Yoga-Pause im Büro: So gehts!

Stress, Termindruck und andere Belastungen zehren an deinen Kräften. Fühlst du dich wie eingerostet? Warum also nicht Abhilfe schaffen? Nicht erst zuhause, sondern dort wo du besonders gestresst bist – auf der Arbeit. Anlässlich des internationalen Yoga-Tages wollen wir dir zeigen, wie du Stress und Verspannungen im Büro ganz einfach vertreibst. Entspannung fast auf Knopfdruck. O-o-o-m!

Yoga macht Arbeitgeber attraktiv

Fitness, Yoga und Massagen – alles, was das Herz so begehrt. Mit dieser Vorliebe bist du sicher nicht alleine. Denn Fitnessangebote & Co. sind für rund jeden zweiten deutschen Arbeitnehmer wichtig bei der Jobsuche. Man glaubt es kaum: Angebote zur Gesundheitsförderung werden immer wichtiger, um gut qualifizierte Arbeitnehmer anzulocken. Neun Prozent würden wegen eines besseren Fit- und Wellnessangebots sogar die Firma wechseln. Klingt unglaublich, nicht wahr? Die Quote ist in Hamburg sogar doppelt so hoch und liegt bei 18 Prozent. Allgemein gilt: Durch mehr Betriebssport, gesundes Essen und Vorsorgeuntersuchungen steigt die Attraktivität als Arbeitgeber. [1] Das könntest du doch als Argument beim nächsten Mitarbeitergespräch vorbringen. Vielleicht geht die nächste Yoga-Stunde ja auf Firmenkosten?

Mit diesen Yoga-Übungen im Office tankst du wieder Energie

#Nein zu Nackenverspannungen

Dein Nacken zieht wieder und fühlt sich fest an– oh nein! Kein Wunder: Du hockst ja auch den ganzen Tag vorm PC und starrst wie ein Irrer auf den Bildschirm. Da kann dein Nacken schon einmal verspannen. Das Geheimrezept: Regelmäßig Nacken dehnen. Dann sind Nackenverspannungen Schnee von gestern.

So gehts: Aufrecht hinsetzen und den Kopf langsam auf die rechte Schulter legen und diese Position für 6 Sekunden halten. Danach den Kopf auf die andere Seite legen und wieder für 6 Sekunden halten. Du kannst gerne mit den Händen nachziehen, um den Druck zu intensivieren. Zur Info: Diese Übung nennt sich übrigens der Schulter-Kuss. Eine andere Variante, um deinen Nacken zu dehnen: die Schulter so hoch wie möglich ziehen und diese Position eine Zeit lang halten. Wiederhole diese Übungen 2-3 Mal bis du ein leichtes Brennen spürst. Einen Vorteil haben die zwei Übungen allemal: Du schaust dabei nicht allzu doof aus. Also bleiben dir irritierte Blicke vom Büronachbarn erspart.

#Etwas gegen die Schulterschmerzen

Parvatasana, Indudala-… für die richtigen Yoga-Ausdrücke bleibt keine Zeit. Ideal für dich: Arm-Stretches. Wie gehts? Einfach aufrecht auf den Stuhl setzen, das Becken leicht nach vorn kippen und die Arme gestreckt über den Kopf heben und die Hände dabei falten. Streck dich möglichst lang nach oben. Klappts? Du solltest ein Ziehen in den Schultern spüren. Andere Übung für die Schultern: der Adler (siehe Abbildung 5). Bringe deine Ellbogen in Schulterhöhe rechtwinklig vor den Körper und schiebe den rechten Arm unter den linken. Führe die Handflächen aneinander und entspanne dich.

#Nie mehr Kreuzweh

Rückenprobleme ade! Die stehende Vorbeuge schafft Abhilfe (siehe letztes Bild unten). Stell dich etwa einen Meter hüftbreit vor deinen Bürostuhl. Die Arme über den Kopf heben und die Wirbelsäule lang ziehen. Lehn dich mit geradem Rücken so weit nach vorne, dass du dich mit den Händen an der Sessellehne abstützen kannst. Oberkörper und Beine sollten einen 90 Grad Winkel bilden. Jetzt fehlt nur noch eins: Einatmen und ausatmen.

Für alle, die es visuell brauchen – hier gibts weitere Yoga-Übungen fürs Büro:

 

 

Welche Angebote zur betrieblichen Gesundheitsförderung bietet dein Arbeitgeber? Massage am Arbeitsplatz? Erzähl es uns auf kununu.com.

Quellen:
[1] derstandard.at