Passt du zu STRABAG? Der kununu Arbeitgebercheck

kununu hilft euch dabei, den perfekten Arbeitgeber zu finden. Dazu haben wir ein innovatives Format entwickelt: den kununu Arbeitgebercheck. Wir besuchen von nun an regelmäßig spannende Arbeitgeber direkt vor Ort, um euch einen anschaulichen Einblick in den Unternehmensalltag zu geben. Welche Möglichkeiten werden Mitarbeitern geboten? Wie zukunftsgerichtet und innovativ ist das Unternehmen? Welche Benefits erhältst du als Arbeitnehmer? Und natürlich stellen wir den Unternehmen auch schwierige Fragen. Oder hast du dich im Bewerbungsgespräch schon einmal getraut, dich nach der Gehaltszufriedenheit der Mitarbeiter zu erkundigen?


Los geht’s! Wir beginnen mit STRABAG.

Fast jeder kennt den in Österreich gegründeten, aber mittlerweile international tätigen Baukonzern STRABAG. Schließlich entdeckt man das bekannte rote Logo gefühlt an jeder zweiten Baustelle. Die STRABAG besteht aber nicht nur aus Männern, die Bagger fahren und auf der Baustelle körperliche Arbeit verrichten. Wir wollen unseren Lokalaugenschein bei STRABAG auch dazu nutzen, diverse Klischees zu beleuchten.

 

 

„Rechts abbiegen auf Donau-City-Straße und dann links abbiegen, um in STRABAG-Haus einzufahren.“ Die Fahrt zur Wiener STRABAG-Zentrale für den ersten kununu Arbeitgebercheck war also schon einmal beeindruckend – schließlich verläuft man sich nicht jeden Tag in einem so riesigen Parkhaus. Die anfängliche Orientierungslosigkeit hätte sich allerdings vermeiden lassen können: Schließlich ist der Gebäudekomplex der STRABAG auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Durch eine Drehtür ging es dann in den Eingangsbereich des Baukonzerns, wo in derselben Sekunde Marco Seltenreich, ein Mitarbeiter der Konzernkommunikation, uns herzlich begrüßte. Er sollte uns an diesem warmen Freitag durch die weitläufigen Gänge des STRABAG-Gebäudes begleiten und uns zu unseren Gesprächspartnern Manuel Filler und Azra Dudakovic führen.

Den Auftakt unserer Gespräche machte Manuel Filler, seit mehreren Jahren Human Resources Consultant am Standort Wien. Er stand uns im obersten Stockwerk der STRABAG-Zentrale Rede und Antwort, warum der Bauriese einen kununu-Score von 3,37 Punkten verdient hat. Übrigens: Der Durchschnittsscore auf kununu liegt bei 3,33 – STRABAG ist also leicht überdurchschnittlich. Haben die kununu-User Recht, wenn sie behaupten, dass STRABAG ein Platz für Freigeister und Grübler ist? Wir finden es heraus!

kununu: STRABAG ist ein Konzernriese. Was macht sie dennoch als Arbeitgeberin besonders?

Manuel Filler: Eindeutig unsere Projekte. Sie sind anspruchsvoll, abwechslungsreich und geben uns die Möglichkeit, Dinge aus verschiedensten Perspektiven zu betrachten. Außerdem stehen bei uns die Mitarbeiterin und der Mitarbeiter im Fokus. Das reicht von vielfältigen Weiterbildungsmöglichkeiten bis zu Mitarbeitergesprächen, in denen die eigene Karriere geplant wird und die „Reise im Konzern“ zusammen mit den Angestellten gestaltet wird.

Abgesehen davon bieten wir unseren Trainees ein einzigartiges Angebot: Sie erhalten bei uns von Beginn an ein unbefristetes Dienstverhältnis, lernen verschiedene Abteilungen innerhalb ihres Standortes kennen und können auch in die Unternehmenskultur anderer Länder hineinschnuppern.

 

kununu: Welche Berufsbilder kann man kennenlernen, wenn man bei euch im Konzern tätig ist?

Manuel Filler: Hui, da gibt es viele (lacht). Einerseits haben wir eine klassische Bautechniksparte mit Kalkulanten, technischen Zeichnern, Planern und Statikern etc. Hier sind wir vor allem so breit aufgestellt, weil wir viele Projekte komplett konzernintern abdecken – von der Planung bis zur Umsetzung. Andererseits gibt es auch eine Ingenieurs- und Gewerbesparte. Darunter kann man sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorstellen, die direkt vor Ort auf der Baustelle arbeiten, sprich Maurer, Installateure, Maschinisten, Spengler und und und. Natürlich geht eine derartig große Anzahl an Mitarbeitern auch mit einem gehörigen Verwaltungsaufwand einher. Deswegen decken wir auch sämtliche kaufmännischen Berufsbilder ab.

kununu: Diese Berufsbilder sind ja bekanntlich männerlastig. Wie sieht es bei STRABAG mit Gleichberechtigung aus?

