Jemand fotografiert mit dem Handy

Kicker, Kaffee und Konzepte: Das verspricht die Digitalbranche!

Morgen ist es wieder soweit! Zwischen gepflegten Vollbärten, gestärkten Hemden und Berliner Jutebeutel-Charme sammeln sich die Digital Natives aus aller Welt: Auf der dmexco in Köln, der Business-Messe für digitales Marketing. Brillenträger und Freigeister treten auf 90.000 Quadratmetern zum Händeschüttel- und Smalltalk-Marathon an und tragen Innovationen in prallen Goody-Bags Richtung Open-Office und Onlineagentur. Das Image der digitalen Arbeitswelt ist laut, erfolgreich und schimmert als Place-to-be für kreative Köpfe im Bildschirmlicht. Allein 2017 soll die Digitalbranche in Deutschland rund 21.000 neue Jobs schaffen.1 Aber wo lohnt sich eine Bewerbung wirklich?

Blaues F und Suchmaschine.

Digitalbranche – das klingt immer noch nach blauem F und Suchmaschine. Google und Facebook bleiben einflussreiche Player in der Online-Arbeitswelt. Und auch sie verteilen auf der dmexco schicke Visitenkarten, versprechen Work-Life-Balance, Weltveränderung und Freundschaftsanfragen.

In Mark Zuckerbergs Universum aus Likes und Share-Buttons zu arbeiten, macht sich nicht nur gut im Lebenslauf. Facebook Deutschland zeigt mit einem kununu Score von 4,46 und einer Weiterempfehlungsrate von 100 Prozent, dass ein  Traumjob wartet.  Als „toller Arbeitgeber mit vielen Möglichkeiten“ wird hier „New Work at it’s best“ gelebt. Tischtennismatches, Kickerturniere und Massagesessel-Pausen schaffen einen positiven Spirit, der besser nicht sein könnte.

Regenbogen zwischen Kicker und Tischtennis.

Regenbogen-Mentalität ist bei Facebook mehr, als ein bunter Filter auf dem Profilbild. Denn Gleichberechtigung– nicht nur geschlechtsbezogen, sondern auch hinsichtlich ethnischer Hintergründe – steht hier im Vordergrund.

Auch Google leuchtet blau, rot, gelb und grün – und die Mitarbeiter sind sich sicher: „Mehr Gleichberechtigung und Diversity geht nicht.“ Mit einem kununu Score von 4,05 und 95 Prozent Weiterempfehlung wird deutlich: Anders als das eher negative Markenimage in Deutschland vermuten lässt, könnten sich die Mitarbeiter „keinen besseren Arbeitgeber vorstellen“. Dank überdurchschnittlicher Bezahlung, Benefits wie Vollverpflegung, kostenloser Lebensversicherungen und Zuschüssen zur Altersvorsorge steht Google „nicht umsonst oft bei Rankings der Top Arbeitgeber an der Spitze“.

Klein aber oho.

Digitalbranche bedeutet aber auch etwas anderes: Für das Wort Start-up finden sich in 0,53 Sekunden 200.000.000 Einträge, die mit modernen Büros und We-are-family-Feeling um junge Querdenker buhlen. Aber halten die digitalen Überflieger was sie versprechen? Laut Gründerszenen-Ranking 2016 konnten Lesara, GastroHero und uberall in den letzten drei Jahren die meisten Umsätze verbuchen.2

Letzteres Unternehmen schneidet bei kununu am besten ab: Denn der Tool­-Anbieter für Location-Marketing und Data-Management erreicht einen kununu Score von 4,46. Das smarte Start-up mit Zukunftsperspektive wächst zu einer unglaublich tollen Firma heran, mit der es Spaß macht, Dinge voranzutreiben und zu entwickeln. Unter den Kollegen herrscht ein „offener und respektvoller Umgang“. Hier wird „Unternehmenskultur gelebt und nicht nur aufgeschrieben“.

 

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Quellen:

[1] elektronikpraxis.de

[2] gruenderszene.de