10 Fehler, die du jeden Morgen im Büro machst

Am Morgen hat man immer tausend Dinge zu tun: Zähne putzen, Outfit finden, Tasche packen, zum Bus hetzen, und und und. Da ist es nur verständlich, dass man bei der Ankunft im Büro noch in Gedanken all den stressigen Episoden aus dem Leben eines Morgenmuffels nachhängt. Doch Achtung! Gerade das ist die Zeit, wo dir die meisten Fehler unterlaufen. Damit du in Zukunft immer mit dem richtigen Fuß dein Büro betrittst, verraten wir dir heute zehn Fehler, die sich jeden Morgen leicht vermeiden lassen.

1. Zu spät, Madame!

Noch nicht mal im Büro und schon erwartet man den ersten Tadel! Klingt hart, ist aber so. Denn eine Studie hat bewiesen, dass wenn du täglich bereits etwas zu spät durch den Türrahmen huschst, dein Chef dich als weniger gewissenhaft und leistungsstark wahrnimmt. Hör deswegen lieber auf deine Oma, die bei ihrem 5-Uhr-Morgenskaffee über das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ philosophiert und behalte stets im Hinterkopf, dass du dafür auch wieder früher in dein geliebtes Bettchen zurückkehren kannst.

2. Hallo, rote Flecken

Deine Kollegen wissen bereits, dass du das Büro betreten hast, bevor sie dich überhaupt gesehen haben. Wieso? Weil man dich bereits die Stiegen hinauf hecheln hört, dir deine Schweißfahne bereits vorauseilt und das Schlittern über den Parkettboden deine Ankunft endgültig bestätigt. Doch auch Deo und Co. lassen dich im Stich, denn eines ist unübersehbar: Deine rosa Pausbacken und die rötlichen Flecken an deinem Hals. Um dir erst gar nicht Ausreden für dein verschwitztes Erscheinen ausdenken zu müssen, rechne einfach ein paar Minuten extra ein, um sogar noch gemütlich auf den Lift warten zu können.

3. Bella ciao

Abgehetzt aber doch – du bist nun endlich da. Da ist die Versuchung groß, gleich auf deinen Platz zu schleichen, ohne große Aufmerksamkeit zu erregen und dich hinter deinem Bildschirm zu verstecken. Willst du allerdings nicht noch mehr Fehler begehen, solltest du den gleichen Mut wie ehemals die italienischen Partisanen aufbringen und deinen Kollegen ein freundliches „Bella ciao“ entgegen rufen – oder auch singen, wenn es sein muss.

4. Ordnung muss sein!

Marathon durch die Fettnäpfchen geschafft – endlich am Platz! Um dein schlechtes Gewissen wett zu machen, willst du dich natürlich sofort an die Arbeit machen. Aber halt – zuerst müssen auch all deine Anhängsel an ihren angestammten Platz. Was wir damit meinen? Handtasche auf den Sessel hängen, damit der schon etwas ältere Kollege nicht darüber stolpert. Den Regenschirm in den Ständer stecken, damit deine Kollegin nicht in einer Pfütze  ausrutscht. Die Kaffeetassen von gestern wegräumen, damit deine Tastatur nicht ungewollt getauft wird. Sei also lieber ein bisschen mehr Monk als nötig und brilliere mit einem aufgeräumten Arbeitsplatz.

5. Iss ein Snickers!

Durch deinen überstürzten Aufbruch am Morgen ist das Frühstück auf der Strecke geblieben – der Klassiker. Jetzt sitzt du da, willst dich eigentlich auf deine Arbeit konzentrieren und hörst stattdessen nur das protestierende Knurren deines Magens. Damit du nicht zur Diva wirst, solltest du die Notbremse ziehen und deinen geheimen Vorrat plündern. In den Tiefen deiner Schreibtischlade verbergen sich mit Sicherheit noch Schokoriegel, Gummibärchen oder Studentenfutter. Und falls nicht, schau dich einmal auf kununu.com um! Dort gibt es nämlich genügend Unternehmen, die dir täglich frisches Obst als Benefit anbieten.

6. Der Maulwurf in dir

Die schlimmsten Hürden sind überstanden, jetzt kannst du dich endlich an die Arbeit machen. Denkste! Denn sobald dein Bildschirm zu leuchten beginnt und sich dein Rechner mit dem Internet verbunden hat, wird nicht nur die Kapazität deines Kopfes mit empfangenen Emails, Intranet-Nachrichten und Co. strapaziert, sondern auch die deines Gehirns. Deswegen her mit einem Blatt Papier und deinem Lieblingsstift und ran an das Erstellen einer To-Do-Liste. So ersparst du dir nicht nur viel Zeit, sondern auch unnötiges Herumwühlen in deinen Aufgaben im Maulwurf-Stil.

7. Kaffee-Entzug

Bald ist es Zeit für Fehler Nummer sieben: Dem Kaffee-Entzug nicht lange genug zu widerstehen. Die University of Maryland hat nämlich festgestellt, dass die beste Zeit für den ersten Kaffee nach 9:30 ist. Wieso? Wunder Natur verrät es uns. Bis acht Uhr produziert unser Körper von Haus aus ausreichende Mengen des Stresshormons Cortisol. Kaffee hemmt allerdings die Produktion jenes wünschenswerten Hormons. Deswegen ist es klüger, erst nach 9:30 der Kaffeemaschine den ersten Auftrag zu geben, da zu dieser Zeit die Cortisol-Produktion sowieso abnimmt und du einen Koffein-Kick gut vertragen kannst.

8. First things first

Auch wenn sie aufwendig zu bearbeiten sind und dir wie ein unbekämpfbarer Goliath vorkommen, solltest du dich ihnen gleich in aller Früh stellen – den großen Aufgaben. Tust du aber nicht? Dann solltest du das schleunigst ändern, denn es gibt gute Gründe dafür, diesen Fehler nicht noch länger zu machen. Erstens, weil es ein tolles Gefühl ist, wenn man bereits am Morgen etwas Großes erledigt hat. Zweitens, weil sich bis am Nachmittag manche Sachen bereits von ganz alleine gelöst haben könnten. Also volle Kraft voraus und ran an die wichtigen Dinge!

9. Büroalltag lässt grüßen

Schon klar, mal hat man Meetings am Morgen, mal wühlt man sich in aller Früh durch seine Mails. Doch trotz Terminen, die du nicht beeinflussen kannst, solltest du dich um eine Büroroutine bemühen. Blocke dir die erste Stunde von jedem Arbeitstag, um Dinge zu erledigen, die dir den restlichen Tag erleichtern. Erstelle dir in der Zeit eine To-Do-Liste, strukturiere deine Mails oder mache ein Frühstück mit deinem Lieblingsarbeitskollegen zum Alltag. Hat sich jene Routine erst einmal in deinem Gehirn etabliert, arbeitet es wie automatisch – und du sparst dabei Energie.

10. Ups, vergessen!

Die Zeit vergeht wie im Nu und du denkst bereits an die wohlverdiente Mittagspause. Mmmh, freu ich mich auf das Mousse au Chocolat, das ich mir als Nachsp – oh, Mist! Ganz genau, es schlummert nämlich noch immer in deiner Tasche, schmilzt mittlerweile auf der Fußbodenheizung dahin und ist absolut nicht mehr genießbar. Aus der Traum von der guten Nachspeise! Deswegen solltest du vielleicht noch Fehler Nummer neun um einen Punkt ergänzen: Immer checken, ob du nicht doch noch etwas in den Kühlschrank räumen wolltest, bevor du dich später darüber ärgerst!

 

 

Quellen:

businessinsider.com

psycnet.apa.org