High Potentials rekrutieren

High Potentials rekrutieren – was Absolventen wirklich wollen

Von wegen Geld ist alles – mit materiellen Gütern kann man junge Uniabsolventen heute kaum noch vor dem Ofen hervorlocken. Zwar möchten sie verständlicherweise ein angemessenes Gehalt. Viel wichtiger sind Absolventen aber Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen, eine ausgewogene Work-Life-Balance und ein kollegiales Arbeitsumfeld.

Was ist das wichtigste Ziel Ihres Lebens? 355 junge deutsche Uniabsolventen bekamen diese Frage gestellt. Reichtum? Hat nur für magere ein Prozent oberste Priorität. Genuss und Konsum? Ebenfalls Fehlanzeige, dies gaben nur zwei Prozent der Befragten als wichtigstes Ziel an. Für 71 Prozent zählen nämlich Freunde und Familie zu den wichtigsten Werten und Zielen in ihrem Leben. Auf Platz zwei: die eigene Selbstverwirklichung (48 Prozent). Ebenfalls wichtig: Erfolg und Karriere (43 Prozent). Zu diesem Ergebnis kam die „Absolventenstudie 2011/2012“ von Kienbaum Communications.

Das wirkt sich natürlich auch auf die Berufswahl aus. Sieht ganz so aus, als ob sich die jungen Hochschulabsolventen durch viel Geld nicht mehr zum Überstundenschieben locken ließen. „Die Studie zeigt, dass das persönliche Glück für die heutigen Studierenden einen höheren Stellenwert hat als etwa das schnelle Geld. Nach diesen Kriterien wählen die Absolventen auch ihren späteren Beruf“, fasst Erik Bethkenhagen, Geschäftsführer von Kienbaum Communications, die Studie zusammen. Das ist eine Herausforderung für das Recruting: „Zum einen verknappt sich durch die demografische Entwicklung das Angebot an Nachwuchskräften, zum anderen wandeln sich die Ansprüche der Kandidaten.“

Karriere machen ja – aber nicht um jeden Preis

Trotzdem möchten die Hochschulabsolventen Karriere machen. Denn die Studie hat ebenso erfragt, aus welchen Gründen sich die High Potentials für einen potenziellen Arbeitgeber entscheiden. 70 Prozent der Befragten sind gute Entwicklungsmöglichkeiten im Unternehmen wichtig. Für gut die Hälfte sind Work-Life-Balance-Angebote und eine kollegiale Arbeitsatmosphäre ausschlaggebend. Knapp die Hälfte der jungen Absolventen legte zudem Wert auf eine angemessene Vergütung. Für eine bekannte Marke zu arbeiten, ist nur für fünf Prozent der Befragten entscheidend.

Klar, dass sich die High Potentials vorab auch über ihren möglichen Arbeitgeber informieren. Dafür bietet kununu eine ideale Plattform, denn Bewerber finden alles, was sie brauchen: Bewertungen von Mitarbeitern ebenso wie Informationen vom Unternehmen selbst. Kriterien wie Karrieremöglichkeiten, Work-Life-Balance oder Kollegenzusammenhalt werden bei der Bewertung konkret erfragt. Zusätzlich erhalten Unternehmen die Möglichkeit, die Plattform für Employer Branding zu nutzen. Gefördert wird aber auch der Dialog zwischen Firmen und Mitarbeitern: kununu bietet Unternehmen die Möglichkeit, auf jede abgegebene Bewertung in Form einer Stellungnahme zu reagieren – und zwar kostenlos.

Apropos: Auch Kienbaum selbst wurde bereits von den kununu-Usern bewertet. Wer sich für Kienbaum als Arbeitgeber interessiert, kann die Bewertungen der Mitarbeiter auf kununu nachlesen.