Arbeitgeber-Check Süßwarenindustrie Lindt Rittersport Schokolade

Die Süßwarenindustrie – Lindt & Ritter Sport im Arbeitgeber-Check

Was haben Knoblauch, Käse, Tee und Lavendel gemeinsam? Sie finden sich alle in den ausgefallenen Ideen der Chocolatiers wieder. Vom Klassiker bis hin zu den ausgefallensten Schokoladensorten: Damals wie heute eine verführerisch süße Sucht, der wir uns nur allzu gern hingeben. Grund genug für uns, die Arbeitgeber der Süßwarenindustrie genauer unter die Lupe zu nehmen. Wer zeigt seine Schokoladenseite?

Süßwarenindustrie: Schlaraffenland oder Zuckerbrot und Peitsche? 

Süßwaren wie Schokolade zählen bei vielen Menschen zu den Grundnahrungsmitteln. Einzuordnen sind sie jedoch in die Fraktion der Genussmittel. Im deutschen Lebensmitteleinzelhandel gehören die Produkte der Süßwarenindustrie mit über 14 Milliarden Euro Umsatz zu den umsatzstärksten (Stand 2014)*. Allein 2015 naschten die Deutschen rund 9,57 kg pro Kopf*, was fast 100 Tafeln Schokolade sind. Lediglich die Schweizer setzen eins drauf, sie gelten als die unangefochtenen Schoko-Fanatiker.

Die Lindt & Sprüngli AG sowie die Alfred Ritter GmbH & Co. KG gehören seit Jahren zu den internationalen Top-Marken unter den Schokoladenherstellern und haben sich weltweit einen Namen gemacht. Ob es den Mitarbeitern der Süßwarenindustrie genauso gut geht wie der Industrie selbst, erfahrt Ihr hier.

Das sagen die Mitarbeiter der Lindt & Sprüngli AG

Direkt ins Auge fällt, das von den Mitarbeitern durchweg positiv bewertete Image des Unternehmens. Mit einem Bestwert von 4,33 von 5 möglichen Punkten werden besonders das Markenbewusstsein und die soziale Komponente des Unternehmens positiv hervorgehoben: „Tolle Marke, schönes Produkt“. In puncto Gehalt / Sozialleistungen erreicht das Schweizer Traditionsunternehmen 3,61 Punkte. Ebenso punktet das Unternehmen mit fairem Umgang unter Kollegen und dem daraus resultierenden Kollegenzusammenhalt. In Sachen Benefits überzeugt das Unternehmen unter anderem mit einer Kantine, Parkplätzen und Mitarbeiterrabatten.

Nachholbedarf herrscht bei der Lindt & Sprüngli AG anscheinend bezüglich der herrschender Kritikresistenz mancher Vorgesetzten. Ebenso wird in manchen Bereichen die Kommunikation bemängelt.

Orientierend an dem Schweizer Branchendurchschnitt in Handel und Konsum mit 3,02 Punkten, erreicht die Lindt & Sprüngli AG einen kununu Score von 3,46 und liegt damit über dem Durchschnitt.

So denken die Mitarbeiter der Alfred Ritter GmbH & Co. KG

Umwelt-/Sozialbewusstsein: Hier bewerten Mitarbeiter das Bewusstsein für Umwelt & Soziales. Wird auf Umwelt- und Klimaschutz geachtet? Unterstützt das Unternehmen fairen Handel? 4,18 von 5 möglichen Punkten beantworten diese Fragen mit einem klaren Ja: „Das Umweltbewusstsein und das soziale Umfeld stehen an erster Stelle“. Dahinter folgt wie beim Vorgänger das gute Image. Ein interessantes Aufgabenfeld lockt durch Herausforderungen und direkte Schnittstellen zwischen den Abteilungen ermöglichen eine unkomplizierte Kommunikation. An Benefits mangelt es keinesfalls – bis auf die Tatsache, dass keine Hunde geduldet, sind werden Mitarbeitern zahlreiche Vorteile geboten. Die Naschkatzen werden jeden Freitag mit Schokolade verköstigt.

Kritikpunkte laut Mitarbeiter sind teilweise das Vorgesetztenverhalten und die Arbeitsatmosphäre.

Orientierend an den Deutschen Branchendurchschnitt Nahrungsmittel / Land / Forstwirtschaft mit 3,07 Punkten, erreicht die Alfred Ritter GmbH & Co. KG einen kununu-Score von 3,57 und liegt damit ebenfalls über dem Durchschnitt.

Fazit 

Die Lebensmittelindustrie ist nach wie vor eine der bedeutendsten und vielfältigsten Branchen. Gerade hier sind Innovationen und agiles Handeln gefragt, um die Konsumenten bei Laune zu halten. Dazu trägt auch die Süßwarenindustrie ihren Teil bei. Arbeitgebertechnisch festzuhalten ist, dass die beiden herangezogenen Unternehmen ihren Arbeitnehmern eine breite Palette an Benefits bieten und weltweit mit einem durchweg positiven Image aufwarten. Betriebsintern gibt es bei beiden Unternehmen ähnliche Kritikpunkte, welche sich auf das Vorgesetztenverhalten und mangelnde Kommunikation beziehen.

* Statistische Daten stammen von Statista