Paulaner Arbeitgebercheck

Passt du zu Paulaner? Der kununu Arbeitgebercheck

Bier ist deine Religion und deshalb würdest du auch gerne mit dem gold-gelben Gerstensaft im täglichen Leben arbeiten? Bei der Paulaner Brauerei ist das möglich. In unserem kununu Arbeitgebercheck erfährst du unter anderem, ob du nur als Brauer einen Job im Münchener Traditionsunternehmen bekommen würdest und wie viele Kisten Bier ein Mitarbeiter monatlich gratis erhält.

Die Einladung zum nächsten kununu Arbeitgebercheck mit der Paulaner Brauerei Gruppe führt uns in den Münchener Stadtteil Au. Das Brauereigebäude aus dem 19. Jahrhundert wurde vor wenigen Jahren zu einer hellen und modernen Zentrale für das Traditionsunternehmen umgebaut. Mit Wandverkleidungen im Eichenholz alter Bierfässer und Kupferlampen, in Anlehnung an klassische Bierkessel, befanden wir uns gefühlt wieder ganz nah an der Brauereigeschichte, die im 17. Jahrhundert mit den Paulaner Mönchen begann. Die Bierproduktion ist heute übrigens nicht mehr direkt am Standort der Zentrale ansässig, sondern befindet sich seit Februar 2016 am Stadtrand, in München-Langwied.

 

 

Burkhard Rüdiger, Leiter Unternehmenskommunikation bei der Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co., führte uns durch die Geschichte der Räumlichkeiten hin zu Christiane Uhl. Zunächst als HR Direktorin eingestiegen, gehört ist sie seit April 2018 zur fünfköpfigen Geschäftsführung des Familienunternehmens.

Mit dem kununu Arbeitgebercheck wollten wir überprüfen, wie bei der Paulaner Brauerei Gruppe der normale Arbeitsalltag aussieht und ob eigentlich im Unternehmen den ganzen Tag Bier getrunken wird. Was uns Christiane Uhl und Georg Baudrexl dann erzählt haben, sind auch garantiert keine Geschichten aus dem Paulanergarten. Stattdessen gibt es harte Fakten rund um die Arbeit mit dem Paulanerbier. Versprochen!

kununu: Was verbinden Sie mit Bier? Freizeit oder Arbeit?

Christiane Uhl: Mittlerweile beides. Ich glaube, wenn ich es nicht täte, dann wäre ich hier sowas von falsch. Das heißt jetzt nicht, dass wir den ganzen Tag Bier trinken, aber dass man schon ab und zu eine Verkostung mitmacht, man sehen möchte, was sind die Unterschiede zwischen den Sorten und andere wirklich davon überzeugen möchte. Und deswegen ist Bier für mich wirklich wichtig geworden.

kununu: Sie haben gerade die Verkostungen angesprochen – welche anderen Benefits gibt es bei der Paulaner Brauerei Gruppe?

Christiane Uhl: Ein totaler USP der Paulaner Brauerei Gruppe ist natürlich der Haustrunk. Pro Monat sind es rund acht Kisten Getränke. Wir produzieren ja nicht nur Bier, sondern auch andere Getränke wie zum Beispiel unser Paulaner Spezi. Man hat auf einmal viel mehr Freunde, wenn man in einer Brauerei arbeitet, weil alle dein Bier trinken wollen.

Als weitere Benefits  haben wir zum Beispiel ein internes Weiterbildungsprogramm und eine großzügige Unterstützung der Mittagessen in unserer hauseigenen Kantine. Mit Verlaub, das Essen dort ist lecker!

Außerdem haben wir einen gut dotierten Tarifvertrag mit einer „München-Zulage“ und für viele Mitarbeiter im außertariflichen Bereiche auch oft eine variable Vergütung. Und den Haustrunk oben darauf!

 

kununu: Haben die Mitarbeiter die Möglichkeit zu Home-Office?

Christiane Uhl: Bisher gibt es noch kein dezidiertes Home-Office-Modell, außer für die Kollegen im Außendienst. Aber wir erarbeiten gerade eines und probieren es in einem Pilotprojekt aus. Mit dem Betriebsrat sind wir gerade dabei, generell über die Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Home Office uns zu verständigen und dazu eine Regelung zu finden. Wir sind dankbar für die  die Flexibilität unserer Mitarbeiter, da wollen wir auch etwas zurückgeben. Die Bierproduktion werden wir aber nie daheim machen!

