kununu Arbeitgebercheck mit Mazda – Ein Arbeitgeber mit Zukunft?

Der kununu Arbeitgebercheck unterstützt euch bei der Suche nach dem perfekten Arbeitgeber. Wie kununu das macht? Wir besuchen die Unternehmen und machen uns vor Ort ein eigenes Bild von ihnen. Dabei stellen wir die Fragen, die euch – und uns – schon immer zu diesem Arbeitgeber auf der Seele brennen. Mit welchen Eigenschaften kann ein Bewerber hier überzeugen? Welche Führungskultur herrscht im Unternehmen vor? Wie wird Gleichberechtigung gelebt? Es sind aber nicht nur die bequemen Fragen, die wir den Arbeitgebern stellen. Wenn wir die Mitarbeiter zum Beispiel nach ihrer Gehaltszufriedenheit fragen, zittern ihre Arbeitgeber vor Angst.

 


 

Auf den Straßen sieht man die stylischen Mazda-Modelle häufig – sei es Mazdas Stilikone Mazda MX-5 oder die größeren Modelle Mazda CX-3 oder Mazda CX-5. Nun hatten wir die Chance, Mazda in Leverkusen zu besuchen, wo wir zwar nicht die Fahrzeuge auf den Prüfstand stellen durften, aber dafür den Arbeitgeber auf Herz und Nieren untersuchten.

Spätestens beim Anblick des Parkplatzes, der Deutschland- und Europazentrale, war nicht mehr zu verkennen, bei welchem Unternehmen wir sind – wir sehen Mazda-Fahrzeuge soweit das Auge reicht. Zu Beginn unseres Besuchs haben wir mit Stefanie Mönig, Coordinator HR bei Mazda Motor Europe, und Annika Fischer, Coordinator HR bei Mazda Motors (Deutschland), über HR-Themen bei Mazda gesprochen und mit ihnen den TÜV-Test der Arbeitgeber durchgeführt. Dich interessiert mehr, was die Mitarbeiter über ihren eigenen Arbeitgeber denken? Kein Problem, dank dem kununu Arbeitgebercheck. Denn anschließend haben wir auch mit einigen Mitarbeitern von Mazda Motor Europe und Mazda Motors (Deutschland) gesprochen und sie gefragt, ob sie sich bei ihrem Arbeitgeber wohlfühlen. Sagen sie wie dieser Mazda-Mitarbeiter auf kununu: „Es ist schwer, einen besseren Arbeitgeber zu finden“?

kununu: Was macht Mazda als Arbeitgeber besonders?

Annika Fischer: An meinem ersten Arbeitstag bei Mazda ist mir sofort aufgefallen, wie freundlich und aufmerksam meine neuen Kollegen sind und ich konnte mir nur schwer vorstellen, dass das authentisch und aufrichtig gemeint war. Allerdings hat dieser positive erste Eindruck bis heute angehalten. Für mich war das damals sehr überraschend und macht Mazda bis heute für mich aus. Außerdem haben wir sehr kurze Kommunikationswege und sitzen gemeinsam mit den Vorgesetzten in Großraumbüros. Die Positionen sind bei uns weitgehend generalistisch aufgestellt und wir schauen, dass wir uns gegenseitig unterstützen, denn den Scheuklappenblick gibt es bei uns nicht.

 

 

Stefanie Mönig: Unsere Unternehmenskultur zeichnet eine sehr persönliche Kommunikations- und Verhaltensweise aus. Wir wollen es für unsere Kunden immer so einfach wie möglich machen. Dabei kann der Kunde der Endkunde sein, der im Autohaus seinen neuen Mazda aussucht, aber auch der Kollege im Büro oder ein externer Dienstleister, mit dem wir arbeiten. Um einen herausragenden Kundenservice zu bieten, gehen wir oft einen Schritt weiter als üblich und als es vom Kunden erwartet wird.

