Es geht auch anders: Zufriedene Mitarbeiter vergeben auf kununu Bestnoten

“Wenn Mitarbeiter auspacken, bröckeln die Fassaden”

Neues Buch beschreibt den Bürowahnsinn – und die zunehmende Macht der Mitarbeiter.

Der renommierte Karriereberater Martin Wehrle hat ein interessantes Buch veröffentlicht: “Ich arbeite in einem Irrenhaus” beschreibt drastisch den ganz normalen Bürowahnsinn, der in manchen Unternehmen herrscht. Aufgrund seiner Position als Karriereberater hat Wehnert in unzähligen Gesprächen oft erschreckende Beispiele von Missmanagement anhören müssen. Mit dem Buch möchte der Karriereberater aufzeigen, was in Firmen falsch läuft und wie die Mitarbeiter mit der Situation besser umgehen können.

Gute Mitarbeiter bevorzugen eine gesunde Unternehmenskultur

Wehrle bekräftigt den zunehmenden Stellenwert von Bewertungsportalen:  “Wenn sich Leute noch mehr austauschen, etwa über Arbeitgeberplattformen, und die Diskrepanz zwischen Sein und Schein von Firmen noch transparenter machen, dann wird es eine Evolution geben.” Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg: Die guten Mitarbeiter werden bei jenen Firmen mit einer gesunden, demokratischen Kultur landen und die schlechten bleiben bei den Irrenhaus-Firmen hängen. Was wiederum im Niedergang dieser Unternehmen resultieren wird.

Fehler beseitigen, Mitarbeiter begeistern

Über das Wohlbefinden, aber auch Fehler und Unstimmigkeiten in einer Firma wurde schon immer gesprochen. Die digitale Technologie hat jedoch zur Folge, dass über soziale Netzwerke die eigene Meinung plötzlich öffentlich wird: Und mit einem Mal erfährt ein breites Publikum, wie die Firma XY ihre Mitarbeiter hegt und pflegt oder aber auch, dass mangelnde Wertschätzung, unzumutbare Arbeitsbedingungen und cholerischen Wutausbrüche des Chefs an der Tagesordnung sind. Der frisch gedruckte Imagefolder und die einladende Karriereseite auf der Website können darüber nicht hinweg helfen – potentielle Jobkandidaten lehnen dann schnell ein lukratives Stellenangebot ab.

Die Mitarbeiter agieren somit unweigerlich als Imagebuilder und können nur durch ernsthaftes Engagement begeistert werden. Also: intern aufräumen, für eine gesunde Unternehmenskultur zum Wühlfühlen sorgen – und sich freuen, dass die Mitarbeiter als zufriedene Werbeträger für die Firma agieren und höchst motiviert die Unternehmensziele verfolgen.

Zum Artikel „Firmen als Klapsmühle“:
http://bit.ly/fhz3EL


Sind die Mitarbeiter happy, sprechen sie auf www.kununu.com ein dickes Lob aus:

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