4 Dinge, die du im Vorstellungsgespräch besser nicht sagst

Wir alle waren schon einmal in der Situation: Nach gefühlt hundert Bewerbungen auf hundert irgendwie gleiche Stellenanzeigen steht endlich ein Vorstellungsgespräch an. Viel zu früh kommen wir beim Unternehmen an und laufen deshalb noch eine Runde um den Block. Oh, ein Donut zur Beruhigung wäre jetzt nicht schlecht. Blöd nur, dass der Donut eine ziemlich klebrige Glasur hatte und wir natürlich mit Schokofingern auf unsere schicke Kleidung gefasst haben. Zehn Schweißausbrüche später klingeln wir dann endlich in der Firma und halten peinlich berührt unsere Hand vor den Schokoladenfleck. Jetzt werden die Zähne zusammengebissen und nichts mehr kann schiefgehen! Oder? Doch. Sitzt man erstmal in der Sushi Bar, in der Bahn, im Fitnessstudio oder doch im Großraumbüro, gibt es so einige Dinge, die der Personalchef im Vorstellungsgespräch nicht von uns hören möchte:

 

1. „Machen Sie mir noch einen Kaffee oder soll ich ihn mir am besten gleich selbst machen?“

Ja, vielleicht ist das nicht böse gemeint. Schließlich müssen wir uns ja den Kaffee auch selbst machen, wenn wir später dort arbeiten. Der zukünftige Chef wird das aber nicht als besondere Motivation auf seinen Notizen vermerken, sondern ist vermutlich eher beleidigt. Er hatte den Kaffee vielleicht nur vergessen. Ein freundliches und höfliches Auftreten wird jedoch einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

 

 

2. „Ihr Unternehmen ist nicht mein Erstwunsch!“

Kein möglicher Arbeitgeber möchte so eine Aussage beim ersten Kennenlernen hören. Nun, nicht nur beim ersten Kennenlernen, eigentlich besser nie. Wir wollen beim Vorstellungsgespräch überzeugen, auch wenn das Unternehmen auf unserer Wunschliste nicht ganz oben steht. Denn es kann immer sein, dass wir erst im Laufe des Gesprächs merken: „Wow, hier fühle ich mich extrem wohl und ich will dort arbeiten.“

 

 

3. „Ich habe mich mit meinem bisherigen Chef zerstritten.“

Mit dem ehemaligen Chef reden wir kein Wort mehr, es ist im alten Job ziemlich viel schiefgelaufen. Vielleicht wurden wir sogar wegen eines blöden Schnupfens gekündigt. Es ist trotz aufgestauter Wut nicht empfehlenswert, dass wir beim Vorstellungsgespräch zu viel davon erzählen. Unser Gegenüber könnte sich irgendwann fragen, ob nicht doch wir das Problem waren. Eine kurze, freundliche Antwort auf eine Frage zu diesem Thema ist aber klar angebracht.

 

 

4. „Ich weiß eigentlich gar nicht, ob ich länger bei Ihnen arbeiten will.“

Die Alarmglocken des Personalchefs schrillen jetzt ganz laut. Planen wir einen Umzug in eine andere Stadt? Wollen wir in ein anderes Land auswandern? Interessiert uns das Jobangebot gar nicht wirklich? Ist sein Unternehmen nur eine Übergangslösung? Diese Fragen muss er sich nach unserer Aussage stellen. Natürlich sollten wir im Vorstellungsgespräch offen und ehrlich sein. Besser wäre es aber, wenn wir unsere aktuelle Lebenssituation darstellen und aufzeigen, dass wir (trotzdem) flexibel einsatzfähig sind.

 

 

Nicht nur bei Vorstellungsgesprächen passiert schnell ein Fauxpas – auch bei einer E-Mail kann schnell etwas schiefgehen. Wie? Das lest ihr hier.