Manuel Filler: Leider kann man sehr wenige 15-jährige Mädchen davon begeistern, eine Lehre als Maurerin zu beginnen. Trotzdem bemühen wir uns sehr um Gleichberechtigung und fördern die Mädchen und Frauen in ihren Berufen sehr, dazu gibt es sogar einen entsprechenden Vorstandsbeschluss. In der Bautechnik haben wir beispielsweise eine sehr gute Balance. Es werden schließlich nicht nur Männer Bauleiter. Übrigens ist die Geschlechterverteilung im kaufmännischen Bereich eher umgekehrt – da sind die Männer die Minderheit.

 

 

Hört sich nach gemischten Gefühlen an? Den Eindruck haben wir auch! Deswegen verlassen wir erstmal das Reich der Personalabteilung und werfen uns ins Getümmel. Mit einem der vier behindertenfreundlichen Lifte geht es hinab in den sechsten Stock. Dort treffen wir Azra Dudakovic, die gerade mit einer Hand eine VR-Brille hält und mit der anderen Hand versucht, einen Kabelsalat zu entwirren. Wer würde wohl besser über das Thema Gleichberechtigung Bescheid wissen als eine Frau selbst? Wir bekommen auch prompt eine Antwort auf unsere Frage.

 

Azra Dudakovic: Meine Erfahrungen zeigen, dass da wirklich keine Unterschiede gemacht werden. Ich habe bis jetzt das Glück gehabt, dass alle meine Kollegen und meine Vorgesetzten mich als „Kollege“ betrachtet haben und es keine Unterscheidung zwischen „Mann“ und „Frau“ gab.


Azra ist BIM-Managerin bei STRABAG. Das steht für Building Information Modeling oder Building Information Management und beschreibt die Abbildung von einem realen Gebäude als digitales Modell. Hört sich kompliziert an? Ist in Wahrheit aber vor allem eines: Praktisch. Denn so haben Azra und ihr Team von jedem Gebäude, das sie planen, einen digitalen Zwilling, den man ergänzen, bearbeiten und an dem man alle wichtigen Prozesse durchspielen kann. Das erklärte Ziel: Die wichtigen Schnittstellen veranschaulichen und Probleme noch vor dem Bau entdecken. So können, mit etwas mehr Aufwand und Austausch in der Planungsphase, Kosten, Zeit und vor allem auch Nerven bei Bauprojekten in der Ausführungsphase gespart werden. 

 

 

Während uns Azra von ihrem Beruf erzählt, steckt uns ihre Leidenschaft für diesen innovativen Job an. Deswegen freut es uns ganz besonders, dass uns Azra vor einen großen Bildschirm führt (der übrigens Teil einen großen Open-Space-Büros ist) und uns eine VR-Brille in die Hand drückt. Das nicht vorhandene Technikgenie in uns bekommt kurz Panik, irgendwas kaputt zu machen, doch sobald Azra den Fernseher einschaltet, regiert nur mehr ein Gefühl – Faszination. Man fühlt sich wie in einem Fantasyroman, in einer unbekannten Welt, wenn man durch ein BIM-Modell läuft. Von der Tiefgarage in den ersten Stock, vom ersten Stock auf den Vorplatz bis hinauf zur Dachterrasse. Wer schon immer ausprobieren wollte, wie es sich anfühlt durch Wände zu laufen, kann das ebenfalls tun – Virtual Reality ist wirklich magisch. In Wahrheit dient es aber der Planung und Detailüberprüfung von Bauvorhaben bzw. beim Betrieb von fertigen Gebäuden zur Erleichterung von Instandhaltungsarbeiten. Schön und gut, eine Frage brennt uns dennoch unter den Fingernnägeln:

kununu: Was ist deine Rolle und aus welchen Berufsbildern setzt sich ein BIM-Team zusammen?

Azra Dudakovic: Ich bin BIM-Managerin und Teamleiterin. Bei der BIM-Arbeitsweise muss sehr viel Wert auf engen Austausch und die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten gelegt werden. Dementsprechend hat unser Bereich diverse andere Berufsbilder – zum Beispiel das des BIM-Planers, der Modelle selbst erstellt und bzw. oder diese im Projektverlauf mit Informationen bereichert. Oder der BIM-Entwickler, der die Konzernstandards entwickelt und optimiert. Ich als BIM-Managerin muss einen ganzheitlichen Überblick haben und die Prozesse sowohl im strategischen und technischen, als auch im operativen Sinne mitgestalten und steuern. 

kununu: Wie sieht ein normaler Arbeitstag als BIM-Managerin aus?

