Zum Inhalt springen

Bekannte Gehälter

Neuer NATO-Spitzenposten: So viel verdient Carsten Breuer

Veröffentlicht:  24. September 2026, 14:45
< 1
Carsten Breuer
By Superbass - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=155962544

Carsten Breuer übernimmt Mitte 2027 einen der einflussreichsten Militärposten der NATO. Der derzeitige Generalinspekteur der Bundeswehr wird künftig den Militärausschuss des Bündnisses leiten und NATO-Generalsekretär Mark Rutte beraten. Schon in seinem aktuellen Amt erhält Deutschlands ranghöchster Soldat mehr als 16.000 Euro brutto im Monat.

Carsten Breuer erhält rund 16.200 Euro im Monat

Als General wird Breuer nach der Besoldungsgruppe B 10 bezahlt. Die geltende Bundesbesoldungstabelle weist dafür ein Grundgehalt von 15.612,33 Euro brutto im Monat aus.

Für seine Funktion als Generalinspekteur kommt eine Amtszulage hinzu. Laut Bundesbesoldungsgesetz beträgt sie 596,09 Euro. Damit erhält Breuer derzeit rechnerisch 16.208,42 Euro brutto monatlich – rund 194.500 Euro im Jahr. Individuelle Zuschläge sind dabei nicht berücksichtigt.

Breuer verdient mehr als fünfmal so viel wie Berufssoldat

Berufssoldat in Deutschland verdienen laut aktuellen kununu-Daten durchschnittlich rund 36.600 Euro brutto im Jahr. Die mittleren 50 Prozent liegen zwischen etwa 30.000 und 42.000 Euro.

Breuers aktuelle Jahresbezüge sind damit rund 5,3-mal so hoch wie das Durchschnittsgehalt eines beziehungsweise einer Berufssoldat.

Ab 2027 berät Breuer den NATO-Generalsekretär

Die Generalstabschefinnen und Generalstabschefs der NATO-Staaten haben Breuer zum künftigen Vorsitzenden ihres Militärausschusses gewählt. Mitte 2027 soll er Admiral Giuseppe Cavo Dragone ablösen. Zu seinen Aufgaben wird es gehören, die militärischen Positionen der Mitgliedstaaten zusammenzuführen und die politische Führung des Bündnisses zu beraten, wie das Bundesverteidigungsministerium mitteilt.

Wie Breuer in seinem künftigen NATO-Amt vergütet wird, ist nicht öffentlich bekannt. Seine derzeitigen Bezüge als Generalinspekteur lassen sich daher nicht einfach auf den neuen Posten übertragen.