4 Gründe, warum es sich lohnt, der faule Kollege zu sein

Jeder hat produktive und weniger produktive Tage. Und natürlich kann nicht jeder immer ein High Performer sein. Doch du tanzt regelmäßig Limbo unter den Mindestanforderungen des Arbeitsalltags? Dann bist du hier genau richtig: Anstatt dich mit 08/15-Motivationssprüchen zu langweilen oder die Erfolgsgeheimnisse von irgendwelchen Multimillionären zu enthüllen, verraten wir, wieso du ruhigen Gewissens die Beine hochlegen kannst.

#1 Sorgenfalten – Fehlanzeige

Um dir den Kopf über Projekte und wichtige Meetings zerbrechen zu können, müsstest du sie erst mal auf dem Schirm haben. Denn während deinem Kollegen schon der Gedanke an die nächste Präsentation vorm Vorgesetzten und der Belegschaft die Schweißperlen auf die Stirn treibt, sitzt du auf deinem Bürostuhl und legst erst einmal die Beine hoch. Dich bringt so schnell nichts aus der Ruhe. Dein Körper und Geist danken es dir mit einem Stadium der Tiefenentspannung, von dem sich selbst buddhistische Mönche noch etwas abschauen könnten.

#2 Alles im Einklang

Was viele mit Antriebslosigkeit verwechseln, ist in Wirklichkeit eine innere Zufriedenheit. Du hast keine Ambitionen deine berufliche Karriere durch das Erledigen von Extra-Aufgaben oder Schleimerein beim Chef voranzutreiben. Du hast das alles auch gar nicht nötig, denn du lebst vollkommen im Einklang mit dir selbst. Das einzige Ziel, dass du dir beim Betreten deines Arbeitsplatzes gesetzt hast, ist ihn schnellst möglich wieder zu verlassen – und wer kann sonst von sich behaupten jeden Tag einen Haken unter sein größtes To-Do gesetzt zu haben.

#3 Bräunungsstreifen statt noble Blässe

Sommer, Sonne, Badespaß: Warum es sich gerade in der warmen Jahreszeit lohnt, der Faulpelz der Firma zu sein? Während andere in Arbeit schwimmen, liegst du schon im Freibad und lässt dir die Sonne auf den Bauch scheinen. Wenn dich deine Kollegen darauf ansprechen, entgegnest du ihnen, dass du auch hart arbeitest – und zwar an deiner Bräune. Warum jemand die noble Büro-Blässe, ein paar sommerlichen Tan-Lines vorziehen würde, hast du auch noch nie verstanden.

#4 Überstunden – Nein, danke!

Alle Welt spricht von der großen Karriere und „High Performance“. Doch du weißt schon lange, dass Dienst nach Vorschrift das einzige Gebot ist, das für dich zählt. Wenn du seelenruhig kurz vor Mittag mit einem Kaffeebecher in der Hand und deinem Frühstück unter dem Arm ins Büro spazierst, kleben deine Kollegen schon seit Stunden vorm Bildschirm. Punktgenau zu Dienstschluss lässt du alles stehen und liegen. Dein Chef will dir Überstunden aufhalsen? Nie im Leben. Die sind sowieso nur was für deine karrierefixierten Kollegen. Von deiner Einstellung sollte sich auch der ein oder andere Burnout-Kandidat eine Scheibe abschneiden.

 

Wie viele Stunden rackerst du dich ab?