10 Psycho-Tricks – Und alles tanzt nach deiner Pfeife!

Zeit, mal wieder Sympathiepunkte bei den Kollegen zu sammeln? Mit diesen 10 Psycho-Tricks durchschaust du deine Kollegen wie Sherlock Holmes. Mit der richtigen Verhandlungstaktik und ein wenig Menschenkenntnis wickelst du Vorgesetzte und Kollegen ganz leicht um den Finger.

#1 Gleich und Gleich gesellt sich gerne

Gemeinsamkeiten, heißt das Zauberwort. Denn je ähnlicher uns ein Mensch ist – ob beim Aussehen, in Körpersprache oder Wortwahl – desto sympathischer finden wir ihn. Deine Kollegin trägt gern schwarz? Der Chef hat eine ganz offensichtliche Macke? Ein Wort wiederholt er besonders oft? Ein bisschen copy and paste suggeriert unterschwellig Zugehörigkeit – und schon fliegen dir Sympathien nur so zu.

#2 Weniger ist mehr

Hier gilt das Prinzip von Angebot und Nachfrage: Wir wollen immer das, was wir nicht haben können. Und das kannst du zu deinem Vorteil verwenden. Lass bei deinen Kollegen durchblicken, dass deine Tätigkeiten gefragt sind und dass du dir Zeit freischaufeln musst, wenn sie etwas brauchen.  Frei nach dem Motto: Mach dich rar und sei der Star.

#3 Der erste Eindruck entscheidet

Laut dem Halo-Effekt wirken einzelne Eigenschaften einer Person manchmal so dominant auf uns, dass wir kleinere Makel ausblenden und unsere Wahrnehmung verzerren. Mehr noch: Wir schreiben ihr plötzlich weitere positive Eigenschaften wie Intelligenz oder Durchhaltevermögen zu. Warum wir dir das erzählen? Mach dir Gedanken über ein Merkmal, welches dir besonders gut an dir gefällt und stelle es in den Vordergrund! Anders herum funktioniert das Prinzip aber leider auch: Denn laut dem Horn-Effekt reicht manchmal schon ein einziges Verhaltensmuster aus, um die ganze Stimmung zu kippen.

#4 Das Kontrast-Prinzip

Frag nach viel, nimm weniger: Im Büroalltag hat sich auch das Kontrast-Prinzip bewährt. So einfach geht’s: Erst eine große Bitte stellen und dich dann mit weniger begnügen. Wer den Grips von den Kollegen will, der setzt erst 45 Minuten Brainstorming an, nimmt dann aber nur 30 Minuten ihrer Zeit in Anspruch. Unterm Strich wird jeder über dein Entgegenkommen dankbar sein. Muss ja keiner wissen, dass dahinter Berechnung steckt…

#5 Alles eine Frage der Verkaufstechnik

Einen Kaffee extra oder ein Stück Kuchen vom Bäcker: Bestechung funktioniert fast immer? Von wegen! Unser Gehirn hat längst abgespeichert, dass es Belohnungen nur für unangenehme Dinge gibt. Deswegen versuche es lieber mit dem Reaktanz-Trick: Jeder tut am liebsten das, was er nicht darf oder nicht soll. Wetten, dass dein störrischer Kollege plötzlich ungeahnten Eifer entwickelt?

#6 Aus der Falle locken

Du brauchst bei einer ziemlich kniffeligen Angelegenheit Hilfe von deinem Kollegen? Dann lieber nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und dein Gegenüber unter stressigen To-Do’s begraben. Pirsche dich langsam mit Formulierungen wie: „Kannst du kurz mal drüber schauen. Du kennst dich doch aus“ an deine Beute heran. Dein Kollege wird wie von selbst Verbesserungsvorschläge oder Tipps mit dir teilen.

#7 Reziprozitätsregel

Niemand mag offene Rechnungen. Wenn jemand für dich einen kleinen Gefallen erledigt, willst du dich so schnell wie möglich revanchieren. Genauso geht es deinen Kollegen. Laut der Reziprozitätsregel sind sie sogar dazu bereit, weit mehr zurück zu geben, als sie bekommen haben. Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen: Drucke etwas für deinen Kollegen aus, bestelle bei dem Restaurant um die Ecke für ihn mit oder leihe ihm deinen Tacker – du wirst merken, dass er dir sogar bei größeren Aufgaben hilft.

#8 Augen-Trick

Schau mir in die Augen, Kleines. Aber wie lange? Dass dir intensive Blickkontakte Sympathiepunkte verschaffen, ist kein Geheimnis. Blöd nur, wenn das Timing nicht stimmt und du dein Gegenüber mit hektischem Augenzucken oder einem „Ich-weiß-was-du-vor-zwei-Jahren-getan-hast-Gestarre“ verwirrst. Kleiner Tipp: Erkenne bewusst die Augenfarbe deines Gesprächspartners und tada: Die perfekte Blicklänge. Wenn du dir dabei noch seinen Namen einprägst, wirst du ihn dir später viel leichter merken. Gern geschehen!

#9 Wackeldackel-Regel

Deine Argumentation ist lückenlos. Aber irgendwie scheinen Power-Point und Flipchart deinen Kollegen noch nicht ganz überzeugt zu haben? Dann probiere folgenden Trick: Nicke leicht, während du sprichst. Dein Zuhörer wird mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ebenfalls nicken. Unterbewusst geht er dann davon aus, dass er dir zustimmt und siehe da: Du hast was du willst.

#10 Zeige Wertschätzung

In einer Hinsicht sind wir alle gleich: Wir wollen Anerkennung und Bewunderung und am Liebsten viel davon. Du kannst die Expertentipps von deinem Kollegen nicht mehr hören? Egal, wenn du Sympathiepunkte sammeln willst, musst du da durch. Auch wenn es schwerfällt, höre bei seinem Monolog zu, frage nach und gib dich beeindruckt. Je mehr ein Kollege in deiner Gegenwart von sich selbst erzählen darf, desto besser!