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Urlaubszeit: Leeres Office – Eure Chance!

Die Kollegen auf Malle, draußen knallt die Sonne und nur Du hockst allein im Office-Bunker? Löcher an die Wand starren und Solitaire spielen – muss nicht sein. Wir geben Tipps, wie Ihr als „Hiergebliebene“ die Solo-Zeit sinnvoll nutzen könnt.

Hut ab, Ihr Teilzeit-Helden: Während das halbe Office im Urlaub weilt, stiefelt Ihr tapfer weiter ins Büro. Dort angekommen, bekommt Ihr sämtliche weitergeleiteten Mails ab, schuftet als Urlaubsvertretung doppelt und dreifach. Obendrauf müsst Ihr – dank sozialer Medien – in Echtzeit verfolgen, an welchen Stränden sich die Kollegen die Sonne auf die Wohlstandsbäuche scheinen lassen. So ein Vormittag Rummgelümmle auf der Luftmatratze – das wärs, doch ist bei Euch eben leider nicht drin.

Kopf hoch. Wir fühlen mit Euch. Wer es clever anstellt, der kann ganz easy das Beste aus dieser Situation herausholen. So klappts:

1. Einen auf Putzkolonne machen

Die Office-Unterbesetzung bietet viele Chancen. So zum Beispiel gibts kaum einen besseren Zeitpunkt für eine ausführliche Saubermach-Aktion. Denn mal Hand aufs Herz: Egal, wie oft Ihr Euch vornehmt für Ordnung zu sorgen, im stressigen Arbeitsalltag bleibt immer etwas liegen. Jetzt ist Zeit, um ungestört den Arbeitsplatz mit Sagrotan zu desinfizieren. Um die Schreibtischschublade zu analysieren, um Hefter zu sortieren und den Aktenvernichter zu füttern,…

Dasselbe gilt natürlich auch für den eigenen Rechner. Sortiert oder löscht Dokumente und Dateien, die nicht mehr benötigt werden. Denkt auch an den Browser: Goodbye Lesezeichen, die Ihr eh nicht mehr klickt. Cache und Papierkorb freuen sich ebenso über Zuwendung aka den Klick auf den „Entleeren“-Button.

2. Yolo leben

Der Chefsessel ist verwaist. Nun gilt: Ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Nehmt den Spruch doch mal wörtlich! Wetten, dass die Moonwalk-Choreografie auf dem blitzeblank gebohnerten Büro-Parkett gleich besser gelingt als auf dem heimischen Hochflor-Teppich?

Für weiteren Unsinn, der zwar als kindisch gilt, die ganze Situation aber massiv erträglicher macht, gibts hier unsere Top 3:

  • Einen Mülleimer auf den Schreibtisch stellen und ihn mit „Posteingang“ beschriften
  • Den Weg zum und vom Kopierer rollend im Schreibtischstuhl absolvieren – getreu dem Motto: Faulheit siegt.
  • Beim morgendlichen Einsteigen in den Firmen-Fahrstuhl laut rufen: „Die Fahrscheine, bitte!“

3. Socialising in fremden Gefilden

Wenn der liebste Arbeitsbuddy nicht am Start ist, bedeutet das nicht, dass Ihr die Office-Zeit solo verbringen müsst. Ob in der Raucherpause oder zum Mittag: Gesellt Euch doch mal zu den unbekannteren Kollegen. Kontakt zu den „richtigen/wichtigen“ Leuten entsteht schließlich nicht von selbst, sondern ist das Ergebnis kontinuierlicher Netzwerkarbeit. Also ran an die „Fremden“! Dein neuer Titel nach erfolgreichem Socialising lautet: König der Kontakte.

4. Dankbar sein

An heißen Tagen mit über 30° Celsius treffen vorhandene Informationen meist gegen Mittag auf eine gefühlt klebrig zusammengeschmolzene Hirnmasse. Unschlagbares Argument fürs Büro: die Klimaanlage – gibts garantiert an keinem Strand. Auch die Telefonanlage schrillt nicht mehr alle fünf Minuten. Endlich mal entspannt und konzentriert arbeiten: Besser jetzt als nie.