Annika Fischer: Bei Mazda wollen wir uns stetig weiterentwickeln – intern, als auch bei unseren Produkten -, das haben wir von unserer japanischen Muttergesellschaft. Hinterfragen und über den Tellerrand schauen, um immer noch ein bisschen besser zu werden, sind ein großer Bestandteil unserer Unternehmenskultur. 

kununu: Wie sind Mazda Motor Europe und Mazda Motors (Deutschland) aufgebaut und was ist der Unterschied?

Stefanie Mönig: Mazda Motor Europe ist die europäische Zentrale. Wir arbeiten zum einen sehr eng mit unseren Vertriebsstandorten in Europa zusammen, zum anderen steht Mazda Motor Europe in engem Austausch mit unserer Muttergesellschaft Mazda Motor Corporation in Japan. Unser Unternehmensschwerpunkt liegt im betriebswirtschaftlichen Bereich. Hier entwickeln wir Strategien und Konzepte, die in Abstimmung mit den europäischen Märkten lokal umgesetzt werden. Neben Mazda Motor Europe gibt es noch das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum Mazda Research Europe in Oberursel bei Frankfurt. Dort werden unsere Fahrzeuge designt und entwickelt. Außerdem betreibt Mazda in Willebroek in Belgien, in der Nähe des Hafens in Antwerpen, ein großes Teilelager.

 

 

Annika Fischer: Mazda Motors (Deutschland) ist einer der wichtigsten Vertriebsstandorte in Europa. Wir sitzen mit Mazda Europa an einem gemeinsamen Standort in Leverkusen. Unser Kerngeschäft ist der Vertrieb von Fahrzeugen, Teilen und Zubehör. Auch wir sind betriebswirtschaftlich aufgestellt und unser Fokus liegt auf den Bereichen Sales, Service und Marketing.

 

Obwohl es sich bei Mazda Motors (Deutschland) und Mazda Motor Europe um zwei verschiedene Unternehmen handelt, sind sich die Mitarbeiter auf kununu einig: Die Benefits sind großartig. Bereits vorweg erfahren wir, dass es kostenloses Obst, regelmäßige Mitarbeiter- und Sportveranstaltungen gibt und die Möglichkeit, Probefahrten mit den neuesten Mazda Modellen durchzuführen oder diese zu leasen. Doch ist das bereits alles? Oder können Stefanie Mönig und Annika Fischer die Benefitsliste noch um ein paar weitere Punkte ergänzen?

kununu: Welche Benefits gibt es bei Mazda?

Stefanie Mönig: Bei Mazda Motor Europe ist es natürlich ein Vorteil, in einer sehr internationalen Umgebung zu arbeiten. Die Unternehmssprache ist Englisch und am Standort Leverkusen arbeiten derzeit Mitarbeiter aus 32 Nationen, was die Arbeit sehr spannend macht. Sobald ein neues Fahrzeug auf den Markt kommt, sind wir am Standort Leverkusen unter den Ersten, die die Möglichkeit haben, das neue Produkt zu testen – oft sogar bevor es in den Handel geht. Fahrzeuge zu leasen ist bei uns vergünstigt möglich und sehr beliebt bei unseren Mitarbeitern. Durch flexible Arbeitszeiten, die Möglichkeit Überstunden in Freizeit umzuwandeln, sowie Home Office zu machen, können unsere Mitarbeiter ihre Arbeitszeit in Absprache mit Vorgesetzten und Kollegen so einteilen, wie es für sie am besten passt. Außerdem bieten wir, neben vielen anderen Vorteilen, die Möglichkeit eines Sabbaticals an.

Annika Fischer: Zudem zahlen wir vermögenswirksame Leistungen und bieten eine rein von Mazda finanzierte private Betriebsrente an. Unseren Geburtstagskindern und Jubilaren gratulieren wir mit einer kleinen Überraschung.

 

kununu: Welche Karrieremöglichkeiten haben Mitarbeiter bei Mazda Motor Europe bzw. Mazda Motors (Deutschland)?

