Corona-Krise: 10 Unternehmen über Maßnahmen, Herausforderungen und Learnings

Auf kununu zählen wir bisher über 44.000 Mitarbeiterbewertungen zum Thema Corona. User schildern darin, was ihre Arbeitgeber im Umgang mit der Corona-Krise besonders gut machen und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Lob und großen Zuspruch gibt es für die gesetzten Maßnahmen, wie die gute interne Kommunikation, den Zusammenhalt im Unternehmen oder auch die Wahrung des Schutzes der gesamten Belegschaft.

Aber nicht nur Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, ihre Meinung kundzugeben. Auch Unternehmen erzählen, welche Maßnahmen sie getroffen haben und was ihre Learnings aus der Krise sind. Spannende Insights, die von diversen Arbeitgebern publik gemacht wurden, sind nun auf unserer Best Practices Seite verfügbar.

Im folgenden Artikel stellen wir euch 10 Unternehmen vor, die im Umgang mit der Krise vorbildlich reagiert haben und die mit dem öffentlichen Teilen ihrer Corona-Maßnahmen andere Arbeitgeber ermutigen, ihre Erfahrungen ebenfalls zu teilen, um voneinander zu lernen. Welche Maßnahmen haben diese 10 Unternehmen gesetzt? Wie werden jene Mitarbeitende, die die Krise stärker getroffen hat, unterstützt? Wie wird der Zusammenhalt in den Teams gestärkt? Antworten auf diese Fragen, sowie hilfreiche Learnings der Arbeitgeber, sind in diesem Artikel zu finden.

Diese Maßnahmen wurden gesetzt

Conrad Electronic SE


„Unsere allererste Priorität: Die Gesundheit und der Schutz unserer Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner – übrigens nicht nur, aber ganz besonders in Krisenzeiten.“ – Conrad Electronic SE


Bei Conrad hat man schon vor Jahren einen Krisenstab installiert, der unterschiedlichste Krisen- und Notfallszenarien trainiert und das Unternehmen somit auf außergewöhnliche Situationen bestens vorbereitet. Das Krisenstabsteam war von Beginn an im Einsatz und wird im Unternehmen sehr geschätzt, ja genießt fast schon Heldenstatus. Als frühzeitige Maßnahme wurde die Mannschaft in den Verwaltungsbereichen aufgeteilt. Mit dem Moment, als die Verordnung der Regierung feststand und Conrad ein weit darüber hinaus gehendes Maßnahmenpaket geschnürt hatte, begann zügig die Umsetzung, bei der im firmeneigenen Intranet alles transparent kommuniziert wurde. Als die Lage sich zuspitzte, wurden innerhalb weniger Stunden 98 Prozent der in der Zentrale beschäftigten Mitarbeiter für Homeoffice arbeitsfähig gemacht. Für jene Kollegen und Kolleginnen, die noch vereinzelt vor Ort sind, da eine Anwesenheit erforderlich ist, wurden höchstmögliche Hygiene- und Sicherheitsstandards eingeführt – ebenso wie für die Teams in der Logistik, die einen großartigen Job machen und dafür sorgen, dass die Kunden wie gewohnt schnell und zuverlässig ihre Pakete erhalten.


„Ich denke in Sachen Umgang mit Corona, gibt es wenige Firmen, die mit Conrad mithalten können.“ – Arbeitgeberbewertung bei Conrad Electronic SE


Damit sich jeder in der Conrad Familie gut aufgehoben fühlt, hat man weitere Maßnahmen gesetzt: Via Telefon, E-Mail und Videochat sind die Teams ständig im Austausch – der persönliche Kontakt kommt dadurch nicht zu kurz. Der Teamspirit ist überall zu spüren – im Intranet haben Mitarbeiter den Hashtag #wirsindconrad selbst ausgerufen und informieren und motivieren sich hier gegenseitig mit Tipps und Tricks zum Arbeiten im Homeoffice. Es gibt sogar eine Conrad@YourSide Community, wo sich Experten und Technikfans untereinander austauschen können. Zudem wurden für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Notfallfonds eingerichtet, bei denen die Kurzarbeit zu übermäßigen Härten führt, das Kurzarbeitergeld für die Filialmitarbeiter auf 80 % aufgestockt und zusätzliche Prämien für Logistik-Mitarbeiter gezahlt.

Die Arbeitnehmer sind wirklich stolz auf ihr Unternehmen, das von Anfang an so umsichtig gehandelt hat und kommunizieren, dass sich Conrad im Vergleich zu anderen Unternehmen nicht verstecken muss – ganz im Gegenteil: Conrad ist ein Vorreiter, was die gesetzten Maßnahmen in der Krise betrifft.

