„Lasset die Spiele beginnen!“ – Die 10 besten Bürostreiche

Es herrscht Krieg. Krieg im Büro. Chefzäpfchen gegen Drehstuhlpiloten. Streiche in Massen. Bis einer weint. Wir stellen dir heute die zehn besten Bürostreiche vor, mit denen du den Krieg um den Prank-Thron ganz sicher gewinnst.

1. Der Klassiker

Gib es zu, du hast es dir schon gedacht: Natürlich tauschen wir den Zucker für den Kaffee gegen Salz aus. Das Gesicht möchten wir sehen, wenn der dringend benötigte Morgenkaffee extrem salzig schmeckt. Ekelhaft! Pro-Tipp: Zucker glänzt, Salz nicht. Also beim nächsten Kaffee lieber etwas genauer hinsehen. Es könnte schließlich sein, dass dein Kollege einen hinterlistigen Angriff auf dich plant.

 

Bürostreich

2. Garten in der Tastatur anlegen

Eigentlich mag doch jeder gern ein leckeres Kresse-Brot. Nach seinem Urlaub kann dein Kollege sich die Kresse dafür gleich selbst ernten. Och, wie lieb, du hast ihm extra einen Blumentopf dafür gekauft. Nein. Falsch gedacht. Du hast einen Urwald in seiner Tastatur angelegt. Wie das geht, fragst du dich jetzt? Ganz einfach: Ein bisschen Watte zwischen die Buchstaben, ein paar Kressesamen darauf und schön feucht halten. Die ersten Ergebnisse solltest du schon nach ca. drei Tagen sehen. Frag doch mal den Kollegen, ob du seine Tastatur für dein Brot ernten darfst.

 

3. Manipulierte Maus

Ein Trick, der alle Bürohengste in den Wahnsinn treiben wird: Die manipulierte Maus. Neben dem Zucker-Salz-Prank hat man hier wohl das leichteste Spiel. Einziges Problem? Du brauchst wenigstens für zwei Minuten einen Zugang zum Computer deines Bürokumpels. Check, er ist am Klo. Dann geschwind die Systemeinstellungen aufgerufen, „Maus“ ausgewählt und die Rechts- mit der Links-Taste vertauscht. An einem Tag im Büro klickt man wahrscheinlich über 1.000 Mal mit der Maus. Es wird also nicht lang dauern, bis der Kollege wütend schnaubt. Das Ausschalten des Problems wird auch eher schwer, muss er doch die ganze Zeit umdenken. Du wirst also sicher 10 bis 15 Minuten deine diebische Freude daran haben.

4. Ein bisschen Nutella unter die Klo-Türklinke

Unser vierter Bürostreich ist das pure Böse. Sei dir bewusst, dass der Prank wilde Schreie, Würggeräusche und einfach nur Ekel hervorrufen wird. Das ist genau, was du dir vorstellst? Na dann los! Du schnappst dir einfach ein Glas Nutella – oder Nusspli, das funktioniert sicher auch – tauchst mit deinem Finger tief hinein und schmierst ein wenig davon unter die Türklinke eurer Bürotoilette. Achtung, nimm nicht zu viel davon, sonst bemerken es die Kollegen ja gleich und fassen vorsichtshalber gar nicht hin. Der Überraschungseffekt ist bei einer kleineren Menge viiiiiel größer. Versprochen.

5. Ich will Kaffee – jetzt!

Fast jedes Smartphone verfügt heute schon über Sprachsteuerung. Manche Kollegen nutzen die Technologie nur zu gerne: „Ok, Google, zeig mir die besten Restaurants in meiner Nähe.“ oder „Siri, wie werde ich zum größten Schleimer im Büro?“ Blöd, dass sie dich damit jeden Tag bei der Arbeit stören. Schreit nach Rache, oder? Du klebst einen Zettel mit „Funktioniert mit Sprachsteuerung“ an die Kaffeemaschine und du wirst sehen – die meisten Kollegen werden es zumindest wegen ihrer Neugier probieren: „ICH WILL EINEN SCHWARZEN KAFFEE!“ Passieren wird da natürlich genau nichts. Dieser Trick funktioniert noch besser, wenn das Gerät neu ist. Aber der wahre Prankster scheut da ja keine Kosten und Mühen und stellt den Kollegen zum Beispiel einen brandneuen Toaster – oder einen aus dem Keller – für den Streich zur Verfügung.

