Passt du zu PLAYMOBIL? – Der kununu Arbeitgebercheck

Bist du noch auf der Suche nach dem besten Arbeitgeber für dich? Möchtest du wissen, bei welchem Arbeitgeber Bestnoten nicht Einstellungsvoraussetzung sind, Azubis fast immer übernommen werden und obwohl das Gehalt nicht überdurchschnittlich gut ist, Mitarbeiter trotzdem gerne zur Arbeit gehen wollen? Wir helfen dir dabei.

Mit dem kununu Arbeitgebercheck geben wir euch regelmäßig detaillierte und echte Einblicke in spannende Unternehmen. Welche Berufsbilder gibt es? Welche Entwicklungsmöglichkeiten und Benefits werden geboten? Wie innovativ ist das Unternehmen? Kurz gesagt: Was macht den Arbeitgeber besonders und dadurch vielleicht auch für dich interessant?

Natürlich stellen wir den Unternehmen auch schwierige Fragen. Oder hast du dich im Bewerbungsgespräch schon einmal getraut, dich nach der Gehaltszufriedenheit der Mitarbeiter zu erkundigen?

Kürzlich haben wir auch schon STRABAG als Arbeitgeber gecheckt. Schau doch mal vorbei!


Nicht nur Kinderaugen leuchten, wenn sie die 7,5 Zentimeter großen Kult-Figuren zum ersten Mal aus dem Karton packen, sondern auch die der Bewerber bei einem der größten Spielzeughersteller Deutschlands. Wir sprechen natürlich von PLAYMOBIL. PLAYMOBIL gehört zur geobra Brandstätter Stiftung & Co. KG und hat seinen Hauptsitz im bayerischen Zirndorf in der Nähe von Nürnberg.

Bei der Parkplatzsuche am PLAYMOBIL-Gelände fällt uns schnell auf: Es ist Ferienzeit in Bayern. Wahrscheinlich sind es hunderte Kinder mit ihren Familien, die schon um 8 Uhr morgens voller Motivation in den PLAYMOBIL FunPark einfallen. Wir mischen uns unter die Menge und werden gleich von Björn Seeger, dem Verantwortlichen der Unternehmenskommunikation, und einem ganzen Team an Mitarbeitern – übrigens alle größer als 7,5 Zentimeter – zwischen wildem Westen, Mittelalter und Feenwelten im Hauptgebäude begrüßt. Sieben Mitarbeiter aus Unternehmensbereichen wie Produktion, Verkauf, Logistik, Planung und Personal standen kununu nun bei einem kleinen Frühstück Rede und Antwort. Welche Persönlichkeit muss man haben, um auch nach 15 Jahren PLAYMOBIL noch für das Produkt zu brennen? Wieso hat Playmobil nur einen kununu Score von 2,66? Und warum gibt es eigentlich seit längerer Zeit so große Probleme mit dem Betriebsrat? Wir liefern dir alle Informationen.

kununu: Wie ist das Unternehmen PLAYMOBIL aufgebaut?

Sabrina Scharf (HR): PLAYMOBIL gehört zur geobra Brandstätter Gruppe. Es gibt die Zentrale in Zirndorf und den Produktionsstandort in Dietenhofen. Wir haben aber auch Töchter im Ausland, wie zum Beispiel die Produktionsstätte in Malta.

 

 

Dazu müssen wir nun auch noch etwas sagen und dich vielleicht von deiner Traumwolke herunterholen: Die PLAYMOBIL-Figuren und Helden unterschiedlicher TV-Werbungen werden ausschließlich in Malta gefertigt. Der Standort Dietenhofen stellt dafür zum Beispiel Drachen, Feuerwehrautos oder Ritterburgen her. Du musst also auch in Bayern nicht auf die Helden deiner Kindheit verzichten. Du bist schon völlig erwachsen und stehst mehr auf stylische Wohnaccessoires? Alles kein Problem – Björn Seeger erklärt warum.

 

Björn Seeger (Kommunikation): Lechuza ist unsere zweite Marke. Das sind hochwertige Pflanzengefäße aus Kunststoff, die PLAYMOBIL-Fans vielleicht aus den verschiedenen Sets bekannt vorkommen. Geballte Kunststoffkompetenz eben.

kununu: Was verbindet ihr mit PLAYMOBIL?