Stefanie Mönig: Offene Stellen innerhalb von Mazda in Europa werden zunächst intern im Intranet ausgeschrieben. So hat jeder Mitarbeiter die Chance, sich nicht nur auf Stellen im eigenen Land zu bewerben, sondern auch über den Tellerrand zu schauen. Mit Mazda Motor Corporation in Japan gibt es sechsmonatige Austauschprogramme, die helfen, die Prozesse in der Zentrale besser zu verstehen, die japanische Kultur kennenzulernen und die Zusammenarbeit mit den Kollegen zu verbessern. Eine Karriere innerhalb von Mazda ist also definitiv möglich. Ich selber habe als Werkstudentin angefangen und bin mittlerweile seit sechs Jahren mit vollem Elan dabei.

Annika Fischer: Bedingt durch die flachen Hierachien im Unternehmen findet Weiterentwicklung bei uns oft auch auf horizontaler Ebene statt. Das können eine andere Position im gleichen Bereich, der Wechsel in eine andere Abteilung oder auch in ein anderes Land sein, die wertvolle Einblicke geben und zu einem ausgeprägten Verständnis für unsere Prozesse führen. Eine vertikale Weiterentwicklung im Unternehmen ist natürlich auch möglich.

 

kununu: Wie sieht der Altersdurchschnitt bei Mazda aus?

Stefanie Mönig: Bei Mazda Motor Europe liegt der Altersdurchschnitt derzeit bei 42 Jahren und die aktuelle durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei 11 Jahren.

Annika Fischer: Bei Mazda Motors (Deutschland) sieht es ähnlich aus, hier liegt der Altersdurchschnitt bei 45 Jahren. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit beträgt 13 Jahre.

 

Langsam erweckt es bei uns den Eindruck, dass die Arbeitsbedingungen bei Mazda schon beinahe zu gut sind, was meinst du? Bei der nächsten Frage „erwarten“ wir uns beinahe, dass der japanische Automobilhersteller nicht ganz so gut abschneidet, schließlich ist die Automobilbranche doch eher männlich. Oder?

kununu: Wie wird Gleichberechtigung bei Mazda definiert?

Annika Fischer: Wir unterscheiden nicht zwischen Geschlechtern. Bei uns hat jeder die gleichen Chancen. Wir bewegen uns als Automobilhersteller zwar allgemein in einer  männerdominierten Industrie und wir haben einen Männeranteil von 70 Prozent, das hat aber nichts zu sagen. Bei uns gilt bei den Gehältern der „Equal Pay“-Grundsatz, was auch transparent sichtbar für alle in unserem Gehaltssystem ist. Wir haben Frauen in Führungspositionen und das auch auf Direktionsebene.

 

Wir haben uns mit den Mitarbeitern Yvonne Engelen, Manager Brand Communications, Daniel Voß, Teamleader Brand Communications und Media Planning sowie Greta Mennenöh, Coordinator Asset Creation & Campaign Strategy von Mazda Motors (Deutschland) unterhalten. Ebenso gab uns Martin Kaiser, Teamleader Product & Technology Communication bei Mazda Motor Europe nicht nur ehrliche Antworten auf unsere Fragen, sondern erzählte uns auch von seinem Arbeitsalltag bei Mazda Motor Europe. Denn dieser ist ziemlich abwechslungsreich.

kununu: Stellt uns bitte eure Aufgabe bei Mazda kurz vor.

Martin Kaiser: Ich arbeite in der Presseabteilung von Mazda Motor Europe. Wir sind hauptsächlich für die Informationsverbreitung zu unseren Produkten in den europäischen Ländern zuständig. In den einzelnen Vertriebsstandorten haben wir eigene Pressestellen, mit denen wir in engem Austausch stehen. Darüber hinaus sind wir für die Vorstellung neuer Fahrzeuge verantwortlich. Dazu zählt die europaweite Organisation von Pressekonferenzen, bei denen die Journalisten die neuen Fahrzeuge vor Ort testen dürfen.

