Von meinem iPhone gesendet: Diese 6 E-Mail-Typen kennt jeder!

Alle Aufgaben erledigt, alle Probleme gelöst – Zeit für Feierabend. In Rekordtempo packst du deine sieben Sachen, schreibst die letzte Mail für heute und ab Richtung Netflix und Pizza. Aber weil deine Gedanken längst bei deiner kuscheligen Jogginghose hängen geblieben sind, passiert es dir schon wieder: Die Top-Secret-Mail ging nicht nur an den Chef, sondern gleich an Kollegen samt Kunden und Hausmeister. Na, Glückwunsch! Aber mit deinem Fauxpas bist du nicht allein – diese Mail-Typen finden sich in jedem Postfach.

#1 Der Workaholic

Fünf Uhr morgens, zwei Stunden nach Feierabend oder einfach in 24-Stunden Dauerschleife: Der Workaholic vergisst an Laptop und Co sowieso die Zeit. Sein nicht vorhandenes Privatleben sieht er als normal an und hat das Wort „Feierabend“ komplett aus seinem Büro-Wortschatz gestrichen. Checkst du dein Postfach nicht im Minutentakt, begraben dich die Mails dieses Arbeitstieres bis nächstes Jahr Weihnachten. Immer gekennzeichnet mit „SUPERWICHTIG!!!“, Priorität Nummer Eins und sowieso asap zu erledigen – nur um dann von einer Follow-Up-Mail verdrängt zu werden, die noch dringender ist.

#2 Der Komplizierte

Schnell mal telefonieren oder einen Kollegen am Kaffeeautomaten abpassen? Auf gar keinen Fall! Selbst kleine Nachfragen regelt dieser Mail-Typ elektronisch. Dabei braucht er für die Info, dass die neue Kaffeemaschine endlich da ist, mehr Sonderzeichen, Buchstaben und Querverweise, als so manch einer bei seiner Dissertation. Und weil er immer darauf bedacht ist, sich kompliziert zu artikulieren, hält er seine Kommunikationspartner auf Abstand. Völlig egal, dass ihr euch gestern noch am Waschbecken geduzt habt.

#3 Der Spaßvogel

Ganz anders verhält es sich mit diesem Mailing-Typen! Seine goldene Regel: Niemals ohne Anhang. Öffnest du seine Nachricht, dann geht das nicht ohne einen verstohlenen Blick über die Schulter. Denn weil der Spaßvogel nicht nur lustigste Katzenvideos verschickt, sondern auch noch die dubiosesten Seiten des World-Wide-Webs kennt, ist der Nervenkitzel garantiert. Schließlich weiß nur er, ob du gleich vor Scham im Boden versinkst oder vor Lachen vom Stuhl fällst.

#4 Der Lässige

Schweißausbrüche und hysterische Schnappatmung vor wichtigen Mails? Kennt er nicht. Der lässige Mail-Typ nutz sein Mail-Programm wie andere WhatsApp. Wer braucht schon langweilige Begrüßungsfloskeln und unnötige Satzkonstruktionen? Der ellenlange Projektbericht lässt sich schließlich auch mit einem einfachen „Ok“ quittieren. Unnötiges Geschwafel würde sowieso nur für Missverständnisse sorgen. Außerdem sind die Buchstaben „von meinem IPhone gesendet“ sowieso genug Zeichen. Blöd nur, dass sein eigentlich unkomplizierter Schreibstiel seine Kollegen manchmal völlig verwirrt: Ist er jetzt sauer, weil er keinen Smiley benutzt hat?

#5 Der Tollpatsch

Dieser E-Mail-Typ steckt in jedem von uns, einige Kollegen sind aber wahre Experten auf dem Gebiet. Der Tollpatsch verschickt als sexyguy54 private Mails an den kompletten Unternehmensverteiler. Er ist der Erste, der aus Versehen auf fragwürdige Links klickt, die er – warum auch immer – an seinem Spamordner und der Firewall vorbei schleusen konnte. Er steht auf Kriegsfuß mit der Autokorrektur, hat eine Affinität für Buchstabendreher und verwechselt gerne mal Job-Titel und Zuständigkeiten. Aber hey, das ist kein Weltuntergang – nur ein bisschen peinlich.

#6 Das Phantom

Auch wenn wir eine Vielzahl von Mails gerne direkt in den Papierkorb schicken würden – auf manche Nachrichten warten wir vergeblich. So auch bei dem Phantom. Keine Abwesenheitsnotiz, kein Hinweis, auf seinen Aufenthaltsort. Dank ausgiebigem Blaue-Häkchen-Ignorations-Training, kann er die Lesebestätigungen dieser Welt hervorragend austricksen. Auch wenn bei Tinder und Co vielleicht gilt: Wer sich nicht sofort meldet, ist sowieso cooler als alle anderen – im Job ist das einfach nur bescheuert.