Statistik der Woche: Wie sehr zahlt sich Bildung aus?

Hat man sich durch die ersten Schuljahre gekämpft, steht man in der Regel vor der einen zentralen Frage: Weiter auf klassische Bildung setzen oder doch den schnellen Berufseinstieg wählen? Auch wir haben uns anlässlich des Weltbildungstags dieser Thematik gewidmet.

Statistik der Woche

Wie sehr zahlt sich Bildung aus?

Besonders das Einkommen betreffend zeigt sich, dass sich das Schulbankdrücken tatsächlich auszahlt. So haben Deutsche mit höherer Bildung (Meister oder Hochschulabschluss) am Ende des Monats etwa 74 Prozent mehr in der Tasche als solche, die nach dem Abschluss der Sekundarstufe II ihren Schulranzen endgültig an den Nagel gehängt haben. Auch umgekehrt zeigt sich, dass Personen mit einem Haupt- oder Realschulabschluss (ohne Berufsausbildung) mit durchschnittlich 16 Prozent, erheblich weniger verdienen als jene, die die Sekundarstufe II abgeschlossen haben. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in Österreich und der Schweiz ab.

Besonders drastisch sind die Einkommensunterschiede in der Türkei, wo die Spanne zwischen den beiden Polen sogar 128 Prozentpunkte beträgt. Das extreme Gegenteil dazu stellt Schweden dar. Dort macht der Unterschied lediglich 46 Prozent aus. Betrachtet man also ausschließlich den Aspekt des Einkommens, spricht, zumindest in unseren Breiten, viel dafür, mehr Zeit in die eigene Ausbildung zu stecken.

Da Geld aber nicht alles ist, schließen wir unsere Statistik der Woche mit dem Rat: Choose wisely or get the perfect employer! (Gute Chancen einen solchen zu finden habt Ihr natürlich auf kununu.com)