Junge Frau steht von einer futuristischen Wand und schaut auf ihr Handy

Perfect Match: Wie Dir Social Media dabei hilft, den perfekten Arbeitgeber zu finden

Schon lange bevor es eine Einladung zum Bewerbungsgespräch gibt, scannen rund 75 % der Arbeitgeber ihre Kandidaten in diversen sozialen Medien. In der Hälfte der Fälle hat das Auswirkungen auf das Gesamtbild.[1] Doch auch Bewerber sollten bei der Jobsuche besser zweimal auf den Social Media-Auftritt ihres Wunscharbeitgebers schauen. 

Social Media liefert Einblicke in das Leben anderer – auch in das Arbeitsleben. Neben Bewertungsplattformen werden Facebook, Instagram & Co immer beliebter, um einen ersten Eindruck von potenziellen Arbeitgebern zu erhalten. Der Teufel steckt wie so oft im Detail. So hilft Dir Social Investigation dabei, Dein „Perfect Match“ am Arbeitgebermarkt zu finden.

#superserious

Soziale Medien spielen eine zentrale Rolle bei der Außendarstellung von Unternehmen. Gerade Kanäle wie Instagram eignen sich perfekt dazu, einen Blick hinter die Kulissen zuzulassen. Eindrücke aus dem Arbeitsalltag oder Bilder von Events haben hier durchaus eine Daseinsberechtigung. Postings mit gestellten Anzugfotos und solchen, die ebenso in jedem x-beliebigen Imagefolder Platz hätten, schinden zwar mächtig Eindruck, haben aber keinen echten Mehrwert. Sie zeigen lediglich, was Du ohnehin schon über das Unternehmen wusstest: Hier ist wirklich alles superseriös – auch der Arbeitsalltag riecht verdächtig nach Großkonzern.

#messy

Das genaue Gegenteil des perfekt inszenierten Social Media-Profils ist die chaotische Variante. Hier tummeln sich Stellenausschreibungen in verschiedensten Designs neben Motivationssprüchen und verwackelten Bildern des letzten Firmenevents. Was aus diesem Durcheinander klar wird: Hier mangelt es an einer durchdachten Social Media-Strategie. Für Bewerber ist das jedenfalls ein wichtiger Hinweis. „Machen wir schon irgendwie“ ist schließlich nicht jedermanns Sache.

#promotion

Social Media ist zu einem der wichtigsten Marketingkanäle für Unternehmen geworden. Mit Werbung zugemüllte Kanäle sind keine Seltenheit mehr. Doch gerade im Wettbewerb um die richtigen Mitarbeiter sollte zumindest ein Kanal der Strategie des Mitarbeiter-Recruitings gerecht werden. Sind alle Kanäle simultan mit Werbung zugepflastert, weist das häufig darauf hin, dass Employer Branding eine eher untergeordnete Rolle im Unternehmen hat. Hier sind auf jeden Fall Fragen zur Rolle der Mitarbeiter und den Benefits angebracht. Als Antwort kommt dann hoffentlich mehr als ein billiger Werbeslogan.

#nobodyisperfect

Ist der Blick auf die Social Media-Kanäle fast schon zu schön um wahr zu sein, gibt es leider trotzdem eine schlechte Nachricht: #nobodyisperfect. Wird der Arbeitsalltag von allen Seiten als perfekt dargestellt, sind alle rund um die Uhr happy und glücklich, wirkt es nicht nur wenig authentisch – es ist es auch in der Regel nicht. Überstrapazierte Außendarstellung wird gerne verwendet, um von Schwächen abzulenken. Auch hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsehen.

[1] stepstone.at