Geld ist nicht alles
Diese 3 Berufe machen die Gen Z glücklicher als jeder Tech-Job
Wer denkt, die Gen Z träumt nur von Tech-Karrieren und Start-up-Hoodies, liegt falsch. Eine neue kununu-Auswertung zeigt, in welchen Berufen unter 25-Jährige beim Gehalt wirklich zufrieden sind und das Ergebnis hat mit Silicon Valley wenig zu tun. Zwei der drei Spitzenreiter erreichen sogar die volle Punktzahl: 100 Prozent Zufriedenheit.
Das sind die 3 Berufe, in denen die Gen Z wirklich zufrieden ist
Ein Blick auf die Zahlen zeigt, welche Berufe insgesamt überzeugen. Dabei zählt nicht nur das Einkommen, sondern vor allem das Zusammenspiel aus Gehalt, Einstiegshürden und Entwicklungsperspektiven.
- Maschineningenieur:in – Ø 53.208 €, Zufriedenheit: 100 %
- Bilanzbuchhalter:in – Ø 46.373 €, Zufriedenheit: 100 %
- Junior Auditor:in – Ø 47.326 €, Zufriedenheit: 92,31 %

Platz 1. Maschineningenieur:in: Warum dieser Job alles richtig macht
Maschineningenieur:innen entwickeln, konstruieren und optimieren technische Systeme – von Produktionsanlagen bis hin zu komplexen Maschinen.
Warum ist die Gen Z hier so zufrieden? Der Einstieg erfolgt oft mit einem vergleichsweise hohen Gehalt direkt nach dem Studium. Gleichzeitig sind die Karrierewege klar strukturiert und die Nachfrage am Arbeitsmarkt stabil. Für viele bedeutet das: Sicherheit, Planbarkeit und ein Gehalt, das den Erwartungen entspricht.
Platz 2. Bilanzbuchhalter:in: Klingt trocken, ist aber genau der richtige Mix
Klingt nach klassischem Bürojob? Für die Gen Z offenbar ein voller Treffer. Bilanzbuchhalter:innen kümmern sich um Jahresabschlüsse, Finanzberichte und die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben.
Die hohe Zufriedenheit bei der Gen Z lässt sich vor allem durch die Planbarkeit erklären. Geregelte Arbeitszeiten, klare Aufgabenbereiche und stabile Karrierepfade sorgen dafür, dass das Gehalt als fair wahrgenommen wird. Gerade für junge Berufseinsteiger:innen spielt diese Verlässlichkeit eine große Rolle.
Platz 3. Junior Auditor:in: Fordernd, aber mit klarer Perspektive
Junior Auditor:innen prüfen Unternehmenszahlen, analysieren Prozesse und unterstützen bei der Wirtschaftsprüfung.
Trotz hoher Anforderungen ist die Zufriedenheit vergleichsweise hoch. Der Grund: starke Lernkurven, schnelle Entwicklungsmöglichkeiten und gute Gehaltssteigerungen. Für viele aus der Gen Z zählt hier vor allem die Perspektive – auch wenn der Job fordernd ist.
Was Arbeitgeber jetzt daraus lernen müssen
Die kununu-Daten zeigen: Für die Gen Z ist nicht nur die absolute Höhe des Gehalts relevant, sondern ob es als fair empfunden wird. Faktoren wie Transparenz, Entwicklungsmöglichkeiten und Work-Life-Balance spielen eine zentrale Rolle.
Das eigentliche Signal an Arbeitgeber: Wer junge Talente halten will, muss nicht zwingend mehr zahlen, sondern liefern, was versprochen wurde.