 

Kindernothilfe e.V.


„Unsere Organisationsentwicklerin hat sich mit einem persönlichen und individuellen Beratungs- und Unterstützungsangebot rund um das Thema „Neue Arbeitsweisen“ ans ganze Haus gewendet.“ – Kindernothilfe e.V.


Die Kindernothilfe, eine der größten Kinderhilfsorganisationen in Europa, hat bereits am 3. März eine „Corona Task Force“ gegründet und frühzeitig Maßnahmen ergriffen. Es wird sehr transparent mindestens einmal pro Woche über die aktuelle Corona-Lage informiert, was auch den Mitarbeitenden der Kindernothilfe verhilft, immer auf dem Laufenden zu bleiben. Vor Ort wurden schnell zusätzliche Hygienemaßnahmen eingerichtet, wie etwa Desinfektionsspender an den Eingängen, sowie eine regelmäßige Flächendesinfektion. Zusätzlich sitzen jene Arbeitnehmer, die vor Ort arbeiten müssen, in Einzelbüros, sodass auch hier der notwendige Schutz geboten werden kann. Alle, die im Homeoffice arbeiten können, wurden angehalten, dies auch zu tun.


„Toller Arbeitgeber mit Herz und Verstand.“ – Arbeitgeberbewertung bei Kindernothilfe e.V.


Damit die Kommunikation gut funktioniert und die Arbeitnehmer so gut wie möglich durch die Krise begleitet werden, stellte die IT des Unternehmens in einem kurzen Zeitraum sämtliche Tools zu Verfügung. Video- und Telefonkonferenzen stehen nun auf dem täglichen Plan – diese lassen die Prozesse weiterhin gut laufen. Ferner unterstützt die Personalabteilung die Mitarbeiter mit hilfreichen Ratgebern zu Themen, wie Organisation im Homeoffice, Telefon- und Videokonferenzen, Homeoffice mit Kindern, sowie seelische Gesundheit. Gibt es Mitarbeitende, die sich aufgrund der Krise in einer belastenden Situation befinden, gibt es sogar die Möglichkeit zum Coaching. Damit aber nicht genug – die Kindernothilfe plant bereits weitere Maßnahmen, um die Angestellten bestmöglich zu unterstützen.

 

Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)


„Alle Führungskräfte informieren regelmäßig ihre freigestellten oder im Homeoffice arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und sind im engen Austausch miteinander.“ – Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH) 


Bei Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR wurden von Beginn an wichtige Kernaufgaben definiert, die vor Ort ausgeübt werden müssen, um die Geschäftsprozesse weiterhin laufen zu lassen. Alle Mitarbeitenden, die nicht für diese Aufgaben zuständig waren, wurden binnen kürzester Zeit ins Homeoffice verwiesen. Dabei wurden Hard- und Software für mobiles Arbeiten zur Verfügung gestellt – aufgrund der Corona-Krise hat man rund 300 neue Homeoffice-Plätze geschaffen. Darüber hinaus gibt es bei GMSH eine eigens eingerichtete Lagegruppe, die sich täglich zu den aktuellen Entwicklungen austauscht und die Auswirkungen auf die GMSH bewertet. Für Risikogruppen und Eltern mit Kindern unter 14 Jahren gab es außerdem besondere Regelungen: Diese wurden vom Dienst freigestellt oder haben Sonderurlaub erhalten.


„Es gibt derzeit nichts, was die GMSH besser machen könnte, um mich persönlich zu schützen.“ – Arbeitgeberbewertung bei Gebäudemanagement Schleswig-Holstein AöR (GMSH)


Ein bis zwei Mal pro Woche empfangen die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen außerdem den GMSH-Newsletter. Neben aktuellen Geschehnissen im Unternehmen und Berichten über ehrenamtliches Engagement von Beschäftigten, werden darin auch Tipps rund um das Thema Homeoffice veröffentlicht. Zusätzlich wird auch auf die mentale Gesundheit der Arbeitnehmer geachtet, indem man auch dazu Informationsmaterial zur Verfügung stellt. Mitarbeitende, die mehr über das Corona-Virus und die Auswirkungen erfahren möchten, haben ebenso die Möglichkeit, Informationen zur Verringerung von Ansteckungsmöglichkeiten, zu Risikogebieten und zum persönliche Infektionsrisiko zu erhalten. GMSH lässt als Arbeitgeber keine Möglichkeit aus, die Arbeitnehmer mit Informationen zu versorgen und somit die notwendige Sicherheit und Stabilität zu gewährleisten.

