Vorderansicht eines Wohnblocks mit unzähligen Balkonen.

Umziehen für den Job: Wohnen in der Unternehmens WG

Ein Jobwechsel ist ein meist großer Schritt, der mit einigen Unsicherheitsfaktoren verbunden ist: neuer Arbeitsplatz, neue Aufgaben, neue Kollegen – alles machbar. Neuer Wohnort? Nope! Umziehen für einen neuen Job ist für viele ein absolutes K.o.-Kriterium, bei der Arbeitgebersuche. Ein Problem, welches auch einige Unternehmen bereits erkannt haben – und dagegen vorgehen.

Während der Umzug für den Job in manchen Ländern Gang und Gäbe ist, bleiben deutsche Arbeitnehmer doch noch lieber im gemachten Nest. Rund 11 Mal zieht ein US-Amerikaner durchschnittlich in seinem Leben um –  und das zumeist aus beruflichen Gründen. In Deutschland wechseln lediglich 29 Prozent öfter als 10 Mal ihren Wohnsitz. Ein Viertel wechselte in den letzten 10 Jahren sogar kein einziges Mal.

Der häufigste Grund für einen Wohnsitzwechsel in Deutschland ist mit 34 Prozent der Zusammenzug mit dem Partner. Auf Platz zwei liegen mit 24 Prozent ein Jobwechsel oder andere berufliche Gründe.[1] Davon ist knapp die Hälfte bereit, innerhalb der eigenen Stadt umzuziehen. Nur für 8 Prozent kommt allerdings ein Umzug innerhalb ganz Deutschland in Frage – bei den 18- bis 29-jährigen sind es sogar nur 7 Prozent, die sich einen Umzug ans andere Ende der Bundesrepublik vorstellen können.

Das Problem Wohnungsmarkt

Diese Problematik hat mittlerweile auch die Arbeitgeber erreicht. Neben der allgemein verhaltenen Einstellung zum Wohnsitzwechsel, kommt die derzeit schwierige Wohnsituation in vielen deutschen Städten als zusätzliche Hürde hinuz. So zählen mit München und Frankfurt zwei der wichtigsten Businessstandorte zu den Städten mit den höchsten Mietpreisen in Deutschland.[2] Städte wie Berlin, Düsseldorf und Hamburg liegen ebenfalls in den Top 10. Dieser finanzielle Aspekt betrifft vor allem jüngere Arbeitnehmer und Berufseinsteiger, die bis dato keines oder ein vergleichsweise geringes Gehalt haben.

Wohnen in der Unternehmens WG

Eine Möglichkeit Mitarbeiter beim Jobwechsel zu entlasten ist so innovativ wie einfach: die Unternehmens WG. Ins Leben gerufen wurde dieser Ansatz von der BurdaForward in München, deren neue Mitarbeiter ebenfalls von der schwierigen Wohnungssituation in der bayerischen Landeshauptsadt betroffen sind. Die sogenannte „Burda WG“ befindet sich im attraktiven Stadtteil Isarvorstadt. Dabei zahlen die WG-Mitbewohner einen sehr geringen Beitrag, bis die passende Bleibe gefunden ist. So haben Neuankömlige bis zu 6 Monate Zeit, sich einzuleben und müssen sich keinem unnötigen Wohnungsstress aussetzten.

Dieses WG-typische „Kommen und Gehen“ ist durchaus gewollt, um auch den Austausch zwischen den Kollegen aus verschiedenen Bereichen von Anfang an zu fördern. Einziehen darf jeder, der im BurdaForward Universum tätig ist und neu am Standort München startet. Ganz unabhängig von der Gehaltsstufe oder dem Bereich, in dem die Kollegen arbeiten.

 

 

[1] statista.com
[2] statista.com