6 Jobs, ohne die es kein Weihnachten gibt

Weihnachten. Eine ganz besondere Zeit mit ganz besonderen Traditionen. Jedes Jahr aufs Neue freuen wir uns über leuchtende Weihnachtsbäume, Glühwein und Punsch, Geschenke und Weihnachtslieder. Doch all das können wir nur genießen, da viele Menschen für uns an Weihnachten die Stellung halten. Während wir die Feiertage genießen, müssen andere Berufsgruppen rund um den Heiligen Abend arbeiten. Welche Menschen über die Festtage für uns da sind und wem wir mal ein richtig großes DANKE aussprechen sollten, erfährst du hier.

Feuerwehrmann / Feuerwehrfrau

Weil Hans wieder einmal die Sprühkerzen zu knapp an Petras Weihnachtsschleifen gehängt hat, ist es schon wieder passiert: Der Baum brennt! Während der Beruhigungsschnaps vielleicht Omas Nervosität etwas löscht, klein Paula ihr Spielzeugfeuerwehrauto aus dem Kinderzimmer holt und Mama in den Telefonhörer schreit, gibt es nur einen wahren Helden am Heilig Abend – die Feuerwehr. Danke an all die Feuerwehrmänner und -frauen da draußen, die ihre Familien warten lassen, und dafür sorgen, dass neben dem Baum nicht noch mehr in Flammen aufgeht und wir ein unbeschwertes Weihnachtsfest genießen können. Unser Dankeschön gilt natürlich nicht nur für die Helden in Rot, sondern auch für die Polizei sowie den Rettungsdienst!

Pfarrer:in

Der benebelnde Geruch von Weihrauch liegt in der Luft, das Christkind winkt aus der Krippe und die Gemeinde sorgt für leichte Gänsehaut, während sie vor sich hin trällert. Für viele Menschen gehört der Gang in die Kirche an Weihnachten dazu. Die Christmette können wir jedoch nur genießen, weil der:die Pfarrer:in samt Messdiener:innen und Orgelspieler:in für uns am Feiertag arbeiten.

Lokomotivführer:in

Zu Weihnachten fahren alle zu ihren Familien nach Hause. Vom Norden in den Süden. Vom Westen in den Osten. Und einmal quer durchs ganze Land. Die Autobahnen sind verstopft und der Zug nicht minder. Dass wir mit unseren IKEA-Taschen voller Geschenke noch rechtzeitig zum Heilig Abend bei unseren Lieben ankommen, sorgen die Lokomotivführer:innen und Zugbegleiter:innen. Sie gleiten sogar am Weihnachtstag durch die Stille Nacht, um uns dorthin bringen, wo wir hin möchten und uns schließlich auch wieder sicher nach Hause bringen, wenn wir beim Festtagsessen den einen oder anderen Verdauungsschnaps zu viel hatten.

Weihnachtsmann

Weihnachten ohne Weihnachtsmann? Na klar, das geht nicht. Wir meinen aber nicht den, der mit seinem Schlitten in Kinderbüchern herum rauscht. Wir meinen auch nicht den Weihnachtsmann, der uns von den Plakatwänden entgegen lacht, glücklich seine Cola schlürft und uns intuitiv ein "Ho ho ho" entlockt. Nein, wir meinen die wahrhaftigen Weihnachtsmänner, die sich wirklich durch die Kälte schlagen, das ein oder andere Familiendrama mitbekommen und trotzdem die Augen der Kinder zum Leuchten bringen. Mit Rauschebart, Riesenstiefeln und viel Klimbim verrichten sie ihren Job und verteilen Päckchen. Danke liebe Weihnachtsmänner, dass ihr uns ein paar Jahre länger an den rot-weißen Weihnachtstraum glauben habt lassen!

Drogist:in

Die größte Herausforderung an Weihnachten sind bekanntlich die Geschenke: Wer bekommt was? Kann man Papa schon wieder eine Krawatte schenken? Und Mama das zehnte Halstuch? Meistens ist es für diese Frage ohnehin schon zu spät, denn wie es in unserer Natur liegt, schieben wir jenen nervtötenden Gedanken bis zum bitteren Ende auf. Dann bleibt nämlich auch nicht mehr viel Zeit, um großartige Überlegungen anzustellen, wofür du dein Weihnachtsgeld ausgibst. Da kommt der nächste Drogeriemarkt gerade recht! Denn das Last-Minute-Parfum ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. An der Kasse erwarten uns auch schon der:die nette Drogist:in, die auch mit Klebeband und Geschenkpapier bereit steht.

Radiomoderator:in

Während du sie gefühlt schon ab Mitte August dafür verfluchst, jährlich "Last Christmas" auf die Hitparadenliste zurück zu bringen, bist du ihnen an Heiligabend dann doch ganz schön dankbar. Denn wenn Opa endlich die Weihnachtsgeschichte fertig vorgelesen hat und die Kleinen bereits auf die Geschenke schielen, kommt Oma und will singen. Laut, falsch und mit Begeisterung. Siehe da, plötzlich bist du doch froh, wenn du den Radio aufdrehen kannst, "Last Christmas" in gewohnter Qualität erschallt und du aus unerklärlichen Gründen doch noch ein bisschen melancholisch wirst. Aber keine Sorge, auf die Radiomoderator:innen ist Verlass! Schließlich opfern sie bereits ihren Heiligabend, um dir die besten weihnachtlichen Klänge zu liefern. Steckt vielleicht deswegen ein klein bisschen Rachelust in der Last Christmas"-Dauerschleife?

Wir sagen DANKE an alle, die an Weihnachten die Stellung halten!