Azra Dudakovic: Unser Team zählt momentan zwölf Leute, weshalb unsere Rollen und Spezialisierungen ein bisschen verschwimmen. Ich mache also einmal Projektbetreuung, ein anderes Mal die technische Entwicklung. Es gibt also keinen typischen Tag. „Normal“ könnte bedeuten, ein paar Stunden am PC im Büro zu arbeiten, dann mal in die Projektbesprechung und auch oft reisen, wir betreuen nämlich neben Österreich auch einige Projekte in Südosteuropa, wo wir lieber mal auf die Baustellen hinausfahren und nicht ausschließlich im gläsernen Turm sitzen.  

 

Um das zu unterstreichen, marschiert Azra durch die Gänge und klopft an unterschiedliche Bürotüren. Ein Kopf nach dem anderen taucht im Türrahmen auf und mustert uns neugierig. Das BIM-Team von STRABAG ist freundlich, jung und bunt. Ihre Spezialität: Innovationen. Tag ein, Tag aus bewegen sie sich im Unbekannten und sammeln immer mehr Erfahrungen mit dieser Art von Modellen. Dass das die Leidenschaft des – übrigens sehr international aufgestellten – Teams ist, erkennt man an den blitzenden Augen, wenn sie über ihre Arbeit sprechen. Doch sind sie auch mit ihrem Arbeitgeber glücklich?

kununu: Hand aufs Herz, wie schaut es mit dem Gehalt bei STRABAG aus?

 


Obwohl sie nun glücklich in ihrem Job bei STRABAG ist, wollte Azra Dudakovic früher eigentlich nie in einem großen Baukonzern arbeiten. Es war von ihrer Seite sogar völlig ausgeschlossen. Das änderte sich schnell, als die studierte Architektin merkte: „Ich will mehr als nur technisches Zeichnen, ich will praktisch arbeiten.“ Während Azra nun vor einigen Jahren über ihre Zukunft nachdachte, entstand in der Donau-City-Straße 9 währenddessen die Idee eines innovativen Teams – das BIM-Team. Der Rest ist Geschichte. Oder?

kununu: Wie lief dein Bewerbungsprozess ab?

Azra Dudakovic: Ich habe davon gehört, dass es ein neues Team bei STRABAG geben wird. Das hat mich auch zu meiner Bewerbung bewogen, allerdings in der Architekturgruppe. Nach meiner Bewerbung habe ich einen Anruf bekommen und hatte dann noch drei Gespräche mit dem Direktionsleiter und dem Gruppenleiter. Auf die Fragen konnte man sich gut vorbereiten. Ich selbst habe im Zuge der Bewerbung festgestellt, dass es viel Potenzial gibt und man sich hier in mehreren beruflichen Richtungen weiterentwickeln kann. 

 

Auch habe sie im Zuge der Bewerbung gleich gemerkt, dass sie als Frau ernstgenommen wird. Für Azra ist das in der Baubranche auch heute noch nicht gerade selbstverständlich. Klingt ja erstmal nicht schlecht, aber ganz überzeugt bist du noch nicht? Vielleicht hilft dir ja das:

Was würdest du einem Bewerber bei STRABAG mit auf den Weg geben?

 

 

Bewertungen auf kununu können dir ebenfalls dabei helfen, dich für oder gegen eine Bewerbung bei der STRABAG zu entscheiden. In Zukunft werden wohl auch noch mehr interessante Einblicke auf dem Profil des international tätigen Baukonzerns zu lesen sein. Warum? Seht selbst!

kununu: Lest ihr als STRABAG-Mitarbeiter kununu-Bewertungen?

Azra Dudakovic: Nicht viele STRABAG-Mitarbeiter haben den Arbeitgeber bewertet. Aber euer Besuch hat das auf jeden Fall geändert.


Na, wenn die Kollegen die kununu-Bewertungen noch nicht genau kennen, dann müssen wohl wir sie nun zeigen. Eine Frage, die in den Bewertungen besonders heraussticht, ist jene nach der Qualität des Zusammenhalts und der Zusammenarbeit. „TEAMS WORK“ ist schließlich der offizielle Claim des Konzerns. Dieser kununu-User scheint sich aber nicht ganz sicher zu sein, inwiefern das auch im täglichen Arbeitsalltag umgesetzt wird. Azra, was sagst du dazu?

kununu: Die STRABAG setzt auf „TEAMS WORK“. Wie lebt ihr das in deinem Team?