So werden Mitarbeitende unterstützt, die von der Krise stärker betroffen sind

CIM GmbH


„Uns ist es besonders wichtig, für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen individuelle Lösungen zu finden, die genau auf die jeweilige Situation am besten passt.“ – CIM GmbH


Bei der CIM GmbH, einem führenden Anbieter von Warehouse-Management-Systemen, legt man großen Wert darauf, auf alle Mitarbeitenden individuell einzugehen und passende Lösungen zu finden. Homeoffice oder flexible Arbeitszeitmodelle sind hierbei eine Selbstverständlichkeit. Mit allen Müttern und Vätern im Unternehmen werden individuelle Lösungen gemeinsam erarbeitet. Man ist besonders frühzeitig auf Eltern zugegangen, um diese in der momentanen, oft herausfordernden Situation, so gut es nur geht zu entlasten. Starre Strukturen und Arbeitszeiten gehören bei CIM längst der Vergangenheit an, denn das Ziel ist es, die Arbeit an die Lebenswirklichkeit der Mitarbeitenden anzupassen, was im familiären Umfeld hervorragend gelingt.


„Persönlicher Kontakt zu den Vorgesetzten. Die Tür zum Gespräch ist immer offen. Auf Probleme wird individuell eingegangen.“ – Arbeitgeberbewertung bei CIM GmbH


Neben dem flexiblen Arbeitszeitmodell wird den Mitarbeitenden alles an Hardware angeboten, um gut und ohne technische Probleme arbeiten zu können. Außerdem wird Wert darauf gelegt, dass alle Teammitglieder mittels Video-Botschaften und anderen Newskanälen auf dem aktuellen Stand sind. Das schafft das notwendige Vertrauen und die Stabilität, die in diesen Zeiten so wichtig ist. Regelmäßige Umfragen zur Stimmung der Mitarbeitenden und ein Krisenplan sind nur zwei von vielen Beispielen, wie es CIM schafft, die Arbeitnehmer abzuholen und bestmöglich durch diese Zeit zu begleiten. Eine Umstellung auf Videokonferenzen erforderte zu Beginn einen Mehraufwand aber auch das meisterte man mit Bravour. Nun stehen tägliche Videokonferenz-Meetings am Tagesplan, was dazu verhilft, in die gleiche Richtung zu arbeiten und das Zusammengehörigkeitsgefühl aufrechtzuerhalten. Durch die familiäre Arbeitsatmosphäre im Unternehmen wird jede Meinung gehört und gegenseitige Hilfe ist eine absolute Selbstverständlichkeit.

 

TietoEVRY Austria


„Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen haben mit Wertschätzung auf unsere raschen und zahlreichen Maßnahmen reagiert.“ – TietoEVRY Austria


Auch beim IT-Dienstleister TietoEVRY Austria achtet man besonders gut auf Mitarbeitende, denen die Krise am stärksten zusetzt und die mehr Unterstützung als andere benötigen. So war es seit Beginn der Pandemie für alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen des Unternehmens möglich, aktiv auf Vorgesetzte zuzugehen und die Hürden, die durch Corona entstanden sind, offen zu kommunizieren. Nicht nur Fragen zum neuen Homeoffice Setting waren und sind willkommen, sondern auch auf Themen, wie Kinderbetreuung oder psychische Belastungen wird im Unternehmen eingegangen. Hierzu kann man Empfehlungen von betriebsärztlicher Seite einholen oder einen Online-Kurs zum Thema Umgang mit Stress und Angst belegen. Dass es diese umfassende Unterstützung gibt, verhilft zu einem sehr guten Zusammenhalt im Unternehmen.


„Sehr gute und schnelle Reaktion und Information. Sehr Vorbildlich.“ – Arbeitgeberbewertung bei TietoEVRY Austria


In Gesprächen in Form von Q&A-Sessions oder auch in den eingeführten Kaffee-Pausen findet außerdem laufend Austausch zwischen den Teammitgliedern statt. Auch dies wird besonders geschätzt, denn so gelingt es, die Kommunikation aufrecht zu erhalten und trotz der derzeitigen Situation aktiv aufeinander zuzugehen. Durch die hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden, welche im Collaboration-Tool Microsoft Teams, sowie in persönlichen Nachrichten und E-Mails immer wieder kommuniziert wird, fühlt sich TietoEVRY bestätigt darin, sich auf dem richtigen Weg zu befinden und in dieser herausfordernden Zeit gut zu handeln.