Steffi Lippoldt (Sales): Das Produkt und wie toll Kinder auf das Produkt reagieren. Wenn man nach der Arbeit am FunPark vorbeiläuft und Kinder mit leuchtenden Augen sieht, dann ist das wunderschön.

Björn Seeger (Kommunikation): PLAYMOBIL steht ja auch für eine unglaublich starke Marke, die ein Stück deutsche Spielzeuggeschichte ist. Wir zeigen dafür Verantwortung.

Sabrina Scharf (HR): Viele Bewerber sagen uns, dass sie unbedingt zu PLAYMOBIL wollten. Auch bei mir war das so. Ich sehe in meinem Bereich bei den Bewerbern jeden Tag leuchtende Augen. Warum will ich zu Playmobil? Ich habe schon als Kind damit gespielt und liebe das Produkt.

kununu: Könnt ihr Euch noch an euren ersten Tag bei PLAYMOBIL erinnern?

Christian Knüll (Einkauf): An den ersten Arbeitstag nicht mehr, das war im FunPark. Aber an den ersten Tag in der Zentrale schon. Als junger Mensch vor 19 Jahren war das Gebäude für mich sehr beeindruckend.

 

Der FunPark ist übrigens ein Vergnügungspark von PLAYMOBIL und befindet sich gleich neben dem Hauptsitz des Spielzeugherstellers in Zirndorf. Aber Achtung: Es handelt sich dabei nicht um eine Ansammlung von Achterbahnen, Jahrmarktschaukeln und Zuckerwatte. Stattdessen können PLAYMOBIL-Fans hier ihre Helden in Echt kennen lernen, am Piratenschiff toben oder mit Elfen um die Wette tanzen. Wer dabei nicht fehlen darf? Rico der Pirat natürlich, das Maskottchen des FunkParks.

 

 

kununu: Was macht PLAYMOBIL als Arbeitgeber besonders?

Alex Sturz (Kalkulation): Das Produkt an sich. Schon damals im Kinderzimmer hat es mich begleitet und noch heute kann ich mich damit identifizieren. Ich bin 500m von diesem Standort aufgewachsen, weshalb der regionale Bezug PLAYMOBIL für mich als Arbeitgeber besonders macht.

Björn Seeger (Kommunikation): Was die Unternehmenskultur prägt, ist das Bedürfnis, Kinder zu fördern. Kinder sind schutzbefohlen, brauchen Unterstützung und das Spielsystem von PLAYMOBIL ist eine Einladung zum kreativen Rollenspiel. Unser FunPark ist Ausdruck davon, dass man aktiv miteinander agieren und spielen soll und kann.

kununu: Welche Berufsbilder gibt es eigentlich bei PLAYMOBIL?

Sabrina Scharf (HR): Unsere drei Bereiche sind kaufmännisch, technisch und gewerblich. Technische Berufe können bei uns auch kreativ ausgelebt werden. Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung mit ihren Designern, Konstrukteure, Kunststoffformgeber oder Feinmechaniker. Vom Strippenzieher bis zum Elektriker ist da alles dabei.

 

 

Diese Aspekte haben dich schon restlos überzeugt und in den angesprochenen Berufsbildern findest du dich auch wieder? Dann stellt sich nun wohl die Frage, wie du die Personalerin Sabrina Scharf von dir begeistern kannst. Wir haben für dich geklärt, welche Kompetenzen und Eigenschaften du ganz sicher haben musst, um einen Job bei PLAYMOBIL angeboten zu bekommen.

kununu: Was muss ein Bewerber bei PLAYMOBIL mitbringen?

Sabrina Scharf (HR): Die Begeisterung für das Produkt! Ansonsten stehen für mich als Personalerin die sozialen Kompetenzen klar im Vordergrund. Man braucht gewisse Qualifikationen, aber nicht unbedingt einen perfekten Notendurchschnitt. Der Mensch steht im Mittelpunkt, man ist hier keine Nummer. Ich würde sagen, man braucht eine gewisse Neugier und eine Portion Bodenständigkeit, weil wir ein mittelständisches Unternehmen sind. Außerdem muss man teamfähig sein.

kununu: Gibt es bei euch einen normalen Arbeitstag? Wenn ja, wie sieht er aus?

