Emotionaler Appell von Gründer Martin Poreda gegen selbsternannte Social Media-Experten

Es gibt Situationen und Momente im Karriere-Alltag, die verlangen einfach nach klaren Worten – ohne Beschönigung, ohne Umschweife. So war es letzten Freitag, als kununu Co-Gründer Martin Poreda anlassbezogen in die Tasten klopfte und im XING-Forum „HR-Social Media Marketing: Web 2.0 in der Personalarbeit“ in seiner Funktion als Gruppenmoderator einen seiner selten, aber stets begehrten Beiträge online stellte.

Link zum Beitrag XING-Forum

Mit dem provokanten Titel „Achtung vor Vollidioten in der Social Media Beratung“ machte sich Martin Poreda „Luft“ über die immer wieder aufkeimenden Gerüchte, imagefördernde kununu Arbeitgeber-Bewertungen können ruckzuck manipuliert werden – oder noch besser: durch den Kauf eines Firmenprofils werden negative Bewertungen kurzerhand gelöscht. Nachdem Martin und Mark Poreda seit Gründung des Portals vor bald fünf Jahren nach wie vor ihrer selbst auferlegte Robin Hood-Philosophie stets treu geblieben sind, kosten sie Vorwürfe dieser Art nur mehr ein Lächeln: Denn wenn alle Unternehmen so fair und sauber agieren würden wie wir, wäre die Welt tatsächlich eine bessere – und das kununu-Portal wäre prall gefüllt mit Bewertungen, worin die Mitarbeiter voll Stolz und Freude über ihre Arbeitgeber berichten.

kununu ist sauber – und bleibt sauber

Schluss mit Lustig wird es aber dann, wenn selbsternannte Social Media-Experten die Unerfahrenheit ihrer Kunden ausnutzen und diese motivieren, kununu zu manipulieren – oder wie in einem aktuellen Fall behaupten, dass sobald man ein kununu-Engagement eingeht, negative Bewertungen prompt gelöscht werden. Soweit die Märchenstunde… Tatsache ist, dass kununu noch nie auf Zuruf eines Unternehmens eine Bewertung gelöscht hat. Unternehmen, die ein kununu-Engagement eingehen, werden sogar per Vertragsklausel darauf hingewiesen, dass ihre erweiterte kununu-Präsenz keinerlei Einfluss auf ihre Bewertungen einnehmen. Firmen, die mit diesbezüglichen Avancen liebäugeln, werden von uns schonungslos abgewiesen. Und wenn Martin Poreda dann zu hören bekommt, dass die kununu-Reputation von Geld abhängt, dann darf der Gründer schon mal Klartext sprechen, um sein „Baby“ vor Diffamierungen zu schützen.

Zum „gut gemeinten“ Tipp, mal schnell eine geschönte Bewertung abzugeben: Dies ist nicht nur fahrlässig, sondern auch kriminell (siehe Stichwort Astroturfing, wie bereits mehrfach erwähnt) – von Ethik und Moral der handelnden Personen mal ganz abgesehen.

Im übrigen hat der Beitrag für beachtliches Furore gesorgt: Was bei so manchem Pressemenschen vielleicht schon mal kurz das Herz aussetzen lässt („Wie kommen derart offene Worten wohl in der Community an?“), dürfte punktgenau die Meinung der Gruppenmitglieder getroffen haben: Der Beitrag wurde binnen kürzester Zeit über 1.500 Mal geöffnet und ausschließlich mit positiven Worten bedacht. Anscheinend haben weitere (wahre) Experten mit der Unprofessionalität von so genannten „Blendern“ bereits zu tun gehabt – die letzten Endes das Ansehen der gesamten HR-Branche vermiesen.

kunun-iversity hilft im Umgang mit Bewertungen

kununu ist klar, dass Bewertungen auf der Plattform Emotionen wecken. Daher geben wir seit jeher den Unternehmen unentgeltlich Tipps, wie sie mit einer Bewertung am besten umgehen. Eine eigens eingerichtete kunun-iversity hilft weiter in Sachen Reputationsmanagement:

Reputationsmanagement mit kununu

Fakt ist: kununu war und wird nie käuflich sein. Wenn Unternehmen auf eine nicht so tolle Bewertung reagieren möchten, empfehlen wir Bereitschaft zum Handeln und  einen aufrichtigen Dialog. Denn jene Arbeitgeber, die bereits wissen, wie HR der Zukunft aussieht, werden mit Top-Kandidaten an jene Mitbewerber vorbeiziehen, die auf Berater mit kriminellen Energien reingefallen sind. Und jene Personen, die ihre Existenz mit dem Verbreiten von Unwahrheiten bestreiten, werden kurz über lang das Nachsehen haben.

Bewertet, was nun? Die kunun-iversity hilft weiter.