Tormann im Tor mit Ball

Auf die Plätze, fertig, los! So erreichst du deine Jahresziele doch noch

Wir kennen es alle: Die Gedanken an Sommer, Strand und Sonne vernebeln noch immer deine Produktivität und bewirken, dass du die Unmengen an Projektabschlüssen, Planungen und Präsentationen ganz schnell aus deinem Gehirn verbannst. Doch gerade nach der großen Sommerpause heißt es noch einmal durchbeißen und in den Endspurt starten: Es gibt noch viele Ziele, die erreicht werden müssen! Damit dir das etwas leichter fällt, haben wir für dich ein paar Tipps gesammelt, wie du die Arbeit, die du in den letzten acht Monaten erledigen hättest sollen, doch noch in den verbleibenden vier Monaten unterbringst.

Organisation ist die halbe Miete

Das Notizbuch, dein Freund und Helfer. Egal, ob digital oder doch ganz altmodisch mit Stift und Papier: Ein weißes Blatt auf dem du deine To-Dos auflistest, kann bereits Wunder bewirken. Einerseits hast du damit sofort bei der Ankunft im Büro einen Überblick, was du am heutigen Tag erledigen solltest. Andererseits sparst du so Zeit, wenn du dir deine nächste Aufgabe suchst. Dadurch, dass du einen genauen Plan hast, beruhigt sich übrigens auch dein Gewissen und das Einschlafen am Abend fällt wesentlich leichter.

Accept the Challenge!

Manche Aufgaben bereiten einem Kopfschmerzen, im wahrsten Sinne des Wortes. Damit du dich aber nicht unnötig lange quälst, solltest du dich deswegen immer gleich am Morgen der größten Herausforderung stellen. Hast du Sie erledigt, darfst du ruhig erstmal das Triumphgefühl genießen. Kostet man das nämlich voll aus, boostet das deine Motivation für den restlichen Tag in unbegrenzte Höhen und steigert deine Produktivität um ein Vielfaches.

Weniger ist mehr

Wenn du ständig die Aktenstapel auf deinem Schreibtisch hin- und herschiebst, dein Werkzeug ununterbrochen suchst oder deine Unterlagen unauffindbar erscheinen, solltest du definitiv Mamas Ratschlag beherzigen: regelmäßiges Aufräumen. Ist das Chaos erstmal von deinem Arbeitsplatz verschwunden, verschwindet es auch in deinem Kopf. So kannst du dich besser auf deine Arbeit konzentrieren und wirst nicht so leicht von zufällig entdeckten Pausenbrotkrümeln abgelenkt.

Pareto- was?

Kling ein bisschen Abstrakt, ist in Wahrheit aber ganz einfach: das Paretoprinzip. Dabei wird beschrieben, dass man 80% der Ergebnisse mit nur 20% des Einsatzes erreichen kann. Klingt nach zu viel Mathematik? Was wir damit sagen wollen ist, dass wenn du zehn Punkte auf deiner To-Do-Liste stehen hast, zwei davon besonders wichtig und zeitintensiv sind und daher 80% deiner Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Beginnst du mit diesen Punkten, macht sich in dir nicht nur das Gefühl breit, besonders produktiv zu sein, sondern du kannst die verbleibenden Aufgaben auch leichter zwischen Mittagessen und Kaffeepause unterbringen.

Einfach nein!

Seien wir uns einmal ehrlich: Das, was uns wirklich stresst, sind ungeplante Aufgaben. Damit meinen wir allerdings nicht etwas chaotische Projekte, sondern Kollegen die plötzlich vor dir stehen und eine „kleine“ Aufgabe für dich haben. Nimmst du diese nämlich immer an, lenkst du dich von deiner eigentlichen Arbeit ab. Sagst du allerdings auch mal wertschätzend einfach „Nein!“, kannst du dich weiterhin auf das systematische Abhacken deiner To-Do-Liste konzentrieren und deinen Workflow wesentlich effizienter gestalten.

 

 

Quelle:

welt.de