Eine linke Hand mit fetter Uhr berührt das Lenkrad.

Statistik der Woche: Pendeln

Ob mit Auto, Öffis oder Rad: Nichts zersägt die Nerven so zuverlässig wie tägliches Pendeln. Unsere Statistik der Woche verrät, wer in welchem Ausmaß von der „Odyssee zwischen Frühstück und Abendbrot“ betroffen ist – und vor welchem Hardcore-Pendler wir alle den Hut ziehen sollten.

Auf dem Trendbarometer: Pendler-Sein

Nirgendwo anders auf der Welt werden so lange Arbeitswege in Kauf genommen wie in Deutschland. Zwischen den Jahren 2004 und 2012 stieg die Zahl der Berufspendler um stolze elf Prozent, so eine Untersuchung des Statistischen Bundesamtes. Damit wurde die Bundesrepublik zur „Pendler-Nation“ schlechthin. Der Titelverlust ist gegenwärtig nicht in Sicht. Soll heißen: In Deutschland gibts immer mehr Pendler, die zweimal am Tag mit dem Auto, Bus oder Bahn die Distanz zwischen Wohnort und Arbeitsplatz überbrücken. Betroffene kreuzen umher, setzen sich täglich dem Wahnsinn aus und sind damit Teil einer rund 26 Millionen Pendler starken Gemeinde.

Des Pendlers liebstes Accessoire: der PKW

Vor allem wirtschaftliche Ballungsgebiete und größere Städte weisen einen täglichen Zustrom an Pendlern auf. Beliebtestes Fortbewegungsmittel ist die Rostlaube – verständlich, weil bequem, warm und man herrlich schief zur Radio-Mukke mitgrölen kann. Lieber die eigenen Waden pimpen anstatt mit dem Bleifuß auf dem Gaspedal stehen – dafür entscheiden sich immerhin 11 Prozent.

Klar, dass Pendler schon für diverse Untersuchungen und Statistiken herhalten mussten, das liegt auf der Hand. Ein paar erlesene Perlen aus der Kategorie „Unnützes Wissen, aber gut für Smalltalk“ haben wir extra für Euch herausgesucht.

Los gehts:

Quellen: Statista, Die WELT, Focus.de, Fahrrad.de