Bekannte Gehälter
Bastian Schweinsteiger im ARD-Einsatz: Was über sein Gehalt bekannt ist
Bastian Schweinsteiger hat seinem früheren Verein ein vermeintlich leichtes Pokallos beschert: Bei der Auslosung der zweiten DFB-Pokalrunde zog der Weltmeister für den FC Bayern ein Heimspiel gegen Zweitligist Magdeburg. Auch sieben Jahre nach seinem Karriereende ist der 42-Jährige im Fußballgeschäft präsent – unter anderem als TV-Experte der ARD. Was er dafür bekommt, bleibt allerdings geheim.
Schweinsteiger bleibt bis 2028 bei der ARD
Seit 2020 analysiert Schweinsteiger Fußballspiele für die ARD. Anfang 2026 verlängerte der Sender seinen Vertrag bis 2028. Neben seinem Fernsehengagement ist der frühere Bayern-Kapitän Präsident der Kings League Deutschland.
Sein persönliches ARD-Honorar veröffentlicht der Sender nicht. Bekannt sind lediglich die Gesamtausgaben: In der Saison 2023/24 zahlte die ARD ihren 21 Sportexpert:innen zusammen 2,3 Millionen Euro. Das entspricht rechnerisch durchschnittlich 110.000 Euro pro Person. Wie viel davon auf Schweinsteiger entfiel, lässt sich daraus nicht ableiten.
5,6 Millionen Dollar in seinem letzten Profijahr
Deutlich transparenter war Schweinsteigers Gehalt bei Chicago Fire. Nach Angaben der Spielergewerkschaft MLSPA erhielt er 2019 eine garantierte Vergütung von 5,6 Millionen US-Dollar. Damit gehörte er in seinem letzten Profijahr zu den fünf bestbezahlten Spielern der nordamerikanischen MLS.
Im Oktober 2019 beendete Schweinsteiger seine Karriere. Zuvor hatte er acht deutsche Meisterschaften, die Champions League und 2014 mit der Nationalmannschaft den WM-Titel gewonnen.
TV-Expert:innen liegen unter dem journalistischen Durchschnitt
Schweinsteiger ist als ehemaliger Profi kein Journalist. Trotzdem hilft der Vergleich, die veröffentlichten ARD-Ausgaben einzuordnen: Laut aktuellen kununu Gehaltsdaten verdienen Journalist:innen in Deutschland durchschnittlich 52.500 Euro brutto im Jahr. Fernsehjournalist:innen kommen auf durchschnittlich 49.400 Euro.
Das rechnerische Durchschnittshonorar der ARD-Sportexpert:innen lag mit 110.000 Euro somit mehr als doppelt so hoch. Ob auch Schweinsteiger diese Summe erhielt oder deutlich darüber lag, ist nicht bekannt.