 

Auch unsere kununu User lieben und schätzen den Haustrunk bei der Paulaner Brauerei Gruppe. Das dreizehnte Gehalt nehmen die Mitarbeiter nicht für selbstverständlich und schätzen es ebenfalls sehr. Die Benefits sind gut, aber eine Brauerei war bisher noch nicht auf deinem Bewerberschirm? Durchstarten kannst du im Unternehmen auch dann, wenn du nicht den Beruf des Brauers gelernt hast.

kununu: Welche Berufsfelder gibt es bei Paulaner?

 

 

Die Mitarbeiter der Paulaner Brauerei Gruppe nutzen diese Diversität an Berufsfeldern sehr gerne aus. Das liegt wohl auch an Uhls Definition von Karriere: „Ich finde es wichtig im Berufsleben unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln.”. Die Geschäftsführerin und ehemalige HR Direktorin liebt krumme Lebensläufe, weil man daran sieht, dass sich ein Bewerber im Leben etwas getraut hat.

kununu: Wie kann man sich die hierarchischen Strukturen der Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. vorstellen?

Christiane Uhl: Wir sind ein Familienunternehmen und viele Mitarbeiter kennen die Eigentümer, die Familie Schörghuber, persönlich. Wir haben eine Geschäftsführung und Bereiche mit Führunngskräften, ja, da sind wir hierarchisch organisiert, arbeiten aber viel in Projekten und damit „unhierarchisch“. Als wir die neue Brauerei gebaut haben, mussten wir das unter Beweis stellen, nicht in Silos zu denken, sondern Zusammenarbeit neu unter Beweis zu stellen.

 

Ein kununu User kritisiert, dass langjährige Mitarbeiter bei der Paulaner Brauerei Gruppe nicht wertgeschätzt werden. Christiane Uhl sieht das ganz anders, sie ist gleichermaßen für alte und junge Mitarbeiter dankbar. Vielleicht gibt ihre Aussage ja Anstoß für einen Dialog mit weniger zufriedenen Kollegen? Mit unserem kununu Fragen-Feature kannst du der Paulaner Brauerei Gruppe ansonsten alle Fragen stellen, die dir noch auf der Seele brennen.

kununu: Paulaner ist ein Traditionsunternehmen – spiegelt sich das auch im Altersdurchschnitt wider?

 

 

Trotz aller Tradition entwickelte sich das Unternehmen natürlich über all die Jahre weiter und wurde moderner. Der wichtigste Faktor beim Thema Weiterbildung? Die Mitarbeiter. Wie persönliche und berufliche Entwicklung bei der Paulaner Brauerei Gruppe geht, sagen wir dir jetzt.

kununu: Wie steht es mit der unternehmensinternen Weiterbildung?

Christiane Uhl: Weiterbildung ist für mich ein sehr wichtiges Thema und auch für meine Kollegen in der Geschäftsführung. Im vergangenen Jahr haben wir „Führung@Paulaner“ aufgesetzt, weil wir uns in den letzten Jahren zu wenig mit Führungsthemen beschäftigt und zu wenig unterstützt haben. Als wir die neue Brauerei gebaut haben, haben wir bemerkt, dass wir manche Mitarbeiter bei neuen Herausforderungen nicht ausreichend vorbereitet haben. Das war für uns ein Lerneffekt. Unsere Mitarbeiter haben ein Kulturleitbild erarbeitet und die daraus abgeleiteten Führungsgrundsätze haben in diesem Jahr alle Führungskräfte in einem Training für sich „erlebbar“ gemacht. Auch für die Mitarbeiter haben wir mit „Lernen@Paulaner“ ein an unserem Kulturleitbild angelehntes Fortbildungsangebot.

 

 

Die Geschlechterstruktur der Paulaner Brauerei Gruppe ist erwartungsgemäß männerdominiert. Rund ein Viertel der Belegschaft sind Frauen, drei Viertel Männer. Christiane Uhl glaubt, dass im Jahr 2019 die Zeit gekommen ist, um sich noch mehr mit dem Thema Familienfreundlichkeit auseinanderzusetzen. Das würde sicher weiter zu der von einem kununu User beschriebenen tollen Arbeitsumgebung beitragen.

kununu: Was tut die Paulaner Brauerei Gruppe, um ein familienfreundlicher Arbeitgeber zu sein?

