Hunde im Büro

Welthundetag: Warum Hunde im Büro unseren Arbeitsalltag verschönern

Heute ist Welthundetag! Alle Länder feiern am 10. Oktober die vierbeinigen Flausch-Freunde und sagen „Danke, dass es euch gibt!“. Das ist auch gut so, schließlich senken Hunde nachweislich unser Stresslevel und machen uns einfach glücklich. Auch im Büro sind sie echte Superhelden. Warum das so ist, erfährst du im Artikel nicht nur von uns, sondern auch von Pets at Work – sie setzen sich für mehr Bürohunde in Deutschland ein und müssen es deshalb schließlich wissen. Und am Schluss lernst du außerdem einige der kununu Office-Dogs ein bisschen genauer kennen. Stay tuned!

kununu: Warum sollten Firmen Hunde im Büro erlauben?

Pets at Work: Immer mehr Menschen wünschen sich Hunde im Büro! Wir beobachten hier eine große Entwicklung, denn PURINA hat sowohl 2012 als auch 2017 eine Trendumfrage mit 1.000 Haustierhaltern durchgeführt. 2012 waren nur 29 Prozent der Hundehalter daran interessiert, ihren Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Fünf Jahre später sind es mehr als doppelt so viele (70 Prozent). Hundehalter geben außerdem an, dass Hunde im Büro nicht nur für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen (42 Prozent), sondern auch das Stresslevel senken (37 Prozent) und die Motivation am Arbeitsplatz fördern (31 Prozent). Das können wir nur bestätigen. Ein tierfreundliches Arbeitsumfeld kann Unternehmen außerdem einen wesentlichen Vorteil verschaffen, um qualifizierte und engagierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen und langfristig an sich zu binden. Denn angesichts des zunehmenden Personal- und Fachkräftemangels wird Employer-Branding für Unternehmen immer wichtiger.

Welche positiven und negativen Veränderungen bringen Hunde im Büro?

Seitdem wir mit Pets at Work Hunde am Arbeitsplatz willkommen heißen, beobachten wir vor allem positive Veränderungen. Es gibt einfach niemanden im Büro, der unsere Vierbeiner nicht liebt! Ob eine kleine Streicheleinheit zwischendurch oder ein gemeinsamer Spaziergang an der frischen Luft – Bürohunde bereichern unseren Arbeitsalltag. Dabei stellen wir immer wieder fest, dass Hundebesitzer einfach glücklich sind, dass sie ihren geliebten Vierbeiner nicht allein zu Hause zurücklassen müssen. Damit auch andere Unternehmen mit Hunden am Arbeitsplatz durchweg positive Erfahrungen machen können, sollte im Vorfeld alles gut geplant sein und das ganze Team mit ins Boot geholt werden. Denn Neues kann schließlich auch immer Probleme mit sich bringen: Wie geht man z.B. damit um, wenn Kollegen eine Hundehaarallergie oder Angst vor Hunden haben? Mit der Initiative Pets at Work unterstützt PURINA Unternehmen deswegen bei der Implementierung von tierfreundlichen Arbeitsplätzen.

Hunde senken den Stresslevel. Heißt es jedenfalls immer. Aber stimmt das überhaupt?

Zu diesem Thema gibt es wissenschaftliche Studien, zum Beispiel die Studie der Commonwealth University in Virginia, USA aus dem Jahr 2012. Und auch in der Praxis können wir nur bestätigen, dass Hunde im Büro zu einer entspannten Arbeitsatmosphäre beitragen.

Würden Arbeitnehmer auf andere Benefits oder sogar Gehalt verzichten, um dafür ihren Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen?

Auch mit diesen Fragen haben wir uns bei der Pets at Work Trendstudie 2017 beschäftigt und nachfolgende interessante Erkenntnisse gewonnen: So würden über 40 Prozent der Befragten auf mehr Gehalt verzichten, wenn sie ihren Hund mit zur Arbeit nehmen dürfen; 43 Prozent würden sich eher für ein Unternehmen entscheiden, bei dem Hunde erlaubt sind und 40 Prozent würden sogar den Job wechseln, um ihren Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Hunde erhöhen also die Verbundenheit zum Unternehmen.


Nicht nur die Mitarbeiter können jedoch von Hunden profitieren. Ganz im Gegenteil. Der Chef kann sich über Bewerbungen von hochqualifizierten Mitarbeitern freuen, die auf ihren Fellfreund im Arbeitsleben nicht verzichten möchten. Auf kununu, der größten Arbeitgeberbewertungsplattform Europas, wählten Mitarbeiter den Hund im Büro sogar auf Platz 3 aller gewünschten Benefits. Das soziale Netzwerk XING hat kürzlich mit Markus Beyer, dem Gründer und 1. Vorsitzenden des Bundesverbandes Bürohund e.V. gesprochen. Hör doch hier in ihren Podcast rein!

