Junger Boxer mit blauem Stirnband

Erfolgreicher kommunizieren im Job: Mit diesen Tricks klappts

Erfolg kommt nicht von ungefähr. Wer seine Anliegen im Job verwirklichen will, braucht eine gehörige Portion Durchsetzungsvermögen und das richtige Auftreten. Große Klappe und einiges dahinter: Mit diesen einfachen Tricks könnt Ihr erfolgreicher kommunizieren.

#1 Zauberwörter: „und“ & „will“

Nichts aber! Was muss, das muss. Bei so viel Motivationskunst stehen die Nackenhaare und streiken die Synapsen. Kein Wunder: Beim Verwenden des Wörtchens „aber“ bringen wir uns unbewusst in eine Konfliktsituation. Tauscht man das Wort „aber“ gegen „und“, denkt man automatisch lösungsorientiert.

„Muss“ impliziert immer einen Zwang – und wer lässt sich schon gerne etwas vorschreiben? Switcht man von „muss“ auf „will“ oder „möchte“ impliziert das Freiwilligkeit. Und das motiviert gehörig. Nicht nur einen selbst, auch die Kollegen. Fazit: Einfach ein Muss.

#2 Die KKK-Regel

KKK steht für kurz, klar und knackig. Quasi die Wunderformel für Statements in Meetings. Kein Juristendeutsch, kein Gesülze – Klartext. Maximal zwei Sätze Einleitung, Hauptteil mit Kernaussage, Schlusssatz. Gerade bei unangenehmen Themen gilt: Kommt zum Punkt. Schlechte Ausreden und halbherzige Erklärungsversuche durchschaut jeder und sind obendrein langweilig. Lasst die Bombe einfach platzen. Danke, setzen.

#3 Positive Formulierungen wählen

Auch wenn das Glas halb leer ist, Dein Gegenüber muss glauben, es ist halbvoll. Die Formulierung machts. Positive Aussagen erzeugen eine positive Stimmung und steigern das Durchsetzungsvermögen. Erzeuge eine Win-Win-Situation, statt das Problem anzusprechen. Wie? Vorteile in den Vordergrund:

„Wir schaffen es nicht, das Projekt bis morgen fertigzustellen.“

oder

„Mit zwei Tagen mehr Zeit können wir den Output signifikant steigern.“

It’s magic.

#4 Zahlen, Daten und Fakten steigern die Glaubwürdigkeit

Es gibt zwei Arten von Gesprächspartnern: emotionale und rationale. Letztere können sich eher wenig für liebevoll gestaltete Folien und Ohrwurm-Slogans begeistern. Sie wollen die Argumente am liebsten kalt serviert in Form von Zahlen, Daten und Fakten. Und nein, die Rede ist nicht von Jahreszahlen – der rationale Typ will wissen, was für ihn rausspringt. Unterstreicht die Vorteile Eurer Idee mit nackten KPIs, erstellt Grafiken und baut Eure Argumentationskette auf diesen Zahlen auf. So knackt Ihr die härteste Nuss.

#5 Souveräne Körpersprache

Schlagkräftige Argumente und stichhaltige Fakten sind nur die halbe Miete. Voller Körpereinsatz ist der Schlüssel, um den Meeting-Raum als Sieger zu verlassen. Wer eine dicke Lippe riskiert, muss das auch mit der entsprechenden Körpersprache untermalen. Der Blick am Boden, nervöse Hände oder zu große räumliche Distanz zum Gesprächspartner machen aus jedem Großmaul eine Lachnummer. Souverän geht anders: Aufrechte Haltung, offene Schultern, aufrechter Blick und ruhige Gesten machen ein Alpha-Tier aus.

Hier nochmal in KKK:

Signale für Unsicherheit: Blick auf den Boden, Verlegenheitslächeln, mit dem Kugelschreiber herumspielen, die Hände nervös reiben, sich klein machen, die räumliche Distanz zum Chef groß halten

Signale für Souveränität: häufiger Blickkontakt, ruhige und kontrollierte Gesten, aufrechte Haltung, Kopf gerade nach vorne gerichtet, ruhig stehen, Füße schulterbreit auseinander, beim Sitzen die Sitzfläche ausfüllen, angenehme räumliche Distanz zum Chef halten