 

 

Daniel Voß: Bei Mazda Motors (Deutschland) bin ich für die nationale Kommunikation und Mediaplanung verantwortlich, also die Planung von Kampagnen in allen Offline- und Online-Kanälen sowie auf diversen Eventplattformen. Das umfasst beispielsweise TV, Print und Digital und Messeauftritte. Meine Aufgabe beinhaltet ebenso die Budgetverwaltung und -abstimmung des nationalen Medienbudgets.

Greta Mennenöh: Ich bin für die Kreation der nationalen Werbekampagnen bei Mazda Motors (Deutschland) zuständig und somit für die Erstellung von Werbemitteln verantwortlich. Dabei arbeite ich sehr eng mit verschiedenen Agenturen zusammen

Yvonne Engelen: Ich verantworte die beiden Teams Handelsmarketing und die nationale Kommunikation bei Mazda Motors (Deutschland). Beim Handelsmarketing liegt der Fokus vor allem auf unseren 450 Händlern in Deutschland. Wir überlegen, welches Werbematerial wir an sie weitergeben oder wie Anzeigen bestmöglich gestaltet werden können. Wir unterstützen unsere Händlerpartner dabei, die Produkte an die Endkunden zu verkaufen.

kununu: Wie kann man sich einen normalen Arbeitstag bei Mazda vorstellen?

Daniel Voß: Einen normalen Arbeitstag gibt es tatsächlich nicht. Das empfinde ich persönlich aber als großen Vorteil. Mein Job im Marketing bleibt so spannend, und jeder Tag ist ein bisschen anders.

Greta Mennenöh: Ich habe viele Meetings und Abstimmungstermine mit Agenturen. Dabei bin ich viel unterwegs, das macht meine Arbeit so abwechslungsreich.

 

 

Yvonne Engelen: Das Marketing ist in verschiedenste Bereiche involviert und ich bin immer im Austausch mit Vertrieb und Aftersales. Meine Aufgaben sind sehr breit gefächert und haben auch immer mit unterschiedlichen Personen zu tun – intern und extern. Diese Auseinandersetzung fördert mich auf persönlicher und beruflicher Ebene.

Martin Kaiser: Ich verbringe relativ viel Zeit in Terminen zu verschiedenen Projekten. Deshalb gibt es keinen durchgetakteten Alltag, was es für mich umso spannender macht.

 

Es klingt, als würden hier alle über ihren absoluten Traumjob sprechen. Aber waren die vier Mitarbeiter schon als Kind Fans von Mazda? In der heutigen Zeit könnte sie der starke kununu Score von Mazda Motor Europe (4,42 Sterne) und Mazda Motors (Deutschland) (4,27 Sterne) beeindruckt und zu einer Bewerbung bewegt haben. Oder sind die Mitarbeiter eher durch Zufall ins Unternehmen gekommen?

kununu: War es für euch immer ein Traum bei Mazda zu arbeiten?

Martin Kaiser: Bei mir war es tatsächlich ein Traum. Ich habe fünf oder sechs Bewerbungen geschrieben, bis es dann letztendlich geklappt hat. Generell interessieren mich die Themen Technik und Automobil. Ich war schon immer ein großer Fan der Marke und bin auch schon früher einen Mazda gefahren. Außerdem war mir ein regionaler Arbeitgeber wichtig.

Greta Mennenöh: Bei mir war das ehrlich gesagt ein Zufall, den ich keinesfalls bereue. Ich habe bei Mazda Motors (Deutschland) als Krankheitsvertretung angefangen. Meine Stelle war zunächst auf drei Monate befristet und mittlerweile bin ich mehr als zweieinhalb Jahre im Unternehmen. Schicksal!

 

 

Daniel Voß: Auch bei mir war es Zufall. Ich hatte im Studium den Schwerpunkt Marketing und Werbung, der dann letztendlich zur Stellenausschreibung gepasst hat. Vor meiner Bewerbung wollte ich mir schon lange einmal einen Mazda MX-5 kaufen und hatte dementsprechend einen Bezug zur Marke. Heute bin ich seit sechs Jahren im Unternehmen und habe es noch nie bereut.

