Palmen und blauer Himmel

Von Strandtester bis Seriengucker: Wir präsentieren 6 kuriose Jobs

Den ganzen Tag nur vorm Bildschirm kleben und ein To-Do nach dem anderen abarbeiten – das ist nichts für dich? Wie wäre es stattdessen mit einem etwas ungewöhnlicheren Beruf? Denn sie sind zwar selten, gibt es aber wirklich: Strandtester, Seriengucker oder Schlussmacher. Bei diesen Jobs lautet das Motto: Tschüss Alltag, hallo Abenteuer! Wir haben eine Auswahl an kuriosen Möglichkeiten für euch, mit denen ihr euer Geld verdienen könnt.

Strandtester

Die Zehen im heißen Sand und eine Kokosnuss in der Hand: Arbeiten unter Palmen als Strandtester. Klingt wie ein Traumberuf? Ist es wahrscheinlich auch. 150 Strände auf fünf Kontinenten in einem Jahr ausprobieren: Mit diesem Auftrag suchte das Strand-Bewertungsportal Beach-Inspector.com Anfang 2016 Deutschlands ersten Profi-Strandtester. Und dann kann man den ganzen Tag einfach nur in der Sonne liegen? Nicht ganz. Pro Tag besucht man als Strandtester ein bis zwei Strände und bewertet diese anhand von 120 Kriterien.[1]

Ansteher

Wo kann man mit Anstehen Geld verdienen? Natürlich in den USA. Besonders bei Studenten ist das professionelle Anstehen ein beliebter Nebenjob. Inzwischen gibt es sogar eigene Linestanding-Agenturen, die Bewerber mit langem Geduldsfaden und starken Beinen vermitteln. Kunden sind dabei in der Regel vielbeschäftigte Menschen, die ihre eigene Zeit nicht beim Anstehen für öffentliche Kongresssitzungen oder das neueste Apple-Produkt aufwenden wollen. Zwischen 10 und 15 Euro die Stunde kann man sich als Profi-Ansteher dazuverdienen.[2]

Schlussmacher

Bekannt wurde dieser Beruf vor allem durch den gleichnamigen Film von Matthias Schweighöfer. Du dachtest, der Job wäre erfunden? Ganz und gar nicht. Wenn die Zuneigung nachlässt oder Streit an der Tagesordnung steht, findet eine Beziehung früher oder später ein Ende. Wer die unliebsame Aufgabe nicht selbst übernehmen möchte, kann eine Trennungsagentur damit beauftragen. Je nach dem ob man sich für eine Trennung per Brief, Anruf oder persönlichem Gespräch entscheiden, kostet das Schlussmachen zwischen 30 und 65 Euro.[3]

Erschrecker

Der wohl „furchteinflößendste“ Beruf von allen: Professionelle Erschrecker! Sie arbeiten in der Geisterbahn, im Vergnügungspark oder im Gruselkabinett. Dabei verstecken sich Mitarbeiter als Monster, Vampir, Zombie oder Mumie verkleidet und warten auf nichtsahnende Besucher. Im richtigen Moment springen sie dann aus ihrem Versteck hervor und jagen den Gästen einen ordentlichen Schrecken ein. Für Fans von Horrorfilmen und Gruselgeschichten wohl genau das Richtige.[4]

Seriengucker

Die neuesten Serien anschauen und dafür von Netflix bezahlt werden? Was für jeden Binge-Watcher erstmal klingt wie ein Traum, ist wirklich ein Jobangebot. Denn unter bestimmten Voraussetzungen kann man seine liebste Feierabendbeschäftigung tatsächlich zum Beruf machen. Als Tagger hat man bei Netflix folgende Aufgabe: Sie müssen den Inhalt von Serien oder Filmen anschauen und ihn mit Tags, also mit Schlagworten, versehen. Damit kann der Streamingdienst sein Angebot besser ordnen und konkretere Vorschläge für weitere Kunden machen. Einen Haken hat das Ganze aber: Man kann nicht einfach ansehen was man möchte, denn die Programme sind vorgegeben. Aber bei einem Stundenlohn von 10 US-Dollar und einem Netflix-Abo obendrauf, sagen echte Serienfans wohl nicht Nein.[5]

Wasserrutschen-Tester

Zuallererst mal: Ja, das gibt es wirklich. Im Jahr 2013 vergab der britische Reiseanbieter First Choice den Job des Wasserrutschen-Testers an einen Studenten. Der Auftrag lautete: Sechs Monate lang Wasserrutschen testen. Klingt jetzt schon nach einem tollen Job? Es kommt noch besser: Für sein Engagement und die sicherlich harten Arbeitsbedingungen, erhielt der Student eine Vergütung von 34.000 Euro. Das ist mal ein außergewöhnliches Jobangebot![6]

 

Quellen:

[1] welt.de
[2] spiegel.de
[3] spiegel.de
[4] aachener-zeitung.de
[5] stern.de
[6] bild.de