Christiane Uhl: Wir haben ganz viele junge Kollegen, die zwei Monate in Elternzeit gehen oder sich die Elternmonate teilen. Das müssen wir als Unternehmen als Chance begreifen. Bei den Kolleginnen möchte ich nicht, dass wir sagen: „Nach der Elternzeit kommt die doch eh nicht mehr zurück.” Wenn ich mit Frauen vor Ihrer Elternzeit spreche, versuche ich Ihnen Mut zu machen, eine Rückkehr in Ihre bisherige Stelle auch wieder zu planen. Eine Kollegin im Personalbereich kam nach dem ersten Kind in Teilzeit zu uns, hat jetzt das zweite Kind bekommen und vor der Elternzeit habe ich ihr eine Leitungsposition angeboten. Und diese Stelle hat sie angenommen, was mich ungemein freut. Wir können nicht alles bieten, aber wir können sehr wohl Signale setzen, dass uns das auch wichtig ist. Ich hoffe, dass dann auch dieses positive Beispiel im Unternehmen Schule macht.

 

 

Was muss ein Bewerber mitbringen, um bei Paulaner eingestellt zu werden?

Christiane Uhl: Der ideale Bewerber muss eine Freude an unserem Produkt mitbringen. Wir leben von neuen Impulsen und dem Austausch. Das heißt, dass wir Motivation, Veränderungsbereitschaft und den Willen, neue Dinge auf den Weg zu bringen, brauchen.

Müssen Mitarbeiter bei Ihnen bayerisch sprechen können oder ist das Unternehmen multi-kulti aufgestellt?

Christiane Uhl: 20 Prozent unserer Mitarbeiter haben keine deutsche Nationalität und es gibt aktuell 28 Nationen im Unternehmen. Die hohe Diversität tut uns gut. Natürlich gibt es auch mal die einen oder anderen Sprachschwierigkeiten, da muss man sich dann ein bisschen intensiver miteinander auseinandersetzen, aber das hilft uns ja immer wieder das Gegenüber zu sehen und nicht nur zu sagen „Arbeit machen!“. In unserem Kulturleitbild sind auch Werte wie „Wir sind gemeinsam stark.“, „Wir denken unternehmerisch“ oder „Wir handeln vorbildlich“ dabei.

Was sind denn die Werte von Paulaner? Worauf legen Sie als Unternehmen wert?

 

 

Besonders gute Chancen für eine Jobzusage hat man natürlich dann, wenn die Nachfrage nach den Berufen entsprechend hoch ist. Christiane Uhl sagt dir, wo auch die über Bayern hinaus bekannte Brauerei bei der (Nach-)Besetzung von Stellen zu kämpfen hat.

kununu: Gibt es auch Stellen, deren Besetzung aktuell schwer ist?

Christiane Uhl: Ja, absolut. Die Bereiche Logistik, strategischer Einkauf oder IT sind sehr schwer geworden zu besetzen. Bei den Bierfahrern wechseln viele bald in Altersteilzeit und die Suche nach Nachfolgern ist nicht einfach. Dabei haben wir einen ganz großen Vorteil gegenüber anderen Lieferfirmen: Bei uns kennt jeder Bierfahrer seine Kunden, die Wirte, die er beliefert.  Da haben wir oft aber bei Bewerbern in der Tat Spachbarrieren, da können wir unterstützen.

Wo sehen Sie Paulaner als Arbeitgeber in 10 Jahren?

Christiane Uhl: Sicher sind wir immer noch ein Traditionsunternehmen und stellen die Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Sie sind das größte Gut, das wir haben. Natürlich wollen wir Produkte verkaufen. Aber wenn es im Inneren nicht stimmt, dann haben wir es nach außen sehr schwer. Unternehmen werden sich immer mehr darüber definieren, dass sie eine gute Unternehmenskultur haben, dass sie eine gute Zusammenarbeit haben. Ich habe also keine Angst vor der Zukunft von Paulaner – trotz des kleiner werdenden Marktes. Wir können uns immer neu erfinden.

 

 

Aktuell hat die Paulaner Brauerei Gruppe einen kununu Score von 3,28. Der Branchen-Durchschnitt liegt bei 3,13. Um den Unternehmensslogan „Gut, besser, Paulaner“ völlig zu erfüllen, schlagen die kununu User die Besinnung auf alte Unternehmenswerte und flexible Arbeitszeiten vor. Aber liest Christiane Uhl die Bewertungen auf kununu.com überhaupt?

kununu: Lesen Sie kununu-Bewertungen?

Christiane Uhl: Ja. Und wenn ich unsere Bewertungen lese, dann haben wir auf jeden Fall Luft nach oben. Ich freue mich über die Ehrlichkeit in den Bewertungen, würde mir aber manchmal zuerst das persönliche Gespräch wünschen. Liebe Mitarbeiter, sprecht eure Führungskraft an, wenn es Probleme gibt! kununu bringt jeden in die eigene Verantwortung.

