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Bekannte Gehälter

Nina Warken neben Merz: So viel verdient die Kanzleramtschefin

Letztes Update:  17. September 2026, 11:04
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Nina Warken spricht im Bundestag.
Bild: Bundestag / Werner Schüring

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stellt sich Nina Warken hinter Bundeskanzler Friedrich Merz. Eine Personaldebatte sei unangebracht, erklärte die Kanzleramtschefin. Seit Ende Juli 2026 sitzt die 47-Jährige an einer der wichtigsten Schaltstellen der Bundesregierung – als erste Frau überhaupt.

Erste Frau an der Spitze des Kanzleramts

Warken koordiniert die Arbeit der Ministerien und gehört zum engsten Umfeld des Kanzlers. Zuvor war sie rund 15 Monate Bundesgesundheitsministerin. Mehr politischen Einfluss brachte ihr der Wechsel auf jeden Fall – eine klassische Gehaltserhöhung aber nicht: Beide Positionen werden wie ein Bundesministeramt bezahlt.

Rund 23.475 Euro brutto im Monat

Das reine Amtsgehalt einer Bundesministerin liegt 2026 bei rund 17.558 Euro brutto monatlich. Hinzu kommt die Hälfte ihrer Abgeordnetenentschädigung. Die volle Bundestagsdiät liegt derzeit bei 11.833,47 Euro, wird bei Regierungsmitgliedern aber um 50 Prozent gekürzt.

Aus Ministerinnengehalt und anteiliger Bundestagsdiät ergeben sich damit rund 23.475 Euro brutto im Monat – knapp 281.700 Euro im Jahr. Mögliche Zuschläge und steuerfreie Aufwandsentschädigungen sind darin nicht enthalten.

Als Rechtsanwältin wäre es deutlich weniger

Warken studierte Jura in Heidelberg, absolvierte beide Staatsexamen und arbeitet seit 2006 als Rechtsanwältin. Laut kununu Gehaltsdaten verdienen Rechtsanwält:innen in Deutschland durchschnittlich 80.700 Euro brutto im Jahr beziehungsweise 6.725 Euro im Monat. Warkens politische Bezüge sind damit fast viermal so hoch wie das durchschnittliche Gehalt einer Rechtsanwältin.

Verglichen mit Bundeskanzler Friedrich Merz sieht es anders aus. Er verdient knapp 40.000 Euro im Monat und somit fast das Doppelte wie Nina Warken.

Ihr Karriereweg erfüllt für Warken heute hoffentlich beides: Ihr Streben nach politischer Mitgestaltung und nebenbei auch ihren Kontostand.