Jetzt willst du nur noch wissen, wo du dich bewerben kannst, richtig? Wir haben vorgesorgt und dir hier die zehn besten Unternehmen, bei denen Kollege Hund unter dem Schreibtisch liegen darf, zusammengestellt. Schau es dir hier an.

Und jetzt weg von den harten Fakten zum spaßigen Teil: Weil wir bei Hunden im Büro aus Erfahrung sprechen und unsere vierbeinigen Freunde unter dem Schreibtisch trotz ihrer kleinen Macken nicht mehr missen möchten, stellen wir dir ein paar von ihnen jetzt vor:

 

Molty

Das ist Molty aus unserer IT-Abteilung. Er hat das Bezirzen der menschlichen Kollegen schon perfektioniert und betreibt es nun beruflich. Leider noch ohne Bezahlung, aber in die Budget-Planung für die nächsten Jahre ist er sicher eingeplant! Damit sein kleines Bäuchlein nicht am Boden schleift, hat Molty als einziger Hund im Office Leckerli-Verbot. Man munkelt jedoch, dass manche Kollegen dieses Verbot dezent ignorieren. Es wäre ja schließlich höchst unfair gegenüber Molty. Der sieht das übrigens ganz genauso!

Beste Freunde: Brko

Feinde: Gendry

 

 

Pepper

Der jüngste Hund im Bunde ist Pepper. Pepper ist ein fünf Monate alter Parson Russell Terrier, der mit seinen unschuldigen Augen nicht nur den Mädels den Kopf verdreht, sondern vor allem auch Gendry. Wenn die beiden spielen, dann kann sich niemand mehr auf den Plätzen halten und es formiert sich um sie herum eine kleine, aber feine Gruppe an Hundetouristen. Wir sind schon gespannt, wie Pepper sich in den nächsten Monaten noch entwickeln wird! Herzig bleibt er aber garantiert.

Beste Freunde: absolut alle

Feinde: keine

 

 

Brko heißt auf Deutsch „Schnauzer“ – und was könnte das Fellknäuel schon besser beschreiben? Der Winzling sieht zwar aus als wäre er schon mindestens 100 Jahre alt und würde vor Lebenserfahrung nur so strotzen, eigentlich ist er aber noch ein Welpe. Viel Spaß mit deiner Pubertät an dein Herrchen, Brko!

Beste Freunde: Molty

Feinde: Keine

 

 

 

Unsere vierbeinige Yoga-Lehrerin heißt Mayra. Genau wie ihr Adoptivbruder Bodo kommt sie aus einem Tierheim irgendwo im ungarischen Nirgendwo. Wenn ihre große Liebe Gendry um 8 Uhr nicht an seinem angestammten Platz im Büro wartet, ist Mayra zutiefst beleidigt – wie es sich eben für eine Lady gehört. Ist Gendry aber da, dann geht der Punk aber richtig ab. Nach vorn, nach hinten oder im Zickzack geht es mit dem penetranten Quietschespielzeug quer durch das Büro.

Beste Freunde: Gendry, Bodo

Feinde: keine

 

 

 

Lotte

Lotte kam vor kurzem von Bayern zu uns nach Wien ins kununu-Office. Nach dem Alter fragt man Damen bekanntlich nicht – deshalb schweigen wir darüber auch still. So viel sei aber über sie verraten: Die süße Maus bezaubert das HR-Team so sehr, dass schon fast Streits darüber ausbrechen, wer denn nun mit der edlen Beagle-Dame Gassi gehen darf.

Beste Freunde: definitiv das zweibeinige HR-Team

Feinde: keine

 

 

 

 

Bodo

Auch Baron von und zu Zahnstein genannt, verschläft Bodo sein tägliches Arbeitsleben im Content-Marketing-Team. Aufwecken kann man ihn nur durch ein lautes Rascheln mit einem Leckerli-Sackerl. Die guten Leckerli schmecken ihm sowieso ein wenig zu gut, weshalb immer wieder Stimmen laut werden: „Hui, Bodo, hast du etwa zugenommen?“ Bodo hat dazu bisher kein Statement abgegeben.

Beste Freunde: Mayra

Feinde: Pepper, früherer Feind: Gendry

 

 

Gendry

Das Herrchen von Gendry ist ein großer Game-of-Thrones-Fan, daher hat unser schmusebedürftiger Labrador auch seinen Namen. Der Süße ist jetzt ein bisschen über ein Jahr alt und ist im kununu-Office groß geworden. Keine Angst, er hat auch ein normales Zuhause. Trotzdem wundert sich jeder – allen voran Mayra -, wenn der schwarze Riese einmal Urlaub hat.

Beste Freunde: Mayra, Pepper

Feinde: keine, er liebt alle Hunde heiß und innig