Yvonne Engelen: Bei mir war es zum Teil Zufall. Ich wurde angesprochen, ob ich mir eine Tätigkeit bei Mazda vorstellen kann. Vorher habe ich 11 Jahre lang bei einem anderen großen Automobilkonzern gearbeitet. Deshalb war mein Wechsel zu Mazda eine sehr bewusste Entscheidung. Mich hat die Arbeit mit eigenständigen Autohäusern sehr fasziniert, das wollte ich einfach kennenlernen. Aber auch  die flachen Hierarchien bei Mazda haben mich gereizt, das kannte ich aus meiner bisherigen Arbeit weniger.

kununu: Wie fühlt ihr euch als Mitarbeiter bei Mazda? Spielt Stolz auf die bekannte Marke eine Rolle?

Yvonne Engelen: Mazda hat sich gerade in den letzten Jahren einen Namen in der Automobilbranche erarbeitet. Unsere Werte und die ganze Marke haben sich noch einmal verändert und sind jetzt noch jünger und dynamischer geworden. Dadurch fällt es mir persönlich nun noch leichter, noch enger dahinter zu stehen und das stolz nach außen zu präsentieren. Man liest ja auch oft „Der kleine Japaner, der was aus sich gemacht hat“. Das kann nicht nur auf die Fahrzeuge bezogen werden, sondern auf alle Unternehmensbereiche.

 

Auf kununu liest man auf den beiden Mazda Profilen oft große Töne: „Not just work, it’s passion.“, schriebt ein Mitarbeiter von Mazda Motor Europe. Doch was steckt wirklich hinter derartigen Ansagen? Und was verbinden die Mitarbeiter wirklich mit der Automarke? Wir haben für euch nachgefragt!

kununu: Was bedeutet Autofahren für euch? Arbeit oder Freizeit?

Yvonne Engelen: Für mich bedeutet Autofahren Arbeit und Freizeit. Regelmäßig gibt es Events, zu dem Mazda Mitarbeiter eingeladen werden. Wir dürfen die neuesten Produkte testen und tragen Sorge, dass alle Mitarbeiter die Autos bei Produktschulungen kennenlernen.

Daniel Voß: Sowohl als auch. Wir haben natürlich im Berufsalltag täglich mit Autos zu tun. Ein Riesenvorteil ist, dass fast jeder Mitarbeiter auch privat einen Mazda fährt. Das kommt daher, dass wir spezielle Leasingangebote für Mitarbeiter haben. Und wenn ich mir an einem Sommerwochenende beispielsweise einen Mazda MX-5 ausleihe und die Sonne genieße, dann ist das natürlich eher privates Vergnügen.

 

kununu: Ist Mazda ein familienfreundlicher Arbeitgeber?

Martin Kaiser: Familie und Beruf sind bei Mazda gut vereinbar. Meine Kinder sind jetzt drei und fünf und ich glaube, dass ich genügend Zeit für sie habe. Was bei Mazda wirklich gut ist, ist dass man die Arbeit in einem relativ weiten Rahmen auch wirklich flexibel gestalten kann. Für mich lässt es sich gut verbinden.

Yvonne Engelen: Eine eigene Familie habe ich noch nicht. Uns werden aber Home Office und Gleitzeit geboten. Wir können sehr frei bestimmen, wann wir Meetings abhalten. Das erleichtert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit Sicherheit. Bei uns haben auch Managerinnen kleine Kinder.

 

„Mazda – One Team. One Drive.“, so beschreiben Mitarbeiter den Kollegenzusammenhalt auf kununu. Ein anderer meint: „Hier wird auf Augenhöhe miteinander kommuniziert. Mazda ist es wichtig, dass die eigenen Mitarbeiter Dinge hinterfragen damit sich das Unternehmen stetig verbessern kann. Mit neuen, guten Ideen läuft man hier offene Türen ein und nicht wenige davon werden am Ende auch tatsächlich in die Tat umgesetzt.“ Doch spiegelt das auch die Realität wieder?

kununu: Wie würdet ihr euren Kollegenzusammenhalt beurteilen?

