Studiengänge, die du starten solltest, wenn du richtig Kohle scheffeln möchtest

„It’s not about the money, money, money“ sang 2011 schon Jessie J. Nun, Jessie, das kann vielleicht ein Superstar mit 215 Millionen Dollar auf dem Konto sagen. Ein Studienanfänger ohne Gesangstalent eher nicht. Wir haben uns deshalb mit folgender Frage beschäftigt: Welche Studiengänge sollte man heute beginnen, um später einmal richtig reich zu werden? Heraus kam eine Liste mit den fünf lukrativsten Fächern:

1. Informatik

Der moderne Klassiker. Vor ein paar Jahren waren die Unternehmen noch dankbar, wenn überhaupt irgendwer Programmierkenntnisse vorweisen konnte. Mittlerweile hat sich das geändert und ein abgeschlossenes Informatikstudium ist in den Stellenanzeigen fast überall erwünscht. Also ab in den Hörsaal! Im Beruf wartet dann ein vielfältiges Aufgabenfeld. Das Schreiben von Programmen gehört genauso dazu wie das Warten von Hardware oder die Schulung von Kollegen. Und das macht sich bezahlt. Laut Stepstone-Gehaltsreport locken die IT-Arbeitgeber die heutigen Berufseinsteiger mit rund 69.899 Euro. Das wird in nächster Zeit auch so bleiben. Informatiker werden nämlich händeringend gesucht.

2. Wirtschaftswissenschaften

Wirtschaftsstudien sind im deutschsprachigen Raum die beliebtesten Fächer – sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Da stellt sich ganz automatisch die Frage: Rentiert sich das überhaupt noch? Studiert doch eh jeder. Der Gedanke ist auch gar nicht so falsch. In der Abschlussbefragung der Universität Wien zum Bachelor Volkswirtschaftslehre sagen nämlich 56 Prozent der Absolventen, dass sie nicht in der Wirtschaftsbranche arbeiten werden. Diese Sorge ist vermutlich legitim. Wer es aber durch Praktika und Spezialisierungen im Studium zu einem Wirtschaftsjob geschafft hat, wird als zum Beispiel als Key Account Manager mit einem Gehalt von rund  75.730 Euro belohnt. Ein Account-Manager verdient mit 49.840 Euro auf den ersten Blick deutlich weniger, kann aber sein Jahresbrutto durch Provisionen deutlich aufstocken.

3. Rechtswissenschaften

Auf der Suche nach Studiengängen stößt man irgendwann auf die Rechtswissenschaften, Jus oder Jura. Harvey Specter lebt es in der Serie Suits vor: „Der Unterschied zwischen dir und mir ist, du willst klein verlieren, aber ich will groß gewinnen!“ Groß gewinnen kann man mit einem Diplom in Rechtswissenschaften auf jeden Fall. Die Spitzenverdiener unter den Studienabsolventen findet man laut Gehalt.de vor allem in Wirtschaftskanzleien. Junge Anwälte bekommen dort zum Teil mehr als 86.000 Euro. Das deckt sich mit dem Ergebnis des Stepstone-Gehaltsreport – das Durchschnittsgehalt liegt in den ersten Jahren bei 72.993 Euro. Weil man Rechtsanwälten oft nachsagt, dass sie in ihrem Büro schlafen würden – hier die gute Nachricht. Auch 3018 haben sie noch etwas zu tun.

4. Medizin und Zahnmedizin

Für viele junge Menschen ein absoluter Traum: Medizin und Zahnmedizin. Der Andrang auf die beiden Studiengänge bricht immer wieder aufs Neue die Rekorde. In Deutschland muss für den Platz an der Uni ein Numerus Clausus – also ein sehr guter Notenschnitt im Abitur – erfüllt, in Österreich und der Schweiz jeweils ein Eignungstest positiv absolviert werden. Nach dem Überspringen dieser Hürden geht es anspruchsvoll weiter. Nacht- und Wochenenddienste, sowie 50h-Arbeitswochen sind keine Seltenheit, sondern bisher die Regel. In der scheinbar kaum vorhandenen Freizeit können die frisch gebackenen Medizin-Absolventen aber dann im Durchschnitt 79.695 Euro verdienen. Klar, die Kohle muss stimmen, aber das ist längst nicht alles: Wir haben dir deshalb die besten Arbeitgeber in der Medizin- und Pharmabranche auf einen Blick zusammengestellt.

5. Ingenieurswissenschaften

Der Ingenieur hat’s schwör. Stimmt nicht. Jedenfalls, wenn es nach dem Einstiegsgehalt geht. Das liegt mit einem Durchschnitt von 69.298 Euro nämlich relativ hoch. Am meisten verdienen die Ingenieure in der Chemie-Industrie, in der Energieversorgung muss man mit einem minimal geringerem Jahresbrutto (64.859 Euro) als den Durchschnitt rechnen. Du willst aber lieber Bauingenieur werden? Kein Problem. Hier findest du tolle Arbeitgeber aus der deutschen Baubranche. Aufgepasst: In den nächsten Jahren sind im Ingenieurswesen große Änderungen möglich. Die Ingenieurswissenschaften wurden erst kürzlich vom Diplom auf das Bachelor-Master-System umgestellt. In Österreich steht der HTL-Abschluss mittlerweile wie der Bachelor auf der Qualifikationsstufe 6.

 

Top oder Flop: Wie läuft es bei deinem Arbeitgeber?

Quellen:

[1] Stepstone Gehaltsreport

[2] Spiegel Online

[3] Gehalt.de