 

Für unser Gespräch mit Georg Baudrexl, dem Verkaufsleiter in Bayern Süd, gibt es dann einen Szenenwechsel – wir spazieren zum nahegelegenen Nockherberg. Der Nockherberg kommt dir irgendwie bekannt vor? Jedes Jahr findet hier traditionell das politische „Derblecken” statt, bei dem den deutschen – und vor allem den bayerischen – Politikern auf lustige Art und Weise die Meinung gesagt wird. Gleichzeitig begeht die Paulaner Brauerei Gruppe den Starkbieranstich mit dem sogenannten Salvator-Bier.

kununu: Wie fühlt es sich an für ein Unternehmen zu arbeiten, für dessen Produkt tausende Menschen jährlich zum Starkbieranstich und aufs Oktoberfest pilgern?

 

Warum haben Sie sich damals überhaupt für die Paulaner Brauerei Gruppe GmbH & Co. als Arbeitgeber entschieden?

Ich habe studiert und habe in der Gastronomie gearbeitet. Das hat mir aber nicht gereicht, ich wollte mich weiterentwickeln und habe damals die Stellenausschreibung von Paulaner für das Gastronomiemarketing gesehen. Meine Bewerbung habe ich nie bereut.

Können Sie den damaligen Bewerbungsprozess noch beschreiben?

Georg Baudrexl: Der verging relativ zügig. Beim ersten Bewerbungsgespräch mit HR und meinem damaligen Chef habe ich schnell Bescheid bekommen und in der Woche darauf ein Gespräch mit dem damaligen Personalleiter und dem Geschäftsführer gehabt. Da ging es dann hauptsächlich darum, wie bin ich menschlich, wie passe ich ins Team. Kurz darauf habe ich dann auch schon begonnen – alles ruckizucki.

 

Mittlerweile wissen wir: Um ins Team der Paulaner Brauerei Gruppe zu passen, muss man sich für das Produkt Bier begeistern. Arbeit und Hobby verschmelzen da ganz leicht. Damit muss ein Bewerber umgehen können.

kununu: Was verbinden Sie mit Bier? Ist das mehr Arbeit oder Freizeit?

 

 

Was würden Sie einem Bewerber mitgeben, der sich heute bei Paulaner bewirbt?

Georg Baudrexl: Mit einer Brauerei hat man eigentlich immer schon im Vorfeld Kontakt – ob man das Bier nun getrunken oder die Werbung dazu gesehen hat. Paulaner ist also nicht unbekannt und man sollte sich vor dem Verfassen einer Bewerbung über das Unternehmen erkundigen. Sollte man einen Mitarbeiter vor Ort kennen, kann man nachfragen, was Paulaner genau macht, wie das Unternehmen tickt. Dann sollte man sich im Bewerbungsgespräch nicht verstellen, sondern authentisch sein.

Wird man beim Bewerbungsgespräch gefragt, ob man privat Paulaner trinkt?

Georg Baudrexl: Ich frage das schon. Erstens interessiert es mich wirklich persönlich und zweitens möchten wir gerne wissen, was aktuell in unserem Umfeld getrunken wird und wie der Bewerber zu uns und zur Marke steht.

 

Wie sieht Ihre Rolle im Unternehmen genau aus?

Georg Baudrexl: Ich bin seit 2016 Verkaufsleiter für die Gastronomie in Bayern Süd. In meinem Team habe ich sieben Gebietsverkaufsleiter, die in Bayern Süd wiederum für sieben Gebiete zuständig sind. Als Verkaufsleiter bin ich mehr im Büro, weil ich vor allem die Organisationsaufgaben übernehme. Die Kollegen kommen zu mir, wir halten Rücksprache darüber, wie wir unsere Aufgaben bearbeiten und wir finden gemeinsam Lösungen. Das kann beispielsweise die Planung oder Budgetverantwortung sein. Aber ich bin immer noch gerne draußen beim Kunden, gerade dann, wenn Vertragsverhandlungen anstehen und man Verkaufsstrategien entwickeln muss.

 

Einen typischen Arbeitsalltag gibt es für Georg Baudrexl mit diesen Aufgaben nicht. An einem Tag sitzt er im Büro und erledigt organisatorische Dinge, am anderen Tag fährt er zu langjährigen Kunden, die zum Teil seit 180 Jahren beliefert werden. Für so einen abwechslungsreichen Job muss man wohl geboren sein. Wie sieht aber der Werdegang von Georg Baudrexl aus?

kununu: Sie sind jetzt Verkaufsleiter. Waren Sie vorher schon im Unternehmen?

 

 

 Wie hat Paulaner Sie bei der Weiterentwicklung unterstützt?

