Warum uns gute Chefs glücklich machen

Kaum ein Faktor hat so viel Einfluss auf die Zufriedenheit im Job, wie die Führungskraft. Was der Chef kann, wirkt sich laut zahlreicher Studien nicht unbedeutend auf die Stimmung im Team sowie die Produktivität im Unternehmen aus. Welche Folgen problematisches Führungsverhalten hat, wissen wir bereits, doch wie machen uns gute Vorgesetzte glücklich?

Die richtigen Rahmenbedingungen

Durch ihre Vorbildfunktion sorgen gute Vorgesetzte für einen Arbeitsplatz, an den Mitarbeitende gerne kommen. Natürlich, fiebern wir trotz vorbildlichem Führungsverhalten nicht unbedingt jeden Sonntagabend schon dem Montagmorgen entgegen. Aber wir sind auf jeden Fall zufriedener im Job, wenn die Rahmenbedingungen stimmen – und dazu gehört das Vorgesetztenverhalten ganz sicher. Einerseits leben Chefs uns positive Werte wie Ehrlichkeit, Transparenz und Vertrauen vor und schaffen so die Grundlage für ein offenes Arbeitsumfeld und gute Zusammenarbeit. Andererseits stärken sie ihrem Team den Rücken und verstecken sich in kritischen Momenten, weder vor ihren eigenen Mitarbeitern, noch vor Kritik von ganz oben. Im Idealfall steht eine gute Führungskraft also wie ein Fels in der Brandung hinter uns und leitet parallel den Weg nach vorne.

Regelmäßiges Feedback hilft uns zu wachsen

Welche meiner Eigenschaften und Fähigkeiten sollten weiter ausgebaut und an welchen vielleicht noch gearbeitet werden? Die Antwort auf diese Frage bekommen wir durch das ehrliche Feedback unserer Vorgesetzten. Regelmäßige Rückmeldung zeigt uns, was wir gut können und uns gut gelungen ist, aber auch wo es noch Luft nach oben gibt. Gute Chefinnen und Chefs kennen aber nicht nur die Stärken und Schwächen ihrer Angestellten, sondern wissen auch wie sie ihre Mitarbeitenden richtig fördern. Durch das Feedback und die Motivation unserer Führungskraft können wir uns nicht nur weiterentwickeln, sondern auch über uns hinauswachsen. Würde die Perspektive unserer Vorgesetzten auf uns und unsere Arbeit fehlen, entginge uns eine wichtige Einschätzung unserer Entwicklungspotentiale.


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Nobody’s perfect: Fehlerkultur vorleben

Überall, wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren. Durch ihre Position im Team erfüllen Vorgesetzte eine Vorbildfunktion für ihr Team – und das gilt nicht nur im Umgang miteinander, sondern auch mit Fehlern. Um eine gesunde Fehlerkultur zu etablieren, sollten Führungskräfte in erster Linie kein Problem damit haben ihre eignen Fehlgriffe einzugestehen und offen damit umzugehen. Doch das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass das auch genauso für ihre Mitarbeiter gilt. Angestellte sollten nie das Gefühl haben vor dem gesamten Team an den Pranger gestellt zu werden, sondern in einer vertrauensvollen Atmosphäre über das sprechen zu können, was nicht so gelaufen ist, wie geplant. Gute Vorgesetzte schaffen Freiräume für ihre Mitarbeiter, in denen sie Neues ausprobieren, auch wenn dabei Fehler passieren können. Denn sie wissen innovative Ideen entstehen, wenn wir Gestaltungsspielraum haben und outside the box denken.

Gute Chefs inspirieren uns

Schulterkopfer, Lob und Danksagungen vom Chef sind der Schlüssel für ein glückliches Arbeitsleben. Klar, fühlen wir uns als Person und für unsere Arbeit wertgeschätzt, sind wir zufrieden mit uns selbst und unserem Job. Wenig verwunderlich zählen deshalb Anerkennung und Wertschätzung zu den wichtigsten Führungsaufgaben. Super-Chefinnen und Chefs leben uns diesen wertschätzenden Umgang aber nicht nur vor, sondern ermutigen uns dazu es ihnen gleichzutun. Sie stecken uns als Quell der Inspiration damit an und etablieren so eine positive und wertschätzende Kultur im Unternehmen. Für alle die auf der Suche nach Inspiration sind: In welchen Unternehmen die besten Vorgesetzten zu finden sind? Erfahrt ihr in unserem Ranking.