Top-Gehälter in Deutschland
Gehälter in Frankfurt: Diese drei Berufe knacken die 90.000 Euro
Wer in Frankfurt arbeitet, hat gute Chancen auf ein überdurchschnittliches Gehalt. Die Finanzmetropole liegt im deutschen Städtevergleich auf Platz zwei knapp hinter München. Doch längst profitieren nicht nur Banker:innen von den hohen Einkommen. Aktuelle kununu Daten zeigen, welche Berufe in Frankfurt besonders gut bezahlt werden und wie viel Beschäftigte dort im Durchschnitt verdienen.
Frankfurt gehört zu den Top-Gehaltsstädten Deutschlands
Das durchschnittliche Bruttojahresgehalt in Frankfurt liegt aktuell bei 57.200 Euro. Damit landet die Mainmetropole bundesweit auf Platz zwei, denn München liegt mit rund 57.500 Euro noch leicht davor.
Dass Frankfurt so weit vorne liegt, überrascht kaum: Die Stadt ist Sitz der Europäischen Zentralbank, der Deutschen Bundesbank und zahlreicher internationaler Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister. Das hohe Lohnniveau spiegelt sich deshalb über viele Branchen hinweg wider.

Diese Berufe sind Top-Verdiener:innen in Frankfurt
Wer einen gut bezahlten Job sucht, findet in Frankfurt vor allem in den Bereichen Recht, IT und Beratung attraktive Gehälter. Laut kununu gehören diese Berufe aktuell zu den Spitzenverdienern:
- Rechtsanwält:in: 97.200 Euro
- Solution Architect: 94.800 Euro
- IT-Architekt:in: 94.100 Euro
Zum Vergleich: In München verdienen Rechtsanwält:innen „nur“ 94.100 Euro und Solution Architects 92.700 Euro. Dafür verdienen IT-Architekt:innen in Müchen 1.200 Euro mehr, nämlich 95.300 €.
Auch der Durchschnitt kann sich sehen lassen
Frankfurts Topverdiener:innen erarbeiten sich schnell mal über 80.000 Euro im Jahr. doch wie sieht es bei ganz normalen Berufen aus? Laut kununu-Daten liegen auch viele klassische Büroberufe deutlich über dem bundesweiten Niveau. So verdienen beispielsweise:
- Sales Manager:innen: 68.700 Euro
- Projektmanager:innen: 67.200 Euro
- HR-Manager:innen: 60.600 Euro
Selbst kaufmännische Angestellte kommen im Durchschnitt auf 47.200 Euro, Sachbearbeiter:innen auf 45.000 Euro. Das zeigt: Nicht nur Spitzenpositionen profitieren vom hohen Gehaltsniveau der Mainmetropole.
Hohes Gehalt, aber auch hohe Kosten
Ein hohes Einkommen bedeutet allerdings nicht automatisch mehr Geld im Portemonnaie. Frankfurt zählt gleichzeitig zu den teuersten Städten Deutschlands. Besonders Mieten, Gastronomie und alltägliche Ausgaben liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt.
Wer über einen Jobwechsel nach Frankfurt nachdenkt, sollte deshalb nicht nur auf das Gehalt schauen, sondern auch die Lebenshaltungskosten berücksichtigen. Trotzdem bleibt die Mainmetropole für viele Beschäftigte einer der attraktivsten Arbeitsmärkte Deutschlands – vor allem für alle, die ihre Einkommenschancen verbessern möchten.