Steffi Lippoldt (Sales): Es gibt auf jeden Fall gewisse Abläufe, die sich wiederholen. Dinge, die man wöchentlich prüft und macht. Es ergeben sich aber auch immer wieder ganz neue, unerwartete Dinge, die man machen kann. Das interessante Aufgabengebiet ist an meinem Job einfach super.

Marion Hochreuter (Planung): Ich habe mit jedem hier fast täglich Kontakt. Technik, Vertrieb, Einkauf. Jeden Tag ist etwas anderes. Zu manchen Kollegen habe ich schon fast eine Standleitung.

Steffi Lippoldt (Sales): Weihnachten ist zum Beispiel eine ganz spezielle Saison. Da laufen die Tage anders. Da ist die Erfahrung von langjährigen Mitarbeitern ganz wichtig.

 

kununu: Bildet PLAYMOBIL auch aus?

Sabrina Scharf (HR): Man kann einen Abteilungsdurchlauf machen, sowohl im technischen, als auch im kaufmännischen Bereich, weil eine Ausbildung dazu da ist, einmal etwas Neues auszuprobieren und sich zu orientieren.

Ramona Wunderlich (PR): Ja. Und die Azubis sind sicher auch am besten vernetzt. Sie kennen durch das Rotationsprinzip viele Abteilungen.

Steffi Lippoldt (Sales): Es werden sehr viele Azubis übernommen, weshalb es ein großes internes Azubi-Netzwerk gibt. Als wir fertig wurden, gab es traditionell eine Weihnachtsfeier unter dem Motto „Wir waren Azubis, wir sind Azubis“.

 

Der Kollegenzusammenhalt scheint im Unternehmen groß, schließlich führen wir auch keine Einzelinterviews, sondern sitzen mit Mitarbeitern mehrerer Abteilungen in einem Raum. Aber trügt der Schein?

kununu: Wie würdet ihr den Kollegenzusammenhalt bei PLAYMOBIL beschreiben?

Ramona Wunderlich (PR): Der ist abteilungsübergreifend gut. Im Sommer trifft man sich des Öfteren nach der Arbeit im Biergarten des FunParks.

Sabrina Scharf (HR): Wir müssten gar nicht explizit Teamevents veranstalten, weil der Zusammenhalt sowieso stattfindet. Wir tun es aber natürlich trotzdem. Einfach, weil es uns Spaß macht.

Ramona Wunderlich (PR): Ich hatte sogar Arbeitskollegen zu meiner Hochzeit eingeladen. Ganz normal für mich. Sie gehören zu meinem Leben.

 

Doch nicht nur unsere Gesprächspartner finden, dass der Kollegenzusammenhalt im bayrischen Zirndorf einzigartig ist. Auf kununu kann man in mehreren Bewertungen ähnliches lesen: „Toller Zusammenhalt und ein sehr gutes Miteinander. B2Run bei dem auch ein Vorstand mitgelaufen ist und über 150 Mitarbeiter angemeldet waren, war eine schöne und verbindende Sache.“ Beim „B2Run“ handelt es sich übrigens um ein beliebtes Laufevent, an dem Firmen aus der ganzen Region teilnehmen. Auch Mitarbeiter von fast allen Playmobil-Standorten kommen dabei zusammen, um sportlich aktiv zu sein und mit anderen Firmen um die Wette zu laufen. Klingt wie das Abfangspiel ihrer jungen Kunden? Mag sein, gehörig Spaß haben die erwachsenen Mitarbeiter dennoch dabei.

 

 

Als nach dieser Frage einer der Geschäftsführer von PLAYMOBIL anklopft und kurz mit Björn Seeger sprechen möchte und der Kommunikationsbeauftragte den Raum verlässt, nutzen wir die Gunst der Stunde und stellen die unangenehmste Frage. Nämlich die nach dem Gehalt. Während man auf kununu Bewertungen wie „Der Tarifvertrag sieht für junge Leute mit entsprechender Qualifikation ohne Berufserfahrung/Betriebszugehörigkeit einen Hungerlohn vor.“ liest, sind die Mitarbeiter vor Ort anderer Meinung.

kununu: Seid ihr bei PLAYMOBIL zufrieden mit eurem Gehalt?

