Schöne (Arbeitgeber-)Bescherung
Aktuelle kununu-Weihnachtsumfrage zeigt: Jede:r zweite Beschäftigte muss auf betriebliche Weihnachtsfeier verzichten, 40 Prozent erhalten kein Weihnachtsgeld
Hamburg, Dezember 2025. Für fast die Hälfte aller Beschäftigten heißt es in diesem Jahr: kein Weihnachten im Unternehmen. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Weihnachtsumfrage der Arbeitgeber-Vergleichsplattform kununu, in deren Auftrag das Marktforschungsunternehmen bilendi 1.065 Beschäftigte zu den Weihnachtsbräuchen bei ihrem Arbeitgeber befragte. Demnach berichten nur 53 Prozent der Befragten davon, dass es in ihrem Unternehmen 2025 eine Weihnachtsfeier gibt. 41 Prozent der Befragten müssen dagegen 2025 auf eine gemeinsame Feier mit ihren KollegInnen verzichten. Auch beim Weihnachtsgeld zeigt sich, dass nicht jede:r Arbeitnehmer:in eine solche monetäre Bescherung erhält. So dürfen sich zwar 60 Prozent der Beschäftigten über eine festliche Gratifikation freuen, fast ein Drittel der Umfrageteilnehmenden (30 Prozent) geben aber an, dass in ihrem Unternehmen generell kein Weihnachtsgeld ausgezahlt wird. Jede:r Zehnte berichtet zusätzlich davon, dass der weihnachtliche Bonus im Gegensatz zum Vorjahr gestrichen wurde.
So feiern deutsche Arbeitgeber Weihnachten mit ihren Beschäftigten
Die Unternehmen, die eine Weihnachtsfeier veranstalteten, achten in vielen Fällen darauf, dass möglichst viele Kolleg:innen zum Jahresende noch einmal in ungezwungener Atmosphäre zusammenfinden. In 40 Prozent der Fälle kommt auf der Weihnachtsfeier die komplette Belegschaft zusammen, während zusätzliche 31 Prozent zumindest abteilungsweise gemeinsam feiern. Gleichzeitig berichtet mehr als jede:r fünfte Befragte von einer Weihnachtsfeier im kleinen Teamkreis (21 Prozent). Fast die Hälfte aller Beschäftigten (46 Prozent), die in diesem Jahr betriebliche Weihnachten feiern, geben an, dass diese in Restaurants oder Gaststätten stattfinden. 19 Prozent der diesjährigen Feiern finden in größeren Locations wie Hotels, Bars oder Eventhallen statt. Rund ein Viertel (26 Prozent) der Beschäftigten feiert dagegen in den eigenen Unternehmensräumen.
Weihnachtsfeier: Jede:r Vierte hat mindestens einen Schwips
Ein Glas Sekt, das vorweihnachtliche Bierchen oder ein warmer Weihnachtspunsch gehören nach wie vor auf die traditionelle Getränkekarte des betrieblichen Jahresabschlusses. 52 Prozent der Beschäftigten geben an, auf der Weihnachtsfeier Alkohol zu trinken. Genau ein Viertel trinkt bei der Gelegenheit sogar etwas über den Durst: 20 Prozent berichten davon, auf der letzten Feier einen leichten Schwips gehabt zu haben. 5 Prozent geben sogar zu, dass es etwas mehr als nur dieser war. Dennoch bleiben auch viele Gäste zurückhaltend, denn 48 Prozent verzichten komplett auf Alkohol. Gefragt nach der grundsätzlichen Bedeutung von arbeitgeberseitigen Weihnachtsfeiern zeigt sich ein differenziertes Bild: Über die Hälfte der Beschäftigten (57 Prozent), deren Unternehmen feierten, halten sie für wichtig. Für 43 Prozent hingegen haben sie nur eine geringe oder gar keine Bedeutung.
Weihnachtsgeld bleibt wichtigster finanzieller Feiertagsbaustein
Hinsichtlich alternativer Vergütungsmodelle, die über das monatliche Grundgehalt hinausgehen, bleibt das Weihnachtsgeld aus Sicht der Beschäftigten ein zentraler Baustein finanzieller Wertschätzung. Die Ergebnisse der kununu-Umfrage zeigen, dass andere monetäre Benefits wie Urlaubsgeld, Bonuszahlungen oder eine betriebliche Altersvorsorge von einigen Befragten als unwichtiger eingestuft werden. 70 Prozent der Befragten halten die Urlaubsgratifikation für genauso wichtig wie das Weihnachtsgeld. Für 16 Prozent ist letzteres sogar wichtiger. Bemerkenswert zudem: 20 Prozent finden die festliche Zahlung zum Jahresende gar wichtiger als Bonuszahlungen für besonders gute Leistungen, 61 Prozent gewichten sie als gleichwertig mit dem Weihnachtsgeld.
Über die Umfrage
Für die repräsentative Online-Umfrage befragte das Marktforschungs-Institut bilendi im kununu-Auftrag bundesweit 1.065 Beschäftigte. Die Teilnehmenden waren zu etwa gleichen Teilen weiblich und männlich. Das Durchschnittsalter lag bei 44,6 Jahren. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 77 Prozent der Befragten in Vollzeit tätig und 23 Prozent in Teilzeit. 51 Prozent arbeiteten im gewerblichen Arbeitsmarkt, 49 Prozent hatten einen akademischen Hintergrund. Der Befragungszeitraum lag im November 2025.
Über kununu:
kununu ist die führende Arbeitgeber-Vergleichsplattform im deutschsprachigen Raum. Bislang haben Mitarbeiter:innen und Jobsuchende auf kununu.com mehr als 15 Millionen Workplace Insights in Form von Arbeitgeber-Bewertungen, Gehaltsangaben und Einschätzungen der Unternehmenskultur hinterlassen. Jobinteressierte finden auf der Plattform daher authentische, detaillierte und ungefilterte Einblicke in die Arbeitswelt. Arbeitgeber können sich auf kununu authentisch und transparent präsentieren, um genau die Talente anzusprechen, die am besten zu ihnen passen. Über 360 Mitarbeiter:innen arbeiten in Wien, Hamburg, Porto und München daran, gemeinsam mit Arbeitnehmer:innen und Arbeitgebern eine bessere Arbeitswelt für alle zu erschaffen. www.kununu.com