Georg Baudrexl: Im Haus gibt es eine Personalentwicklung, die auf die Mitarbeiter schaut und sie fördert. Man setzt auf die Mitarbeiter im Haus und gibt ihnen tatsächlich die Möglichkeit, sich zu entwickeln und gegebenenfalls in Führungspositionen zu kommen.

Vorher selbst Gebietsverkaufsleiter, wurde Georg Baudrexl befördert und damit vom Mitarbeiter und Kollegen auf einmal zur Führungskraft. Ob ihn das verständnisvoller für sein Team macht?

kununu: Wie kann man sich Sie als Führungskraft vorstellen?

Georg Baudrexl: Ich war ja selbst einmal Gebietsverkaufsleiter und wurde vom Kollegen zum Vorgesetzten. Deshalb habe ich sehr viel Verständnis und weiß, wo Unterstützung dringend notwendig ist. Ich versuche, meinen Mitarbeitern den Rücken freizuhalten, damit sie beim Kunden gut arbeiten können.

 

kununu: Wie gehen Sie mit Konflikten im Team um?

Georg Baudrexl: So schnell wie möglich lösen (lacht). Wir haben viel zu tun und sind im Stress. Da braucht man keine ungelösten Konflikte im Team. Es gibt eigentlich niemanden bei Paulaner, mit dem ich nicht privat ein Bier trinken würde. Das hilft bei Konflikten jedem weiter, man muss nur auf die Leute zugehen können.

kununu: Wie muss ein Bewerber sein, um bei Ihnen ins Team zu passen?

Georg Baudrexl: Der Beruf des Gebietsverkaufsleiters ist nicht direkt erlernbar. Vertriebserfahrung oder ein gastronomischer Hintergrund schaden aber nie. Wir sind Partner der Gastronomie, weshalb ein Verständnis für die Sorgen und Nöte eines Wirts vorhanden sein muss. Wir machen auch im Bereich der Finanzierung sehr viel zur Unterstützung der Wirte. Als Gebietsverkaufsleiter muss man also universell aufgestellt sein. Sollte man einmal nicht weiter wissen, kann man aber immer die Kollegen bei uns im Team fragen.

 

 

Auf kununu schwärmen die Mitarbeiter der Paulaner Brauerei Gruppe im Gegensatz zu vielen anderen kununu Usern von ihrem tollen Gehalt und sogar von einem dicken Luxusfirmenwagen. Was meint Herr Baudrexl dazu? Teilt er die Meinung der kununu User oder hätte er gerne einen größeren Bonus auf dem Konto?

kununu: Hand aufs Herz: Wie schaut es mit der Gehaltszufriedenheit aus?

Georg Baudrexl: Ich bin sehr zufrieden. Im Vertrieb sind wir sehr gut ausgestattet, haben einen Dienstwagen, ein Handy und die Möglichkeit zu Home-Office. Deshalb sehe ich keinen Grund zur Beanstandung.

Was könnte Paulaner als Arbeitgeber noch verbessern?

Georg Baudrexl: Die Kommunikation ist im Haus immer ein Thema. Ich selbst kommuniziere sehr gerne und offen, aber unternehmensweit könnte man da noch bessere Strukturen schaffen. Durch das Intranet und die eigens für die Mitarbeiter entwickelte Zapfapp, in der man per Push-Nachricht über das Wichtigste informiert wird, bekommt man mittlerweile aber auch unterwegs schon viele Dinge gleich mit.

 

 

Die letzte Frage, die wir Georg Baudrexl gestellt haben, brannte dir wahrscheinlich genauso auf der Seele wie uns. Bei rund 1.500 Brauereien in ganz Deutschland ist die Auswahl an potentiellen Arbeitgebern schließlich relativ groß.

kununu: Was glauben Sie, warum sollte man sich bei Paulaner bewerben und nicht bei einer anderen Brauerei?

Georg Baudrexl: Bei uns geht es noch sehr menschlich zu. Das hat angefangen 2008 als unser Geschäftsführer mich sehen wollte und wissen wollte, wie ich menschlich bin, wie ich ticke und das ist aus meiner Sicht etwas, das sich durchzieht, bis jetzt. Außerdem haben wir kurze Wege. Ich habe einen Chef und danach kommt schon der Geschäftsführer und auch die Geschäftsführer haben immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Mitarbeiter.

 

Unser Schlussfazit? Ihr habt den kununu Arbeitgebercheck bestanden liebe Paulaner Brauerei Gruppe! Darauf dürft ihr jetzt erstmal mit einem Bierchen anstoßen – Prost!