Produktivität: 4 Angewohnheiten für deine Morgenroutine

Arbeiten in einem Unternehmen produktive und motivierte Mitarbeiter, wirkt sich das positiv auf das Arbeitsklima, die Unternehmenskultur und selbstverständlich auch auf die Erreichung der definierten Ziele aus. Doch wie kann man die eigene Produktivität steigern? Dazu ist im Forbes Magazin ein Beitrag erschienen, der zeigt, mit welchen vier einfachen morgendlichen Angewohnheiten die Produktivität nur so in die Höhe schnellt. Welche das sind, verraten wir hier.

Der Morgen macht den Tag

Der Morgen soll der wichtigste Teil des ganzen Tages sein, denn ein guter Start in den Tag kann uns verhelfen, diesen voller Motivation, Inspiration und Positivität zu verbringen. Die Festlegung einer gesunden Morgenroutine kann ein wesentlicher Bestandteil einer individuellen Erfolgsformel für mehr Produktivität sein.

Selbstverständlich befinden sich Menschen in verschiednen Situationen und jeder Tag ist einzigartig und jeder und jede bevorzugt eine gewisse Art und Weise in den Tag zu starten. Das Ziel besteht nicht darin, ein Skript zu entwicklen, das strikt eingehalten werden muss. Vielmehr sollte man zurücktreten und sich die simple Frage stellen, ob der tägliche Morgen einen positiven oder doch eher einen negativen Einfluss auf den Tag nimmt. Trifft zweites zu, ist es an der Zeit sich eine gesunde Morgenroutine anzugewöhnen.

4 Angewohnheiten für mehr Produktivität

1. Wache 15 Minuten früher auf

Wer morgens nicht genügend Zeit einplant, wird den gesamten restlichen Tag die Nachwirkungen des hektischen Morgens spüren, was die Produktivität im Allgemeinen belasten wird. Für viele bedeutet der Start in den Tag nicht nur für sich selbst zu sorgen, sondern auch Kindern oder andere Personen im Haushalt zu helfen, gut in den Tag zu starten oder beispielsweise für Haustiere zu sorgen. Hierbei können 15 Minuten „Ich-Zeit“ einen bedeutenden Unterschied machen.

15 Minuten klingen erstmal nicht nach viel, allerdings scheinen Morgenminuten doppelt so nützlich sein. Du kannst in dieser Zeit ein kurzes Training absolvieren, eine entspannende Dusche nehmen, meditieren oder ein gesundes Mittagessen für die Kinder einpacken und währenddessen einen inspirierenden Podcast anhören. Diese zusätzlichen 15 Minuten sind keine lange Zeit, bewirken aber tatsächlich etwas. 

2. Bewege dich

Viele Menschen, die Höchstleistungen erbringen, starten ihren Tag mit irgendeiner Form von Bewegung, was zahlreiche Vorteile mit sich bringt. Verbesserte Konzentration, ein schärferes Gedächtnis, eine länger anhaltende geistige Ausdauer, mehr Kreativität, schnellere Lerneffekte und weniger Stress sind nur beispielhafte Aufzählungen.

Egal, ob du ein intensives Training durchführst oder einen kurzen Spaziergang an der frischen Luft machst, der 15 Minuten andauert. Forschungen zeigen, dass selbst moderate Aktivitäten, die konsequent ausgeführt werden, messbare Produktivitätserhöhungen mit sich bringen.

3. Notiere deine Prioritäten

Viele Menschen haben einen detaillierten Zeitplan oder eine Aufgabenliste, die es zu erledigen gilt. Viel besser wäre es aber, sich anzugewöhnen, nur zwei bis drei Schlüsselziele für den jeweiligen Tag zu identifizieren. Dazu kann das Senden einer wichtigen E-Mail gehören, die Definition eines Zeitraumes, indem kritisches Denken zu einem gewissen Thema am Plan steht oder die Kontaktaufnahme mit einer wichtigen Person, welchen schon längst überfällig ist.

Vermeide es, eine nicht-endende Liste mit vielen Aufgaben zu erstellten, die dazu führt, dass du dich am Ende des Tages erfolglos und erschöpft fühlst. Indem du, wie bereits erklärt, nur zwei bis drei Prioritäten notierst, wird dein Fokus auf das Wesentliche gelenkt. Anstatt reflexiv auf die erste E-Mail, die du siehst zu antworten, plane also deinen Tag proaktiv. Das fördert ein Gefühl der Zufriedenheit am Ende des Tages, denn deine drei Prioritäten konntest du bestimmt mit vollem Engagement erreichen.

4. Übe dich in Dankbarkeit

Es gibt unzählige Wege, um Dankbarkeit zu praktizieren. Diesen Vorgang in die Morgenroutine zu integrieren, kann die Stimmung für den gesamten Tag erheblich verbessern. Die Wissenschaft beweist, dass das Üben von Dankbarkeit positive Emotionen, Wohlbefinden und die allgemeine Gesundheit fördert und Negativität in den Hintergrund rücken lässt. Das Aufschreiben von drei Dingen, für die du dankbar bist oder das Versenden einer Dankesnotiz sind zwei Beispiele, wie Dankbarkeit in der Praxis geübt werden kann.

Angesichts der derzeitigen Situation, die Angst und oftmals mentalen Stress mit sich bringt, ist es wichtiger denn je, auf sich zu achten und den Arbeitstag mit dem Gefühl, etwas erreicht zu haben, zu beenden. Um dies zu erreichen, ist Produktivität gefragt, welche durch eine gute Morgenroutine leichter erzielt werden kann.

Hannah Reumann

Hannah ist seit März 2020 Mitglied der kununu Redaktion und schreibt Artikel über verschiedene Themen rund um die Arbeitswelt. Sie wohnt in Wien und studiert derzeit berufsbegleitend Marketing- und Salesmanagement im Masterstudiengang.

Quelle:

forbes.com