Azra Dudakovic: Jedes Teammitglied wird wertgeschätzt. Wir versuchen die Stärken des Einzelnen zu erkennen, zu fördern und optimal einzusetzen. Auch bei den Aufgaben gibt es keine hierarchische Aufteilung. Das gelingt uns, glaube ich schon sehr gut.

Zu persönlichen und fachlichen Konflikten kann es aber vor allem in großen Teams immer kommen. Die Kollegen gehen dabei aber nicht wild aufeinander los, sondern versuchen Differenzen ruhig und gelassen beizulegen. Wir schätzen die fachlichen Meinungsunterschiede sogar, weil genau diese uns häufig zur Verbesserung der Ideen oder zu bestimmten Problemlösungen geführt haben.

kununu: Wie geht ihr intern mit Konflikten um?

Azra Dudakovic: In unserem Team versuchen wir das frühzeitig zu erkennen. Wenn es zu Problemen kommt, versuchen wir gleich darauf zu reagieren. Natürlich kommt es dabei zu Diskussionen und Emotionen, aber wenn man es noch in der frühen Phase richtig angeht, kann man das relativ „schmerzfrei“ lösen.

 

 

Besser, aber wir wollten die BIM-Managerin noch nicht aus den Fängen der kritischen kununu-Bewertungen entlassen. Die Work-Life-Balance wird als unflexibel mit zu langen Arbeitszeiten bezeichnet. Das will Azra gar nicht bestreiten, betont aber auch die positiven Aspekte.

kununu: Wie beurteilst du die Work-Life-Balance in deinem Job?

Azra Dudakovic: Ich bin auch eine zweifache Mutter, weshalb mir eine gute Work-Life-Balance sehr wichtig ist. Ich habe ziemlich reguläre Arbeitszeiten, aber ich kann natürlich früher gehen oder später kommen. Das funktioniert dann mit Gleitzeit. Genauso ist meine Tochter an schulfreien Tagen schon ab und zu mit ins Büro gekommen. Ich würde STRABAG also auch als familienfreundlichen Arbeitgeber bezeichnen.


Standortwechsel: Nachdem wir Azra und ihr Team aus zwölf sympathischen Mitgliedern kennengelernt haben, ist es erstmal Zeit für einen Kaffee. In der großen Kantine im höchsten Stockwerk des Gebäudes sieht man schon vor dem eigentlichen Essen Mitarbeiter zusammenstehen. Über was sie sich austauschen, haben wir leider nicht verstanden. Schließlich waren wir beschäftigt. Womit? Natürlich mit der Dachterrasse und dem Ausblick über Wien. Der einzige Nachteil daran ist, dass die STRABAG-Zentrale so weit in die Lüfte ragt, dass man den Kaffee leider nur schwer auf der Dachterrasse schlürfen kann. Typisch für die Wiener Donaucity treibt nämlich ein scharfer Wind sein Unwesen. Aber das macht nichts, schließlich ist unsere kurze Pause wieder vorbei und wir unterhalten uns noch einmal mit Manuel Filler über seinen persönlichen “Gegenwind”, den Fachkräftemangel.

 

kununu: Spüren Sie den Fachkräftemangel?

Manuel Filler: Definitiv. Aktuell befinden wir uns gerade in einer Hochkonjunkturphase und wir wollen wachsen. Sieht man sich am Markt um, ist die Lage jedoch schwierig.

kununu: Gibt es Stellen, die gerade besonders schwierig zu besetzen sind?

Manuel Filler: Es ist sehr schwer, Kalkulanten zu finden. Sie berechnen vor dem Projektstart, wie viel etwas kostet, wie viele Leute man braucht, welche Maschinen zum Einsatz kommen und so weiter. Im Angestelltenbereich fehlen uns vor allem Projektleiter mit viel Erfahrung. Und wo es natürlich auch etwas löchrig zugeht, sind die Lehrlinge. Das sehe ich aber eher als demographisches Problem – auch weil das Standing der Lehre allgemein nicht gerade gut ist. Also liebe Leser, bewerbt euch also gerne auf karriere.strabag.com!

