Verzicht

Worauf du im Arbeitsjahr 2019 verzichten kannst

Neues Jahr, neues Glück! Du hast jetzt die Chance, alles aus deinem Berufsleben zu streichen, was dir nicht gut tut. Und was das sein kann? Das sagen wir dir jetzt!

Langweilige Meetings

Hast du schon einmal den halben Arbeitstag mit stoischem Gegen-die-Wand-Starren verbracht? Ja? Dann hattest wohl ein ziemlich langweiliges Meeting, das du dir einfach sparen könntest. Wie sieht die Meeting-Policy in deinem Unternehmen grundsätzlich aus? Es könnte nämlich durchaus sein, dass es dir hochoffiziell erlaubt ist, das fade Meeting zu verlassen. Jedenfalls dann, wenn du nicht gebraucht wirst. Als Budgetverantwortlicher wirst du dich vermutlich nicht aus der Planung für das nächste Jahr drücken können. Aber dafür vielleicht vor einem Meeting zur Pausenregelung in der Produktion deiner Firma. So oder so solltest du dir im Arbeitsjahr 2019 nicht mehr von Meetings den Tag vermiesen lassen. Du könntest zum Beispiel vorab nachfragen, ob deine Anwesenheit wirklich erforderlich ist – unabhängig von der firmenweiten Policy. Außerdem hilft es, wenn der Veranstalter des Meetings dir vorab seine Unterlagen zukommen lässt. So kannst du dich nämlich vorbereiten und dir Fragen zum Thema überlegen. Du kannst dir auch Anreize schaffen, die das Meeting erträglicher machen: Nach den zwei anstrengenden Stunden darfst du beispielsweise Pause machen und in dieser Zeit richtig schön shoppen gehen.

Cholerische Chefs

Mal ganz ehrlich: Jeder könnte auf cholerische Chefs wohl verzichten. Niemand mag sie, niemand braucht sie. Du fragst dich jetzt, wie du ihn im Jahr 2019 nun endlich aus dem Weg schaffen kannst? Mit Ruhe und Geduld. Ein Choleriker hat es im Leben nämlich tatsächlich selbst nicht leicht. Er weiß sich in wichtigen Situationen nicht zu helfen und geht deshalb in die Luft wie Rumpelstilzchen. Du kannst das besser. Sollte der Vorgesetzte dich einmal aufs Neue niedermachen wollen, schlucke die Vorwürfe hinunter. Der Chef hat damit keinen Anreiz mehr, dich anzugreifen und sein Jähzorn dürfte bald abklingen. Das ist nicht leicht – besonders dann, wenn man selbst Recht hat -, aber auf Dauer besser für deine Gesundheit. Weiche dem Choleriker-Chef möglichst oft aus, entferne dich aus seiner Schussbahn. Es gibt auch eine andere, weitaus zeitintensivere und riskantere Möglichkeit: Du bringst dem Choleriker etwas bei und sagst ihm, was er verbessern kann. Was machen gute Chefs, um ihre Mitarbeiter von sich zu begeistern? Das haben wir schon für dich geklärt – hier kannst du es nachlesen. Bei deinem Vorgesetzten ist Hopfen und Malz schon verloren und du willst mit ihm nichts mehr zu tun haben? In diesem Artikel geben wir dir Tipps, wie du deinen Chef ganz bestimmt bald los wirst.

Zu wenig Gehalt

Dein erklärter Neujahrsvorsatz: Kohle scheffeln. Das geht natürlich nicht in jedem Job, aber eine kleine Gehaltserhöhung dürfte vielleicht möglich sein. Sollte es bei euch in der Firma keine designierte Gehaltsverhandlung geben, bitte ihn um ein Gespräch unter vier Augen. Du musst dafür nicht gleich drei Stunden ansetzen – auch, wenn deine Pro-Argumente diese Zeit in Anspruch nehmen würden. Eine intensiv genutzte halbe Stunde reicht vollkommen. Positiv für deinen Geldbeutel könnte es auch sein, wenn du das Gespräch nach dem Abschluss eines erfolgreichen Projekts ansetzt. Damit kannst du nämlich begründen, warum du für das Unternehmen wichtig bist und wieso man dir mehr Gehalt bezahlen sollte. Jammern solltest du dagegen lieber nicht. Und schon gar nicht losmeckern: „Aber die Julia macht dasselbe wie ich und bekommt mehr Geld!“ Warum, wenn es doch stimmt? Du solltest einen Kollegen nicht absichtlich diskreditieren, das kommt nie gut an.

Dein Chef stellt sich bei der Gehaltsverhandlung komplett quer? Auch besondere Benefits könnten dir das Arbeitsjahr 2019 versüßen und dich über das miese Gehalt hinwegsehen lassen.

Unzufriedenheit im Job

Und was steht mehr für das Motto „Neues Jahr, neues Glück“ als ein Jobwechsel? Das Jahr 2019 sollte nicht noch ein weiteres voller Unzufriedenheit im Job und Bauchschmerzen, wenn du nur an den nächsten Arbeitstag denkst, sein. Ganz im Gegenteil. Du hast jetzt die Gelegenheit, dir darüber klar zu werden, was du im Arbeitsleben wirklich willst. Oft beginnt Veränderung schon ganz klein, du musst nicht direkt die Kündigung aussprechen. Stattdessen könntest du mit deinen Kollegen über deine Probleme sprechen und gegebenenfalls neue Verhaltensweisen vereinbaren. Auch das Gespräch mit dem Chef solltest du nicht scheuen. Schließlich können schon banale Verbesserungen wie der Umzug in ein ruhiges Einzelbüro den gesamten Berufsalltag verändern. Hab aber auch keine Angst davor, deine beruflichen Zelte abzubrechen und neu anzufangen. Ein Job sollte dich vor allen anderen Dingen nämlich glücklich machen. Glück definiert dabei natürlich jeder anders: Geld, Arbeitszeitverkürzung oder doch Aufstiegschancen? Alles ist erlaubt im neuen Jahr.

 

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