Männer vs. Frauen

Männer vs. Frauen: Kampf der Geschlechter

Wir haben einige Unterschiede des Arbeitsalltags von Männern und Frauen für Euch gesammelt und ansehnlich dargestellt. Wo die Gegensätze und Gemeinsamkeiten des vermeintlich starken Geschlechts und ihrem weiblichen Pendant liegen, seht Ihr in unserer Statistik der Woche: Männer vs. Frauen – der Kampf der Geschlechter.

Gleiche Leistung = gleiches Gehalt = Gleichberechtigung. Was vielen logisch erscheint, ist in der Praxis noch lange nicht erreicht. kununu schafft nicht nur Transparenz am Arbeitsmarkt – auf unserer Plattform erfahrt Ihr auch, bei welchen Arbeitgebern Gleichberechtigung & Vielfalt gelebt werden.

Männer vs. Frauen

Laut Statistik ist Gleichberechtigung nicht gleich Gleichberechtigung. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, dem helfen unsere Zahlen. Laut Umfrage ist 55 Prozent der Befragten Gleichberechtigung in der Karriere wichtig. Relativ gleichgültig ist die Gleichberechtigung der Geschlechter in Vereinen und im Sport. In der Kirche ist das Thema lediglich für 16 Prozent relevant – Halleluja. Die höchste Priorität hat Gleichberechtigung in puncto Verdienst. Immerhin 68 Prozent sind der Meinung, dass es bei gleicher Leistung, keine Unterschiede bei der Bezahlung geben darf.

Apropos Verdienst: Wie der durchschnittliche Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern ausfällt, zeigt der „Gender Pay Gap“. Er ist die Differenz des durchschnittlichen Bruttostundenverdienstes der Männer und Frauen im Verhältnis zum Bruttostundenverdienst der Männer. 2011 lag dieser „Gap“ in Österreich und Deutschland bei über 20 Prozent. Die Schweizer Frauen verfügten über durchschnittlich 17,9 Prozent weniger Einkommen als die Männer.

In Deutschland lassen sich diese Einkommensunterschiede hauptsächlich auf das Berufsfeld, den Beschäftigungsumfang und die Position im Unternehmen zurückführen. Knapp ein Drittel des „Gender Pay Gaps“ ist jedoch nicht logisch nachvollziehbar.

Von wegen fleißige Deutsche – am meisten gebuckelt wird eindeutig in der Schweiz: Frauen schaffen durchschnittlich 41,1 und die Männer 43,2 Stunden. In Österreich „hackelt“ Mann 41,1 Stunden. Frauen befinden sich 32,4 Stunden in der Arbeit. Vielleicht liegt es ja an der Effizienz – Fakt ist, die Deutschen liegen mit ihren Arbeitsstunden sogar unter dem EU-Schnitt. Die Bulgaren sind was die Arbeitszeit angeht Gleichberechtigungs-Europameister: Hier arbeiten die Männer mit 41 Stunden nur 36 Minuten länger als die Frauen.

Feierabend ist nicht gleicht Freizeit. Kochen, Putzen, Waschen – Zuhause wartet der heißgeliebte Haushalt. Hier gehören immer noch die Frauen zu den Schwerstarbeitern. 163,9 Minuten widmet Frau der täglichen Hausarbeit. Männer verbringen mit 89,9 Minuten knapp die Hälfte der Zeit hinter Herd und Bügelbrett.

„Love is in the Air“ – den Partner fürs Leben findet man nicht selten am Arbeitsplatz. Rund 57 Prozent der Frauen finden Ihren Romeo in der Arbeit. Bei den Männern geben 51,5 Prozent an, die Liebe ihres Lebens im Job kennengelernt zu haben.

Quelle: statista.com, bfs.admin.ch