Ach, nicht schon wieder ein Meeting!

Du sitzt an deinem Schreibtisch, erledigst gerade eine wichtige Aufgabe und – plopp – öffnet sich das Fenster im Kalender: ein Meeting steht an. Augenrollen garantiert. Denn dein erster Gedanke: Schon wieder so ein konzeptloses, ergebnisloses Meeting, das nur wertvolle Zeit kostet und mich vom Arbeiten abhält. Work-Flow ade!

Natürlich gibt es sie, die wirklich wichtigen Meetings. Aber eine Analyse des Markforschungsinstituts Harris zeigt: Angestellte verlieren weltweit im Schnitt 4,5 Stunden pro Woche durch unnötige Meetings, Konferenzen oder Besprechungen. Jeder kennt es: Inhaltlich irrelevante Meetings, bei denen man trotzdem sein Gesicht zeigen muss. Die Befragten geben nämlich an, dass die meisten Teamsitzungen einfach nur überflüssig für ihre eigene Arbeit sind.[1] Kommt dir unser 08/15 Präsenz-Meeting bekannt vor?

#1 Die Technik streikt

Wer kennts nicht? Die Powerpoint-Präsentation streikt, der Beamer funktioniert nicht – alles läuft schief, was nur schief laufen kann. Die Probleme mit der Technik: der größte Zeitfresser im Meeting. Es ist schon fast so, als ob sich alle technischen Geräte während eines Meetings gegen uns verschwören …

#2 Keiner kennt sich aus

Was zum Teufel mache ich hier? Es wird herumgelabert, man wiederholt sich – aber auskennen tut sich keiner so richtig. Worum gehts hier nochmal? Verwirrte Blicke, wo das Auge hinreicht. Was auf der Agenda steht, muss anfangs so gut wie immer erklärt werden.

#3 Man kommt zur Sache

„Lasst uns brainstormen“ – es ist tatsächlich soweit: Die Ritter der Schwafelrunde sitzen beisammen, grübeln mehr oder weniger intensiv und für einen kurzen Augenblick reden alle über das tatsächliche Thema. Wer hätte das gedacht?

#4 Niemand hört wirklich zu

Langweilige Vorträge, Endlos-Besprechungen und Diskussionen, die sich im Kreis drehen. Kein Ergebnis in Sicht. Gä-ä-ä-h-n! Wenn das Meeting sich in die Länge zieht wie ein Kaugummi am Schuh, dann hast du dir bestimmt schon mal gedacht: Ich habe keine Zeit für diesen Quatsch. Bringt sich gar nichts… Deine Gedanken schweifen ab und deine Devise lautet: Halte die Klappe, dann ist das Meeting schneller vorbei. Übrigens: Hier verraten wir dir auch, warum du sinnbefreite Meetings eigentlich schwänzen solltest.

#5 Über das nächste Meeting philosophieren

Es gibt nichts Schlimmeres als Ewigkeiten zu konferieren und das Gefühl zu haben, es hat sich nichts gebracht. Die richtige Nachbereitung stellt sicher, dass die Besprechung keine Eintagsfliege bleibt. Also ist die Nachbesprechung das A und O: Wann treffen wir uns das nächste Mal? Wie geht’s jetzt weiter? Wer ist verantwortlich? Husch, husch an die Arbeit! Das nächste Meeting lässt nämlich bestimmt nicht lange auf sich warten …

Diese Meetingtypen kennt jeder

[fve]https://www.youtube.com/watch?v=aEbA7x6mlzI&feature=youtu.be[/fve]

Ob der Müde, der Gefräßige oder der Witzbold: diese Typen sitzen in jedem Meeting! Und wie sieht es bei dir aus? Kommst du aus dem Gähnen nicht mehr raus, obwohl du schon Kaffee Nummer 3 intus hast oder bist du immer gut gelaunt und machst Stimmung im Büro? Mach jetzt den Test und finde heraus, welcher Meetingtyp du bist.

 

Zückst du beim Meeting auch mal dein Smartphone? Erzähle es uns auf kununu.com

Quelle:
[1] zeit.de