Christian Knüll (Einkauf): Ich glaube Gehalt ist die eine Sache, aber es kommt auf das Gesamtpaket an. Mit mir haben Leute die Ausbildung gemacht, die heute in einer anderen Firma mehr verdienen. Aber unsere Gleitzeitregelung und die Nähe zum Wohnort sind für mich wichtiger.

Ramona Wunderlich (PR): Das Gesamtpaket passt. Wir bekommen sechs Wochen Urlaub pro Jahr, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, haben eine betriebliche Altersvorsorge und sogar ein Fitnessstudio. Wenn das nicht so wäre, dann gäbe es nicht so viele langjährige Mitarbeiter.

Alex Sturz (Kalkulation): Übrigens dürfen das Fitnessstudio neben PLAYMOBIL-Mitarbeitern auch Familienangehörige nutzen.

kununu: Was ist eigentlich eure liebste PLAYMOBIL-Figur?

Ramona Wunderlich (PR): Für mich ist es einfach, ich habe nämlich auch während des Studiums im FunPark gejobbt und war tatsächlich ein Maskottchen. Deshalb ist das für mich Rico, der Pirat, weil ich schließlich selbst Rico war.

Marion Hochreuter (Planung): Ich sehe mich als Hausfrau. Ich kümmere mich nämlich gerne um meine Kollegen. Ich schneide ihnen zum Beispiel die Äpfel und sorge für die Vitamine. Davon profitieren die älteren Kollegen. Ich werde da immer die Seniorenbetreuung genannt. Wenn jemand später kommt, dann melden wir uns ab. Wir warten auch am Parkplatz aufeinander.

 

 

Die Auswahl einer Figur fällt den PLAYMOBIL-Mitarbeitern auch deshalb denkbar schwer, weil das Unternehmen allein jährlich zwischen 150 und 170 Neuheiten auf den Markt bringt. PLAYMOBIL orientiert sich bei der Entwicklung neuer Produkte dabei immer an den Lebenswelten ihrer besten Abnehmer – die Kinder. Und die waren zum Beispiel in den letzten Ferien mit ihren Eltern auf einem Kreuzfahrtschiff oder haben im hauseigenen Swimmingpool ihre Bahnen gezogen. Kinder können Produktvorschläge auch direkt an das Entwicklungsteam senden. Ein Mitarbeiter ist dann dafür zuständig, diese Anfragen kindgerecht zu beantworten und weiterzuleiten. Nach der Beschwerde, warum denn im PLAYMOBIL-Haus kein Toaster sei, wurde dieser übrigens auf den Markt gebracht. Aber nun weiter im Text!

kununu: Kinder lieben PLAYMOBIL. Aber ist PLAYMOBIL ein familienfreundlicher Arbeitgeber?

Sabrina Scharf (HR): Wir berücksichtigen bei der Urlaubsplanung, dass Mitarbeiter mit Familie besonderen Vorrang haben. Außerdem haben wir ein Gleitzeitmodell und können die Arbeitszeit flexibel gestalten. Wenn ein Mann oder eine Frau aus der Elternzeit zurückkommt, hat man sicher wieder einen Job.

Marco Mendl (Formenbau): Ich war auch zwei Monate ohne Probleme in Elternteilzeit.

kununu: Gleichberechtigung wird bei euch also gelebt?

Alex Sturz (Kalkulation): Richtig. Frauen in Führungspositionen sind toll und haben wir auch. Außerdem gibt es extra einen Girlsday, an dem Frauen für die Produktion bei PLAYMOBIL gesucht werden.

 

Und auch kununu-User loben die gelebte Gleichberechtigung im Unternehmen. „Hoher Anteil an jungen Kollegen und viele weibliche Team- und Abteilungsleiter. Kann sich so mancher Konzern noch was abschauen!“, berichtet ein Mitarbeiter des Spielzeugherstellers.

