Zeit für etwas anderes.
Wie sehr das abschrecken kann, zeigt die Situation in Belgien. Trotz Rechtsanspruchs nutzt dort nur ein Bruchteil der Beschäftigten das Modell. Eine Expertin des HR-Dienstleisters Acerta begründet das damit, dass so lange Arbeitstage nicht für alle und nicht in jeder Branche machbar sind.
2. Alternative: Weniger Gehalt
Wer die Vier-Tage-Woche in Anspruch nehmen möchte, aber gleichzeitig die Arbeitszeit pro Tag nicht verlängern, muss mit weniger Gehalt rechnen. Es sei denn, der Arbeitgeber führt mit der Vier-Tage-Woche freiwillig auch eine geringere Wochenarbeitszeit zum gleichen Lohn ein.
3. Nicht jede Branche passt
In Schichtbetrieben, in der Pflege oder im öffentlichen Verkehr können Unternehmen ihren Beschäftigten einen fixen freien Tag schwerer zusichern als im Büro. Die Wiener Linien etwa erklärten beim Start ihres Pilotprojekts, dass sich die Vier-Tage-Woche in der Verwaltung deutlich leichter umsetzen lässt als im Fahrdienst.
Vier-Tage-Woche oder 30-Stunden-Woche – was ist der Unterschied?
Sowohl bei der Vier-Tage-Woche als auch bei der 30-Stunden-Woche geht es darum, Beschäftigten mehr Flexibilität und Freizeit zu gewähren. Der Unterschied liegt im Detail. Die Vier-Tage-Woche verteilt die Stunden auf weniger Tage, reduziert sie aber nicht zwangsläufig. Bei der 30-Stunden-Woche sinkt dagegen die Wochenarbeitszeit selbst, im Idealfall bei gleichem Gehalt. Wie du diese 30 Stunden verteilst, ist wiederum offen und hängt von deinen individuellen Vereinbarungen mit deinem Arbeitgeber ab.
Ein bekanntes Beispiel für die 30-Stunden-Woche ist die österreichische Online-Marketing-Agentur eMagnetix. Sie hat im Oktober 2018 für alle Mitarbeiter:innen die 30-Stunden-Woche bei vollem Gehalt eingeführt. Die Beschäftigten entscheiden selbst, ob sie an vier oder an fünf Tagen arbeiten möchten. Ein von der Arbeiterkammer unterstützter Forschungsbericht der Arbeitszeitberatung Ximes untersuchte die Ergebnisse dieses Vorstoßes. Das Ergebnis? Die Arbeitnehmer:innen bei eMagnetix sind um 34 Prozent produktiver und das Unternehmen erhält zehnmal so viele Bewerbungen wie vorher.
Kommt die Vier-Tage-Woche im DACH-Raum?
Immer mehr Unternehmen beweisen, dass eine Vier-Tage-Woche mit verkürzter Arbeitszeit funktionieren kann. Trotz erfreulicher Studienergebnisse ist ein Rechtsanspruch auf Vier-Tage-Woche ist im deutschsprachigen Raum nicht in Sicht. Die politische Debatte läuft in Deutschland teils sogar in die entgegengesetzte Richtung. So zielt die geplante Reform des Arbeitszeitgesetzes eher auf mehr Flexibilisierung, nicht auf weniger Arbeit.
Ähnlich sieht es in Österreich aus. Hier bleiben die Fronten zwischen den Sozialpartnern verhärtet. Im September 2026 forderte etwa der Interregionale Gewerkschaftsrat Bodensee kürzere Arbeitszeiten, eine Vier-Tage-Woche und ein Recht auf Nicht-Erreichbarkeit. Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung lehnen eine generelle Verkürzung ab und verweisen auf den Arbeitskräftemangel. Doch es gibt auch Gegenwind. Die Arbeiterkammer Oberösterreich fordert zum Beispiel ein Recht auf eine regelmäßige Vier-Tage-Woche mit verkürzter Wochenarbeitszeit.
Beispiele für Unternehmen mit Vier-Tage-Woche und reduzierter Arbeitszeit
In Deutschland
Frische Fische
Seit einigen Jahren schon gibt es bei der Dresdner Agentur Frische Fische das Modell der Vier-Tage-Woche. Scheinbar hat das Unternehmen damit viele Dinge richtig gemacht, denn auf kununu gibt es für die Agentur einen Durchschnittsscore von 4,6.
In Österreich
eMAGNETIX Online Marketing Agentur
Als Vorreiterin hat die Bad Leonfeldener Agentur eMAGNETIX den Mitarbeiter:innen schon 2018 verkürzte Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich angeboten. Seitdem wurde in vielen Medien über den Erfolg des Modells berichtet. Mittlerweile schult eMAGNETIX andere Unternehmen und unterstützt sie bei der Einführung der 30-Stunden-Woche. Die Mitarbeiter:innen scheinen sich wohlzufühlen: Mit einem Score von 4,6 schneidet das Unternehmen deutlich besser als der Branchendurchschnitt ab.
Wiener Linien
Als eines der ersten Großunternehmen Österreichs haben die Wiener Linien im Jahr 2022 testweise die Vier-Tage-Woche eingeführt. Allerdings bleibt die Arbeitszeit mit 37,5 Stunden pro Woche gleich. Die Arbeitstage sind für die Beschäftigten also länger geworden. Auf kununu schneidet das Verkehrsunternehmen mit einem Score von 3,7 ungefähr entsprechend dem Branchendurchschnitt ab.
epunkt GmbH
Das Recruiting-Unternehmen epunkt GmbH aus Linz hat 2022 dauerhaft die Vier-Tage-Woche für alle 300 Mitarbeiter:innen eingeführt. Seitdem beträgt die Arbeitszeit 34 Stunden pro Woche – bei vollem Gehalt. Den Freitag haben die Beschäftigten des Unternehmens jeweils frei. Auf kununu wird das Unternehmen mit einem Gesamtscore von 4,3 bewertet und schneidet so etwas besser als der Rest der Branche ab.