Daniel Voß: Wir haben wirklich einen guten Zusammenhalt, treffen uns auch regelmäßig privat und pflegen einen sehr offenen und freundschaftlichen Austausch.

Martin Kaiser: In meinem Team ist der Zusammenhalt auch sehr gut. Wir unterstützen uns gegenseitig und haben ein tolles persönliches Verhältnis.

 

kununu: Was passiert, wenn im Team einmal doch nicht alles rund läuft?

Yvonne Engelen: Ich habe noch nie eine ernste Konfliktsituation mitbekommen. Unterschiedlicher Meinung sind wir trotzdem oft. Das ist auch ganz normal und gut so. Diese kleinen Konflikte untereinander sind kein Problem und werden direkt zwischen den Mitarbeitern gelöst.

Martin Kaiser: Mir ist bewusst, dass es nie einen konfliktfreien Arbeitsalltag geben wird. Wenn Konflikte entstehen, werden diese direkt angesprochen und versucht, konstruktiv zu lösen. Das finde ich wichtig und gefällt mir.

 

Natürlich darf auch bei diesem Arbeitgebercheck die Frage aller Fragen nicht fehlen: nach dem Gehalt. Auf kununu schreibt ein User „Mazda zahlt fair und gut, inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld, Pensionskasse und Fahrgeldzuschuß.“ Ob das unsere Interviewpartner ähnlich sehen?

kununu: Hand aufs Herz: Seid ihr zufrieden mit eurem Gehalt?

Martin Kaiser: Viel Gehalt ist relativ. Ich glaube, dass das bei Mazda Motor Europe sehr gut gehandhabt wird, weil es transparent ist. Ich bin zufrieden. 

kununu: Was würdet ihr einem Bewerber bei Mazda mit auf den Weg geben? Wie lief eure Bewerbung ab?

Daniel Voß: Macht euch auf eine gute Zeit bei Mazda gefasst! Bereitet euch darauf vor, dass ihr zukünftig mit unterschiedlichsten Themenbereichen zu tun haben werdet. Das kann zu Beginn sehr fordernd sein, ist aber auf der anderen Seite einfach cool. Man lernt viele Leute kennen und entwickelt sich weiter.

Yvonne Engelen (lacht): Habt keine Angst vor einem Kulturschock! In meinem Bewerbungsgespräch an einem Dienstag wurde mir gesagt, dass es einen Casual Friday gibt. Vor dem Gespräch saß ich in der Lobby  und viele neue Kollegen kamen mir bereits leger gekleidet entgegen. Das kannte ich vorher nicht und war eine Umstellung für mich. Mittlerweile liebe ich es, dass ich mich für einen tollen Arbeitstag nicht mehr verkleiden muss.

kununu: Welche Eigenschaften muss ein Bewerber haben, damit er in euer Team passt?

Daniel Voß: Am wichtigsten sind Motivation, Eigenständigkeit und das Einbringen von eigenen Vorschlägen. Wir nehmen den neuen Mitarbeiter dafür sehr offen im Team auf und unterstützen bei den Aufgaben. Sprichwörtlich Gas geben muss er trotzdem.

Yvonne Engelen: Ein Bewerber muss sich mit der Marke auseinandersetzen und sich damit identifizieren können. Wir stehen hinter unseren Produkten und treiben mit vollem Elan unser Unternehmen voran. Unsere Mitarbeiter sitzen hier nicht von 8 bis 16 Uhr und lassen dann den Bleistift fallen. Diesen Spirit wünsche ich mir von neuen Kollegen, um mit ihnen gemeinsam das Gaspedal zu drücken.

 

Das Gaspedal scheint Mazda in puncto Mitarbeiterzufriedenheit bereits gefunden haben, denn so vielen positiven Bewertungen und glücklichen Angestellten begegnet man selten. Deswegen ist unser Fazit „Eins plus mit Sternchen“ und eine Empfehlung sich demnächst die freien Stellen bei dem japanischen Automobilhersteller anzusehen.