So wird der Zusammenhalt gestärkt

Zollernalb Klinikum gGmbH


„Gerade jetzt, wenn die Distanz größer ist, ist eine intensive Kommunikation wichtig.“ – Zollernalb Klinikum gGmbH


Damit der Zusammenhalt auch trotz der Krise bestehen bleibt, wird beim Gesundheitsdienstleister Zollernalb Klinikum eine transparente, intensive aber auch wertschätzende Kommunikation gepflegt. Mitarbeitende erhalten täglich Videonachrichten mit den wichtigsten Neuigkeiten, was für die gesamte Belegschaft hilfreich und von großer Bedeutung ist und den Zusammenhalt und das Zugehörigkeitsgefühl zum Unternehmen fördert. Durch den #FitnessFriday hat man eine Initiative eingeführt, um auch auf die Gesundheit der Mitarbeitenden zu achten. Videoclips mit verschiedensten Informationen rund um die Themen Stressreduktion, Ruhe und Entspannung oder sogar Kinderprogramme für zuhause sind in der Mediathek zu finden und unabhängig von Uhrzeit oder Datum abrufbar.


Beim Zollernalb Klinikum werden die einzelnen Teams stets motiviert und sehr unterstützt und auch unter den Arbeitnehmern ist die Solidarität groß. Aushilfen oder sogar gänzliche Übernahmen von Tätigkeiten sind eine Selbstverständlichkeit während der Krise. Die angebotene psychologische Betreuung, die telefonische Hilfe oder auch die Beratung vor Ort werden von den Mitarbeitenden sehr gut angenommen und geschätzt. Kommt es zu anspruchsvolleren Diensten, wird ebenfalls darauf geachtet, dass Mitarbeitende in den eigens geschaffenen Ruhezonen zur Entspannung kommen. Auch hier zeigt sich, dass die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen glücklich über diese Möglichkeit sind, denn wer die Ruhezone einmal gebucht hat, nimmt sie auch ein zweites und drittes Mal gerne in Anspruch.

 

New Work SE


„Wir sind positiv überrascht, wie schnell innerhalb unserer Kommunikationstools neue Gruppen und Formate zum Austausch entstanden sind.“ – New Work SE


Bei der New Work SE hat man schnell gehandelt, indem man innerhalb weniger Tage alle 1.900 Kolleginnen und Kollegen ins Homeoffice verwiesen und Remote Work sichergestellt hat. Besonders wichtig ist eine transparente und regelmäßige Kommunikation an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie eine Begegnung auf Augenhöhe. Damit dort geholfen wird, wo es am dringendsten benötigt wird, hat New Work auch großzügige Regelungen für Mitarbeiter mit Kindern eingeführt. Jene, die sich derzeit in weniger belastenden Situationen befinden, haben die Möglichkeit, den Resturlaub ihren Kollegen zu spenden, die ihn für die Kinderbetreuung benötigen. Diese Maßnahme trägt erheblich zum Zusammenhalt bei.


„Ich könnte mich nicht besser aufgehoben fühlen!“ – Arbeitgeberbewertung bei New Work SE


Durch regelmäßige virtuelle Feedbackrunden, Retros und einen proaktiven Austausch wird auch sichergestellt, dass in dieser außergewöhnlichen Zeit die Feedbackkultur nach wie vor erhalten bleibt und die Unterstützung von allen Seiten angeboten wird. Bei New Work gilt der Grundsatz: Mehr Kommunikation, schafft mehr Raum für Feedback. Zusätzlich gibt es auch virtuelle Workoutsessions und gemeinsame Afterworks. Mitarbeitende die Eltern sind, tauschen sich untereinander mit Beschäftigungsideen für die Kinder aus und die virtuellen Kaffeeküchen und Foto-Challenges lockern die derzeitige Krise enorm auf. Die gesetzten Maßnahmen seitens des Unternehmens finden bei den Mitarbeitenden großen Anklang und New Work ist in den letzten Wochen eindeutig ein Stückchen näher zusammengerückt.

