Eine Tasse mit dem Kopf des Weihnachtsmannes liegt auf einem Buch.

Das sollte sich dein Chef vom Weihnachtsmann abschauen

Ho-ho-ho! Der lange Vollbart, das runde Bäuchlein und das rote Outfit: Styling-technisch sollte dein Chef dem Weihnachtsmann wohl eher nicht nacheifern. Doch von den ein oder anderen Charaktereigenschaften des Geschenkeverteilers  kann sich dein Vorgesetzter eine Scheibe abschneiden. Glaubst du nicht? Hier gibt’s 5 Eigenschaften, die dein Vorgesetzter vom Weihnachtsmann übernehmen kann. Einmal im Jahr arbeiten, wie Santa Claus? Das klingt doch ziemlich verlockend.

#1 Wünsche erfüllen

„Weihnachtsmann, ich hab dir einen langen Brief geschrieben …“ – Kinder überall auf der Welt notieren ihre Weihnachtswünsche in einer endlos langen Liste an Santa Claus. Und eins ist bekannt in jedem Land: Der Weihnachtsmann möchte alle Wünsche erfüllen. Das hat er sich zum obersten Ziel gemacht. Also wünsch dir was. Mehr Home-Office, mehr Aufstiegsmöglichkeiten, weniger Überstunden – und ach ja, übrigens will ich auch meinen Hund ins Office mitnehmen. Na, lieber Chef – wie wär’s mit der Erfüllung meiner Arbeits-Wunschliste? Egal, welche Anliegen du am Herzen hast, dein Chef sollte dir wenigstens die Möglichkeit geben darüber zu sprechen und dir zuhören. Im Normalfall wird er dir nicht alles erfüllen können – aber vielleicht kann man sich auf den ein oder anderen Punkt einigen.

#2 Gute Laune versprühen

Das fröhliche Gemüt vom Mann mit der Zipfelmütze stimmt jedermann glücklich. Sobald er den Raum betritt, freuen sich alle. Die Augen leuchten und ein riesiges Grinsen macht sich im Gesicht breit. So oder ein ähnliches Szenario könnte sich doch abspielen, wenn dein Chef den Raum betritt – oder etwa nicht? Wer für gute Stimmung im Team sorgt, den ein oder anderen Witz schiebt und nicht immer den Oberchef raushängen lässt – hat zumindest die Chance auf jemandes Vorfreude, die mindestens genau so groß ist wie beim Weihnachtsmann. Die neue Devise deines Vorgesetzten: Ein bisschen Spaß muss sein.

#3 Die Braven belohnen, die Bösen bestrafen

Falls jetzt die Alarmglocken läuten, wir versichern dir: N-E-I-N! Das bedeutet nicht, dass dein Chef mit Zuckerbrot und Peitsche durch das Büro spazieren sollte. Es heißt einfach: Ein guter Chef sollte sich das Thema Gerechtigkeit und faire Behandlung auf die Fahne schreiben. Jeder Mitarbeiter ist individuell und hat seine Stärken und Schwächen. Was den einen motiviert, kann beim anderen genau das Gegenteil bewirken. Deshalb muss ein guter Vorgesetzter das Herz am rechten Fleck haben und ein Gespür für die Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter haben.

#4 Schöne Bescherung

Weltweit gibt es keinen Zweifel: der Weihnachtsmann bringt die Geschenke. Der Geschenkeverteiler mit Schlitten und Rentier macht Klein und Groß glücklich. Dass dir dein Chef nicht den neuesten Mercedes oder einen fetten Bonus einfach so schenken wird, ist wohl klar. Nichtsdestotrotz sollte er den Mitarbeitern mit einer kleinen Geste als Zeichen der Anerkennung, für die geleistete Arbeit danken. Schwups in die verstaubten Spendierhosen und eine Aufmerksamkeit für das Team organisieren: eine Schneekugel, Schokolade oder eine selbstgeschriebene Dankeschön-Karte. Aber es reicht auch schon einfach mal ein Lob über die Lippen zu bringen und nicht nur das Negative hervorzuheben. Das bricht niemanden einen Zacken aus der Krone und zeigt Wertschätzung gegenüber anderen. Also hier für dich, lieber Leser: „Gut gemacht!“

 

#5 Mit gutem Beispiel vorangehen

Nicht nur um die Kinder kümmert sich der Weihnachtsmann, sondern auch Erwachsene mit Kummer lassen ihn nicht kalt. Genauso sollte dein Vorgesetzter auch ein offenes Ohr für dich und deine Probleme haben und sich aktiv um die Lösung dieser kümmern. Was es dazu braucht? Viel Verständnis und ein Austausch auf Augenhöhe. Dein Chef sollte nicht dein bester Freund sein, sondern lieber eine Vorbildfunktion inne haben. Eine Person, zu der man aufblickt. Eine Person mit einer Vision. So wie der gute alte Weihnachtsmann eben.

 

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