Männerhand die auf einen Fahrstuhlknopf drückt

Smalltalk im Fahrstuhl: Diese 4 Dinge müsst Ihr beachten

Smalltalk im Fahrstuhl ist für viele die unangenehmste Nebensache der Welt. Verklemmtheit und zu hohe Ansprüche sind dabei die häufigsten Fehler. Wir helfen Euch, Euch selbst zu helfen. Diese Dinge müsst Ihr unbedingt beachten, damit Ihr dem Schweigen im Fahrstuhl gekonnt ein Ende bereitet.

Keine hohen Erwartungen

Der Name Smalltalk kommt nicht von ungefähr. Häufig sind zu hohe Ansprüche der Grund, warum der Smalltalk erst gar nicht ins Rollen gerät. Dabei kann ohne schlechtes Gewissen über Belangloses getratscht werden – auch mit Vorgesetzten. Hauptsache man macht den ersten Schritt und das Eis ist gebrochen. Ziel des Smalltalks ist es lediglich, eventuelle Gemeinsamkeiten zu finden, an die man später in einem „echten Gespräch“ oder dem nächsten Fahrstuhl-Smalltalk anknüpfen kann.

Fahrstuhl

Be positive

Trotz der ungeliebten Smalltalk-Situation ist es wichtig, eine positive Atmosphäre zu erzeugen. Klar, sich über etwas zu beschweren oder gar zu lästern fällt im ersten Moment leichter, schreckt aber das Gegenüber ab.

Die größten No-Go-Themen:

  • Politik
  • Religion
  • Geld
  • persönliche Probleme wie Krankheiten oder Beziehung
  • Firmeninterna (bei fremden Personen)

Gestik und Mimik beachten

Auch wenn die Situation nach Blick zum Boden schreit, sollten einsteigende Mitfahrer begrüßt werden. Schon ein Lächeln oder aufmerksames Kopfnicken lockert die Stimmung. Ist der Smalltalk erst im Gange, sollte der Körper stets dem Gesprächspartner zugewandt sein, ansonsten signalisiert man Desinteresse.

Verabschieden: kurz und knapp

Anders als in der freien Wildbahn ist der Smalltalk im Fahrstuhl zeitlich limitiert. Auch wenn es uns länger vorkommt, die durchschnittliche Fahrtdauer beträgt lediglich 20 bis 30 Sekunden. Erreicht man also die Ausstiegsebene, eignet sich eine universal verständliche Abschluss-Floskel, um das Gespräch nicht noch unnötig in die Länge zu ziehen. Ein freundliches „Gut, bis morgen!“ oder „Schönen Abend noch!“ reicht, um sich elegant aus der Affäre zu ziehen, sobald sich die Türen öffnen.