Jobs mit Zukunft: Diese 5 Berufe werden immer gefragter

Der Arbeitsmarkt befindet sich seit Jahren im Wandel. Hierfür sind besonders die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung verantwortlich. Während der technische Fortschritt einerseits das Potential bietet, die Wirtschaft anzukurbeln und neue Berufsfelder zu schaffen, stehen vielen Branchen vor großen Veränderungen. Welche Berufsfelder und Jobs zukünftig nachgefragt sind und welche Kenntnisse am Arbeitsmarkt der Zukunft gebraucht werden, erfährst du hier.

The Future of Work: Von der IT-Branche bis zum Pflegewesen

Manche Berufe sind vom digitalen Wandel deutlich weniger bedroht als andere – oder profitieren sogar von den neuen Möglichkeiten. Qualifizierte Fachkräfte sind schon jetzt in einschlägigen, boomenden Berufszweigen sehr gefragt. Beispielsweise suchen Personalverantwortliche und -vermittler händeringend nach ausgebildeten Handwerkern. Auch im Gesundheitssektor gibt es einen immer weiter steigenden Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften. Viele finde zukunftsfähige Berufe finden sich also im technischen Bereich.

Wir haben diese Entwicklungen zum Anlass genommen, um eine Auswahl dieser zukünftig noch stärker gefragten Berufe vorzustellen. Um herauszufinden inwieweit sich der eigene Job verändern oder sogar von Maschinen erledigt werden könnte, gibt es auf der Website des deutschen Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einen Rechner.

1. IT-Experten

Wo Computer und Technologie eine immer größere Rolle spielen, steigt auch die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern. Naheliegend, dass das in Zukunft vor allem die IT- Branche betreffen wird. Bereits jetzt fehlen im gesamten IT-Sektor eine Vielzahl an qualifizierten Fachkräften – und auch in den nächsten Jahren ist ein Ende dieses Trends nicht ins Sicht.

Die Fachbereiche sind dabei vielfältig und reichen von einer Spezialisierung im Bereich Künstliche Intelligenz bis hin zu Software-Entwicklung. Außerdem gewinnen die Themen Sicherheit von Netzwerken und Verschlüsselung von Information immer mehr an Bedeutung, Spezialisten auf diesen Gebieten sind damit ebenfalls stark nachgefragt. Um dein Glück in diesen Branchen zu versuchen, brauchst du nicht zwangsläufig ein abgeschlossenes Informatikstudium. Die notwendigen Fähigkeiten kannst du auch über dafür konzipierte Bootcamp-Programme oder sogar mittels Online-Kursen erlernen.

2. Ingenieure

Obwohl viele Experten vor dem Verlust von Arbeitsplätzen warnen: Automatisierung und Maschinen schaffen für Arbeitnehmer im Bereich Ingenieurwesen spannende Perspektiven. Ingenieurinnen und Ingenieure im Robotik-Bereich programmieren, entwickeln, reparieren und warten die zukunftsweisenden Geräte. Außerdem fallen alle Arbeiten rund um das Trendthema autonomes Fahren ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich von Robotik-Ingenieuren.

Auch im Luft- und Raumfahrtbereich warten lukrative Jobs mit sicheren Arbeitsplätzen. Denn das Interesse an den Aktivitäten im Weltraum wächst ungebrochen weiter. Voraussetzung für die Ausübung des Ingenieurberufs ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Regel ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule oder eine spezifische Ausbildung an einer berufsbildenden höheren Schule.

3. Data Scientisten

Das Berufsfeld Data Science ist relativ neu und entstand anlässlich der zunehmenden Digitalisierung auf dem Arbeitsmarkt. Dieser Trendberuf eignet sich für all jene, die sich für Aufgaben in der internen Unternehmensberatung interessieren. Die Hauptaufgabe ist das Umwandeln von großen Datenmengen in konkrete Handlungsempfehlungen. Die anhand der übergreifenden Modelle und Analysen entwickelten Lösungen dienen unter anderem dazu, Bestände zu optimieren oder Kundensegmentierungen zu verbessern. Vor allem Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich Machine Learning zur Entwicklung von Algorithmen werden hier gebraucht.

Das Berufsbild des Data Scientist ist sehr vielseitig und damit nicht an eine spezifische Ausbildung gebunden. In der Regel haben Personen in diesem Beruf einen Hintergrund in einem mathematischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Fach und bringen ein gutes mathematisches und statistisches Verständnis mit. Auch Kenntnisse in Programmiersprachen und Statistik-Tools sind in dieser Rolle gefragt. An manchen Universitäten wird Data Science seit ein paar Jahren auch als eigenes Studium angeboten.


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4. Pflegekräfte

Die Nachfrage nach Personal im Pflegewesen steigt enorm und wird auch langfristig anhalten. Es ist also keine Überraschung, dass die Arbeitslosenquote in der Gesundheitsbranche seit Jahren rückläufig ist. Grund dafür ist der demografische Wandel, da der Anteil an älteren Menschen in unserer Gesellschaft immer größer wird. Ob Ärzte, Pflegekräfte oder Gesundheitsmanager: Der wachsenden Bedarf an Personal ist in vielen Bereichen sichtbar.

All jene, die sich für einen Beruf in der Pflege- und Medizinbranche interessieren, haben also gute Chancen auf einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Ausbildungsmöglichkeiten und Karrierewege gibt es viele unterschiedliche in der Gesundheitsbranche. Auch Quereinsteiger sind in Pflegeberufen keine Seltenheit. Auch in anderen Ländern geht den Pflegekräften die Arbeit nicht aus: Das US-amerikanische Bureau of Labor Statistics prognostiziert, dass bis 2026 in den Vereinigten Staaten mehr als 400.000 neue Stellen für staatlich geprüfte Krankenpfleger entstehen.

5. Experten für Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit

Obwohl viele Jobs zukünftig im technischen Bereich entstehen, sind nach wie vor auch Tätigkeiten gefragt, in denen der persönliche Kontakt eine wichtige Rolle spielt. So zählen auch Jobs wie HR-Partner und Customer Success Specialist nach Ansicht von Experten zu aussichtsreichen Berufsbildern.

Gerade in Zeiten erschwerter Suche nach neuen Talenten und der Aufgabe, diese dann auch im Unternehmen zu halten, sind Jobs im Bereich Personalwesen sehr gefragt. Human Resource Partner kümmern sich um eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgabenbereiche, unter anderem erstellen sie zusammen mit Führungskräften Konzepte zur Entwicklung von Mitarbeitern oder unterstützen bei der Durchführung von Mitarbeitergesprächen. Im Gegensatz dazu kümmern sich Customer Success Manager um die Kundenzufriedenheit und nehmen dadurch eine Schlüsselrolle in der Formulierung konkreter Handlungsschritte für den Unternehmenserfolg ein.

Quellen:

stern.de

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