Bekannte Gehälter
Christoph Waltz ist 70: Seine Karriere kam spät, aber brachte Millionen
Am 4. Oktober feiert Christoph Waltz seinen 70. Geburtstag. Schon am 27. September stand bei ORF 1 ein Abend mit Django Unchained und der Doku Christoph Waltz – Der Charme des Bösen auf dem Programm. Sein Vermögen wird auf rund 35 Millionen Euro geschätzt. Doch was bekam der Oscar-Preisträger für seine einzelnen Filmrollen? Dazu kursieren Zahlen – belastbar belegt ist bislang keine.
4 bis 10 Millionen US-Dollar pro Film
Auch für konkrete Rollen finden sich ungesicherte Summen: WinTotal Finance listet
- vier Millionen US-Dollar für Inglourious Basterds,
- acht Millionen für Django Unchained und
- fünf Millionen für Spectre.
Auch sein Vermögen bleiben nur Schätzungen: Das VermögenMagazin bezifferte es auf rund 35 Millionen Euro, Celebrity Net Worth auf 20 Millionen US-Dollar. Bestätigt ist keine der Summen.
Schauspieler:innen verdienen bei kununu im Schnitt 39.700 Euro
Zum Vergleich: Schauspieler:innen in Deutschland kommen laut kununu durchschnittlich auf 40.200 Euro brutto im Jahr. Die meisten Angaben liegen zwischen 24.900 und 66.700 Euro jährlich.
Für Inglourious Basterds erhielt Waltz 4 Millionen Dollar, umgerechnet 3,5 Millionen Euro. Für diese Summe müssten durchschnittliche Schauspieler:innen gut 88 Jahre arbeiten.
Film, Serien, Werbung und Regie
Sein Hollywood-Durchbruch kam 2009 mit Inglourious Basterds; drei Jahre später gewann er auch für Django Unchained einen Oscar. Laut VermögenMagazin zählen inwzischen auch Serienrollen zu Waltz’ Einnahmequellen, außerdem Werbeverträge mit BMW, Allianz und E.ON. Hinzu kommen Sprecher- und Regiearbeiten, darunter Inszenierungen an Opernhäusern.
Deutscher, Österreicher und Amerikaner
Als Sohn eines Deutschen und einer Österreicherin besitzt Christoph Waltz die deutsche und österreichische Staatsbürgerschaft. Die österreichische erhielt er 2010; 2020 wurde er zudem US-amerikanischer Staatsbürger. Waltz begründete den Schritt damals damit, dass er in den USA lebe und dort Steuern zahle – nach dem Prinzip „no taxation without representation“.