Zum Inhalt springen

Bewerbungsgespräch meistern

Jobinterview: Die richtigen Antworten auf unterschätzte Personalerfragen

Letztes Update:  18. August 2026, 16:21
< 1
Paula von kununu steht als Moderatorin vor einer bunten Wand mit Schrift.

Im Bewerbungsgespräch lernen Arbeitgeber und Bewerber:in einander näher kennen. Dass dabei jede Frage der HR-Expert:innen einen Hintergrund hat, haben einige noch im Hinterkopf. Doch wie reagieren gute Bewerber:innen auf die Fangfragen nach Stärken und Schwächen? Die Antworten gibt es in diesem Video:

Die perfekte Antwort gibt es nicht

Die Frage nach den eigenen Stärken und Schwächen gehört zu den Klassikern im Vorstellungsgespräch. Dabei wollen Personalverantwortliche weniger eine perfekte Antwort hören als erkennen, wie realistisch und reflektiert sich Bewerber einschätzen. Bei den Stärken empfiehlt es sich, zwei bis fünf Eigenschaften auszuwählen, die zur ausgeschriebenen Stelle passen, und sie mit konkreten Erfahrungen zu belegen. Statt lediglich „Ich bin gut organisiert“ zu behaupten, wirkt ein Beispiel überzeugender – etwa ein erfolgreich koordiniertes Projekt, bei dem Termine eingehalten und Abläufe verbessert wurden.

Ehrlich bleiben zählt

Auch bei Schwächen sind Ehrlichkeit und der richtige Kontext entscheidend. Floskeln wie „Ich bin zu perfektionistisch“ oder „Ich habe keine Schwächen“ wirken häufig einstudiert und wenig glaubwürdig. Besser ist eine echte Schwäche, die keine zentrale Voraussetzung für den Wunschjob betrifft. Anschließend sollten Bewerber:innen erklären, mit welchen konkreten Maßnahmen sie daran arbeiten und welche Fortschritte sie bereits erzielt haben. So wird aus einer vermeintlich unangenehmen Frage die Gelegenheit, Selbstreflexion, Eigeninitiative und Lernbereitschaft zu zeigen.