Das sind die größten Überraschungen und Learnings

mobileX AG


„Das größte Learning ist, dass Homeoffice aufgrund der vielen technischen Möglichkeiten in Wirklichkeit eine viel kleinere Hürde für die Zusammenarbeit ist, als dies vor der Corona Krise „gefühlt“ noch war.“ – mobileX AG


Die mobileX AG, ein deutsches IT-Unternehmen im Bereich Field Service Management, berichtet über eine sehr gute Ausstattung, was die Hardware, Infrastruktur und Anbindung der Mitarbeiter über ein VPN betrifft. Durch die Krise wurde dem Arbeitgeber nochmal bewusst, wie einwandfrei die technische Aufstellung des Unternehmens tatsächlich und wie groß die Flexibilität ist. Trotz Corona klappen Fern-Support und Kommunikation nach außen hin sehr gut – die Projekte laufen weiterhin optimal, was die Kunden zufriedenstellt und mobileX weiterhin auf Erfolgskurs hält. Die Mitarbeitenden gehen mit der Isolation außerordentlich gut um und fühlen auch in Zeiten wie diesen sicher und gut aufgehoben.


„Die Unterstützung als auch Kommunikation in der Corona-Situation ist TOP.“ – Arbeitgeberbewertung bei mobileX AG


Durch die Krise hat man im Unternehmen ein sehr wichtiges Learning erfahren: Homeoffice ist durch die perfekte Ausstattung durchaus möglich und funktioniert einwandfrei. Die verteilte Zusammenarbeit, in der erstmals jeder Einzelne in den eigenen vier Wänden arbeitet, konnte binnen kürzester Zeit optimiert werden. Bei mobileX ist man sich sicher, dass diese Maßnahme auch nach der Krise positive Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse haben und den Unternehmenserfolg langfristig stärken wird.

Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH


„Es zeigt sich generell ein Mehr an „Miteinander“ als in Nicht-Krisenzeiten!“ – Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH


Auch bei der Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH hat man aus herausfordernden Zeiten neue Learnings erfahren: Man ist überrascht, wie gut und reibungslos Homeoffice funktioniert, ohne viele Vorbereitungen im Vorfeld. Der unkomplizierte Umstieg hat es möglich gemacht, die Prozesse weiterhin am Laufen zu halten und gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Im Unternehmen legt man großen Wert darauf, dass es den Mitarbeitenden gut geht und begleitet sie mit bestmöglicher Unterstützung durch die Krise.


„Toller Arbeitgeber – vor allem auch jetzt während der Krise!“ – Arbeitgeberbewertung bei Konica Minolta Business Solutions Austria GmbH


Auch freut man sich über die hohe Solidarität der Mitarbeiter und die Akzeptanz gegenüber den Veränderungen und neuen Umständen im Arbeitsalltag. Die Arbeitnehmer sind enorm flexibel und zeigen sich dankbar für die Maßnahmen, die man im Unternehmen gesetzt hat. Auch das Management zeigt hohe Akzeptanz und agiert unterstützend und geduldig. Gemeinsam schafft man es bei Konica Minolta das Beste aus dieser Krise zu machen.

Prescreen International GmbH


„Wir arbeiten statt von einem Office nun von 70 verschiedenen Standorten aus und der Remote-Betrieb funktioniert reibungslos.“ – Prescreen International GmbH


Bei Prescreen International ist man weniger überrascht, sondern viel mehr stolz, dass das Team trotz räumlicher Distanz eine großartige Leistung erbringt. Ein großes Learning aus der Corona-Krise ist es, dass man durch herausfordernde Zeiten noch weiter zusammenrücken konnte, da der Teamspirit stark und die gegenseitige Unterstützung unglaublich groß ist. Des Weiteren verzeichnete Prescreen eine Beschleunigung von Trends, wie beispielsweise Videobewerbungen oder digitalisierten Recruiting-Prozessen.


„Großartiges Unternehmen. Freundliche, aufrichtige und verantwortungsbewusste Menschen.“ – Arbeitgeberbewertung bei Prescreen International GmbH


Eine weitere Erkenntnis, die man im Unternehmen gewinnen konnte, ist dass die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit im Homeoffice sehr leicht verschwimmen. Hier hat man die Regel eingeführt, konsequent ein Zeichen zu setzen, wenn man nicht verfügbar ist, sodass andere Kollegen dies auch wahrnehmen können – der gelebte Respekt und die Akzeptanz sind in diesem Fall unabdinglich. Darüber hinaus bemerkte man, dass neue Projekte beispielsweise noch nicht zentral dokumentiert wurden, was Abstimmungsbedarf erforderte. Aus dieser Situation konnte man aber weitere Potenziale erkennen und Learnings mitnehmen.


Hannah Reumann

Hannah ist seit März 2020 Mitglied der kununu Redaktion und schreibt Artikel über verschiedene Themen rund um die Arbeitswelt. Sie wohnt in Wien und studiert derzeit berufsbegleitend Marketing- und Salesmanagement im Masterstudiengang.