6. „Möchten Sie einen Stripper bestellen?“

Jeder Bürohengst kennt und fürchtet sie: Die Rückrufnotiz. Dein Streber-Kollege ruft natürlich sofort zurück, wenn du ihm Bescheid gibst. Nur blöd, dass die Nummer, die du ihm aufgeschrieben hast, zu einer Stripperagentur gehört. Man stelle sich nur das Gespräch vor: „Guten Tag, Meier mein Name, ich sollte Sie zurückrufen?“ – „Hallo Herr Meier, worum geht es denn?“ – „Das weiß ich nicht genau, mein Kollege hat mir von Ihnen erzählt.“ – „Ach, dann wollen Sie mit Sicherheit einen unserer Stripper buchen, richtig?“ Während dem Kollegen Meier die Gesichtszüge entgleiten, kannst du dich in sicherer Entfernung kaputtlachen.

7. Das Leben ist keine Zuckerwatte

Es ist heiß. Verdammt heiß. In Deutschland, Österreich und der Schweiz werden die Hitzerekorde gefühlt im Minutentakt gebrochen. In den Büros sind Ventilatoren deshalb gar nicht mehr wegzudenken. Höchste Zeit, um aus diesem Umstand etwas Lustiges zu machen. Kleine Zuckerpäckchen gibt es in jedem Supermarkt – und vermutlich in jeder Büroküche. Die reißt du minimal auf und klebst sie mit Klebeband an den rotierenden Teil des Ventilators. Dieser sollte dabei natürlich ausgeschalten sein, sonst wirst du noch Opfer deines eigenen Streichs. Wenn dein Kollege den Ventilator dann kurze Zeit später an macht, wird ihm immer wieder ein kleines bisschen Zucker um die Ohren fliegen. Und bis er kapiert, woher der kommt, hast du dir schon fast in die Hose gepinkelt. By the way: Zuckerwatte kannst du so leider nicht herstellen.

8. Unendliches Update

Unter fakeupdate.net kannst du ganz leicht ein Systemupdate am Computer deines Opfers simulieren. Früher war nur ein Windows-Screen möglich, mittlerweile können auch Mac-User damit reingelegt werden. Nach zwei Stunden solltest du den Kollegen aber wirklich erlösen, schließlich soll er ja auch etwas arbeiten. Apropos arbeiten – das funktioniert natürlich auch umgekehrt. Hast du also selbst einmal keine Lust mehr auf die Arbeit, kannst du deinen PC so ganz leicht außer Gefecht setzen. Keiner, der schon einmal ein extrem nerviges Update machen musste, wird es hinterfragen. Derweil kannst du munter tratschen gehen oder dir einen Kaffee – per Sprachsteuerung – machen.

9. Verschwundener Autoschlüssel

Einfaaaaaach, so einfaaaaaach! Schwups, schaut der Kollege einmal nicht hin, hast du schon seinen Autoschlüssel stibitzt. Du hast in deinem Job nichts zu tun und stehst kurz vorm Bore-Out? Na dann, mach eine Schnitzeljagd daraus. Den ersten Hinweis platzierst du auf dem Schreibtisch. Vielleicht muss dein Kollege ja sogar ein paar Dinge erledigen? Zum Beispiel den Chef fragen, ob er nächste Woche nicht fünf Stunden mehr arbeiten darf. Du darfst dich natürlich nicht als Streichespieler zu erkennen geben und musst den Schlüssel an einem Ort weit von deinem Schreibtisch verstecken.

10. Vertauschte Bildschirmwelt

Auf diesen Prank fallen sogar die besten IT-Profis rein, obwohl er eigentlich gar nicht schwer ist. Du brauchst dafür aber ein etwas längeres Zeitfenster als bei den verkehrten Maustasten. Zuerst musst du auf dem Desktop des geliebten – oder verhassten – Kollegen einen Ordner anlegen. Der Ordner muss nichts beinhalten, dafür darfst du ihm einen kreativen Namen geben. Wie wäre es denn mit „Mein Chef stinkt“? Deiner Kreativität werden jedenfalls keine Grenzen gesetzt. Hast du diesen Schritt erledigt, machst du einen Screenshot vom Bildschirm und stellst diesen Screenshot als neues Hintergrundbild für den Desktop ein. Den echten Ordner kannst du schon wieder löschen und dir gleich das Popcorn holen. Dein Kollege wird nämlich seine Freude damit haben, den Ordner aufzurufen oder zu löschen. Bis er daraufkommt, dass der Ordner nur Teil des Screenshots ist, vergehen Stunden.