 

 

Nachdem wir die schönen Aspekte der Arbeit bei PLAYMOBIL besprochen haben, sollen aber auch Schwierigkeiten und Komplikationen nicht zu kurz kommen. PLAYMOBIL wird von kununu-Usern leider nur mit einem Score von 2,66 Sternen bewertet. Wir haben uns also gefragt: Woher kommt das? Eine Erklärung für Bewertungen wie „beginnen mit dem Betriebsrat und den Gewerkschaften zusammenzuarbeiten“ haben wir dann auch bekommen. Hinter den internen Problemen steckt nämlich eine Auseinandersetzung zwischen Produktionsmitarbeitern, Betriebsrat und Führungsebene, die in den deutschen Zeitungen im vergangenen Sommer für ordentlich Aufsehen sorgte. Aber lest selbst:

kununu: In den kununu-Bewertungen wird häufig von Problemen mit dem Betriebsrat gesprochen. Was hat es damit auf sich?

Björn Seeger (Kommunikation): Da gibt es auf jeden Fall Auseinandersetzungen und Streitigkeiten untereinander. Diesen Sommer ist das in einem Fall eskaliert und hat zu einem von Medien später so bezeichneten „Hitzepausen-Streik“ geführt. Das Wording ist irreführend –  es ging darum, dass von einzelnen Betriebsräten bei laufender Fertigung eigenmächtig zu Pausen aufgerufen wurde. Die Unternehmensleitung musste darauf reagieren. Es herrscht also ein gestörtes Vertrauensverhältnis zu Teilen des Betriebsrats. Nicht aber zum Gremium insgesamt.

Steffi Lippoldt (Sales): Die meisten Mitarbeiter stört es einfach, dass keine Ruhe einkehrt.

Ramona Wunderlich (PR): Das spiegelt deshalb, meiner Meinung nach, nicht die Realität wider.

kununu: Wie steht es mit Hierarchien bei PLAYMOBIL?

Steffi Lippoldt (Sales): Grundsätzlich gibt es sehr flache Hierarchien. Trotzdem ist es möglich, Teamleiter zu werden oder außerhalb des Fachgebietes an Projekten zu arbeiten.

Alex Sturz (Kalkulation): Wenn man mit dem Vorstand sprechen möchte, gibt es eine direkte Durchwahl und – Vorsicht – er geht wirklich ran.

Steffi Lippoldt (Sales): Man ist halt nicht nur eine Nummer im Unternehmen, sondern man wird auch noch wirklich wertgeschätzt.

 

 

Den Mitarbeitern das Gefühl zu geben, dass sie wertgeschätzt werden, ist auch für ein so großes Unternehmen wie PLAYMOBIL nicht immer leicht. Björn Seeger erzählt uns davon, dass die Brandstätter Gruppe sehr stark gewachsen ist und der Druck gleichsam sehr groß ist, am Markt effizient zu bestehen. Dazu gehört, dass man Prozesse optimiert. Der ursprüngliche Gedanke eines Familienunternehmens soll dabei weiter bestehen bleiben.

 

Björn Seeger (Kommunikation): Wir möchten kein Konzern sein, wollen aber mehr Strukturen schaffen. Das ist eine Umbruchphase, die uns aktuell beschäftigt. Wie kann man Strukturen schaffen, die schnell und flexibel sind? Wie können verschiedene Stufen im Hierarchielevel sofort zusammenarbeiten? Diese Fragen beantworten sich nicht von heute auf morgen.

Marco Mendl (Formenbau): Wir könnten mittlerweile auch kein Konzern mehr sein, weil wir es so gewöhnt sind, wie ein Familienunternehmen zu arbeiten.

 

Wir sind gespannt, was sich bei PLAYMOBIL in den nächsten Jahren noch verändern wird! Für uns geht es nach den interessanten Interviews noch zum Standort Dietenhofen, wo uns Rudi Grebner durch die Produktionsräume führt. Am Eingang bekommen wir Sicherheitsschuhe, die zugegebenermaßen ein wenig an die Treter von Clowns erinnern. Zurück in die Kindheit beamt uns dann aber die Warnweste mit dem Logo von PLAYMOBIL. Hier zeigen wir dir einige unserer Impressionen, damit auch du das Gefühl hast, durch die PLAYMOBIL-Produktion gegangen zu sein.