 

 

Nachdem wir ein bisschen weiter oben die kritischen Bewertungen herausgepickt und uns die Meinung von Azra Dudakovic dazu angehört haben, ist es nun Zeit für die sunny side of STRABAG. Die pünktliche Bezahlung wird ebenso gelobt wie die gute Infrastruktur um in das Büro zu kommen und die tollen Kollegen, die immer sehr hilfsbereit sind. Bei Fragen und Problemstellungen gibt es im Konzern einen guten Austausch unter den Mitarbeitern und die Kollegen freuen sich über eine gesunde Balance im Arbeitsalltag mit 50% Routine und 50% neuen Herausforderungen. Warum also fällt es teilweise trotzdem schwer, Bewerber zu finden? Liegt es an der für die Baubranche typischen Saisonarbeit?

Wie sieht es bei der STRABAG mit Saisonarbeit aus?

Manuel Filler: Das ist ein bisschen ein Irrglaube. Mittlerweile bauen wir im Hochbau durchgehend. Im Verkehrswegebau ist das nicht so, weil man Asphalt nur bei bestimmten Temperaturen verbauen kann. Leider. Es werden natürlich Möglichkeiten gesucht, dass man die Mitarbeiter durchgehend beschäftigen kann. So können wir die Leute an uns binden.

Womit man Bewerber natürlich immer ködern kann, sind Benefits. Was bietet ihr euren Mitarbeitern?

Manuel Filler: Kostenlose Aus- und Weiterbildung in unserer konzerneigenen Akademie – im Jahr 2017 haben wir 2000 Seminare angeboten und über 23000 Mitarbeiter haben teilgenommen. Und so etwas wie Produktschulungen fallen da nicht darunter.  

Vor ein paar Jahren haben wir das betriebliche Gesundheitsmanagement eingeführt. Das geht bei uns von Yoga in der ArtLounge über Rückenfit und Nordic Walking bis zu Gesundheitstagen mit dem Arbeitsmediziner.

An einigen Standorten gibt es Kantinen und einmal im Quartal veranstalten wir das Networking-Event StraCafé, wo sich der Vorstand Zeit nimmt, alle Fragen der Mitarbeiter zu beantworten.

Und ganz klar: Wir bieten den Mitarbeitern modernste Arbeitsmittel wie Laptops, Mobiltelefone, Tablets.

 

kununu: Wie sieht für euch ein idealer Bewerber aus?

Manuel Filler: Ich kann nur für mich sprechen. Ich schaue erst in zweiter oder dritter Linie auf die Noten. Das Gesamtpackage muss passen. Bei jungen Bewerberinnen und Bewerbern schauen wir hauptsächlich auf Praktikumserfahrung. Das zeigt uns, dass die Person etwas lernen will. Bei älteren Bewerbern haben wir kein Schema F an Anforderungen und entscheiden individuell.


Dein Interesse ist geweckt? Du möchtest dich gerne bei STRABAG bewerben? Falls du davor noch Insights von einem der größten Bauunternehmen der Welt haben möchtest, frag doch die kununity! Einfach Frage posten und ein Mitarbeiter aus dem Unternehmen beantwortet dir die Dinge, die dich brennend interessieren. Und das ganz anonym! Doch bevor du loslegst und die STRABAG grillst, haben wir noch eine letzte Frage an Manuel Filler.

kununu: Wie sieht es bei der STRABAG mit Führungskultur aus?

Manuel Filler: Bei einem so großen Konzern muss man hier natürlich differenzieren. Unsere Direktionen kann man mit mittleren bis großen Bauunternehmen vergleichen – sie umfassen 180 – 200 Mitarbeiter. Die Direktionen wiederum haben Bereiche mit zwischen 40 und 50 Angestellten, wo jeder jeden kennt. Die Kommunikation ist dort ganz direkt. Aber die Führungskultur ist definitiv von Direktion zu Direktion unterschiedlich.


Zum Schluss spielen wir mit Trommeln und Fanfaren noch etwas Zukunftsmusik. Schließlich wird ein Bewerber heute schon die STRABAG von morgen erleben. Hier lassen wir noch einmal BIM-Managerin Azra für eine ehrliche Einschätzung zu Wort kommen.

kununu: Wo siehst du die STRABAG als Arbeitgeber in zehn Jahren?

Azra Dudakovic: Die Work-Life-Balance wird in den Vordergrund rücken. Bisher ist die Flexibilität der Arbeitszeiten noch nicht ganz da. Man arbeitet aber mit Sicherheit schon daran. Die STRABAG ist außerdem in der Lage, an Visionen zu arbeiten und Vordenker zu sein. Wir werden diesen Trend sicher halten.

Wir sind gespannt, wohin die Reise der STRABAG führt und werden uns in den kununu-Bewertungen darüber informieren. Vorher bleibt uns aber nur noch eines zu sagen: Vielen Dank für den lehrreichen Tag und den Auftakt unseres kununu Arbeitgeberchecks!